Berlin
CSD 2010: Judith Butler nimmt den Zivilcouragepreis nicht an
Die Ablehnung des Preises durch die Philosophin und Gendertheoretikerin sorgte für die Überraschung des Tages
© Sally B. Judith Butler beim Vortrag in der Volksbühne am 18.6.
SIS 20.6.2010 – Es war Judith Butler wie sie leibt und lebt. Nach der Laudatio von Renate Künast kommt die Philosophin und Gender-Aktivistin in eher gebückter Haltung auf die Bühne. Bei der Abschlussveranstaltung des CSDs am Samstagabend lehnte sie vor mehreren Hunderttausend Zuschauerinnen und Zuschauern den Zivilcouragepreis ab. „Angesichts der politischen Lage befinde ich mich in einem Dilemma mit diesem Preis”, sagte sie in ihrer Rede. Sie empfinde den CSD als zu kommerziell und oberflächlich und vermisst vor allem eindeutige Kritik an rassistischen Äußerungen. Migrantinnen und Migranten, die homosexuell und transsexuell empfinden, blieben ihrer Meinung nach außen vor. Sie schlug vor, den Preis lieber an Organisationen wie GLADT e.V., Lesbenberatung Berlin oder andere zu vergeben. Gleichzeitig gratulierte sie dem Transgenialen CSD, der sich nicht dem Druck der Fußball-WM unterworfen hat und nicht wie der CSD vorverlegt wurde. Der Transgeniale CSD findet am 26.6. (hier mehr) statt.
chal
Kommentare
Wenn das phänotypische Bezeichnen des überwiegenden Tätertypus von homofeindlichen Gewalttaten in Berlin, bzw. irgendwelche sich hieraus ergebenen Konsequenzen oder statistischen Erhebungen (bspw. Maneo-Report) rassistisch sein sollen, dann ist der Begriff Rassismus anscheinend nichts Schlimmes mehr. Genauso grotesk wäre es jedoch zu behaupten, die Bezeichnung "Nazi" wäre eine Stigmatisierung der Deutschen.
Sollen die Rassismusvorwürfe anderseits bedeuten, dass ca. 60 % der berliner homosexuellen Gewaltopfer rassistische Lügner sind? Schützen sie etwa die "Deutschen" aus nationaler Gesinnung? Oder tarnen sich neuerdings deutsche Nazis orientalisch? Wenn dem so ist, dann schlimm für die Homocommunity, aber anderseits schön, dass anscheinend nur aufgeklärte, tolerante und homofreundliche Migranten zu uns kommen.
von: Universalsportler, 01.08.2010 12:58 Uhr
Ich habe in den letzten Wochen auf Veranstaltungen und einer Mahnwache wegen eines Übergriffs auf vier schwule Männer im Friedrichshain mit Einigen über Frau Butler gesprochen, auch über die Ablehnung des vom CSD e.V. gestifteten Preises. Die Sache hat natürlich auch einen Beigeschmack. Frau Bulter hat im Adlon übernachtet. Das können sich Viele von denen, die sie in Ihrer Rede bedacht, hat überhaupt nicht leisten!
Wahr ist aber, dass Frau Butler eine Diskussion neu angeregt hat, die nötig ist.
Wie gehen wir denn innerhalb unserer Szenen miteinander um, da fängt es doch schon an. Z.B. grenzt jung alt aus oder umgekehrt. Andersaussehende, anders Lebende werden innerhalb unserer Szenen belächelt, verspottet. Es wird pauschalisiert, denn in unserer Szenewelt gibt es auch BZ und Bildleser, Konservative, welche schnell Schubladen und Vorurteile bedienen.
Unsere ach so tolerante Szenegemeinde ist auch nur ein Abbild der großen Gesellschaft draußen. Oder? Wenn wir jedes Jahr um den 28.06. auf die Straße gehen, dann könnten wir uns doch zukünftig bewusst machen, weshalb wir auf die Straße gehen. Dass wir in unseren schon existierenden gesellschaftlichen Nischen mitunter genau das miteinander tun, was wir beim CSD dann ablehnen oder einfordern.
Mich stimmt es auch eher nachdenklich, dass große Parteien mit Wägen auffahren und sich tolerant zeigen wollen und andererseits Gesetze zum Sozialabbau verabschieden, die Ausgrenzung hervorrufen und uns alle betreffen. Parteien, die Kriegseinsätze befürworten. Vor welchen Wagen lässt sich der CSD e.V. spannen?
Es geht schließlich nicht darum, ob ein Sexartikelhersteller einige Wagen beim CSD mitfahren lässt, es geht darum, welche Botschaft von den Wägen ausgeht...
Nun war ich auch beim Transgenialen CSD in Kreuzberg. Mal abgesehen davon, dass ich über 15 Jahre in Kreuzberg gelebt habe und eine Menge alte Freunde und Bekannte traf, fand ich die Veranstaltung inhaltlich wirklich politischer und eher einer Demonstration gleichend. Gefeiert wurde anschließend auf einem Straßenfest.
So kenne ich das auch in anderen Zusammenhängen. Erst Demo, dann Party!
Ich möchte mich bei der Kritikpunkten hier auch mit einschließen, denn ich bin selbst manchmal ein ziemlicher Hitzkopf und muss dann immer wieder bewusst werden, worum es eigentlich geht.
von: Michael, 16.07.2010 09:13 Uhr
Also wer auf dem CSD war und ein bischen sich die wagen angesehen hat der hat da wohl wenig politische forderungen gesehen, Dildoking hier und KissFM dort, am schlimmsten war dieser eine wagen wo der ansager immerzu "DILDOKING.DE" gebrüllt hat.
Also den vorwurf Kommerziell zu sein können sie wohl kaum wiederlegen.
Und wenn elendige kriegstreiber wie CDU und FDP da auch schon einen wagen haben und die dort so wie es aussah wohl eher die WM feierten als zu demonstrieren dann weis ich nicht wie erstn man das ganze noch nehmen kann.
Rassismus vorwürfe hin oder her und selbst wenn diese unbegründet sind, gibt es genug andere gründe den CSD eher als ein Love Parade ersatz zu sehen als eine demonstration.
Ich denke jeder der dort war hat auch einige der "altraver" gesehen die scheinbar ihren LoveParade ersatz Zelebriert haben, und selbst ich habe fleisig in den Tiergarten gepinkelt, der alten zeiten willen.
von: ShemaleAnnika, 28.06.2010 03:35 Uhr
Das Problem ist schon viele Jahre alt, bereits 2004 wurde dieser Artikel zum Thema geschrieben und er hat an Aktualität nichts eingebüsst: http://x-berg.de/gender/04/05/12/1958254.shtml
von: Cetin, 27.06.2010 06:19 Uhr
Wer ist denn Bodo? Eigentümer des CSD? Vorstandsvorsitzender? Geschäftsführer? Weltweit? Deutschlandweit? Berlinweit? oder bezogen auf Charlottenburg und angrenzende Bezirke?
Ich möchte gerne den Titel "schönste CSD-Teilnehmerin weltweit kaufen. An wen muss ich mich da wenden?
Wir sind ganz ganz unten angekommen...
von: Verena, 25.06.2010 18:56 Uhr
mein vorhergehender beitrag gibt natürlich nur sinn, wenn man sich das vergessene "nie" dazudenkt
es tun natürlich alle so als hätten sie *nie* etwas gewust
von: berliner nachtrag, 23.06.2010 16:57 Uhr
butler benennt hier ein problem, dass in berlin seit jahren diskutiert wird.
trotzdem tun jetzt alle so als hätten sie etwas gewusst und wollen gefälligst wissen worauf sich das alles bezieht.
das ist an scheinheiligkeit wirklich nicht mehr zu überbieten
aber hauptsache schonmal vorher sagen dass man damit natürlich nix zu tun haben kann.
"wie rassismus? wir doch nicht und jetzt haltet die klappe"
von: berliner, 23.06.2010 16:53 Uhr
Bin ich froh, dass der Kreuzberger CSD erst gar nicht versucht tolerant zu sein. Da werden all jene ausgegrenzt, die nicht ins eigene Weltbild passen.
von: Freidenker, 23.06.2010 08:46 Uhr
Souveränität hin oder her - ein Beleg für Butlers Vorwürfe fehlt. Das, von dem Butler vorher gesprochen hatte, war Rassismus. Inwiefern hat die Moderation diesen dargestellt? Und wäre es nicht sinnvoll, die Veranstalter und die angegriffenen Gruppen an ihrer konkreten Arbeit zu messen statt an der Reaktion „Ihr könnt so laut schreien …“? Hast du dich vorher eingebracht, Siggi, und die Erfahrung gemacht, dass Vielfalt und Kritik nicht erwünscht sind?
von: Philipp, 22.06.2010 22:49 Uhr
Eine souveräne Reaktion der Moderation hätte anders ausgesehen.
Die Moderation hat sich für das beschimpfen eines kleinen Teils des Publikums entschieden und genau das dargestellt, von dem Butler vorher gesprochen hatte.
Und was hier einige als "Vielfalt" beim CSD bezeichnen, so wurde das ja auch von der Moderation deutlich gemacht, dass diese Vielfalt nur erwünscht ist, wenn sie EInfältig ist und keine Kritik übt. Das ist dann aber nicht mehr Vielfalt, sondern Assimilation.
Insofern: Glückwünsche für Butler! Sie hat den CSD dazu gebracht sich scheinheilig tolerant so zu zeigen wie er ist...
von: Siggi, 22.06.2010 21:57 Uhr
Dem LSVD (und Miles) und Maneo Rassismus vorzuwerfen, ist nicht nachvollziehbar. Zugunsten von Judith Butler muss man annehmen, dass sie sich über die Arbeit dieser Organisationen in den letzten Jahren nicht informiert hat. Gerade weil es ihnen darum geht, Minderheiten eben _nicht_ gegeneinander auszuspielen. Ja, ihr neues Buch enthält viele gute Gedanken. Nein, man kann nicht jedes Phänomen nur durch diese eine Brille sehen - Ansprechen von Problemen ist eben keine rassistische Instrumentalisierung. Durch ihr Schwarz-Weiß-Denken hat Judith Butler leider sehr viel von ihrer Glaubwürdigkeit eingebüßt.
von: Philipp, 22.06.2010 19:51 Uhr
Ich hab drei Bitten:
1. Judith Butler soll ihre Vorwürfe begründen. Es kann nicht sein, dass sie den Veranstaltern Rassismus vorwirft, ohne das zu belegen. Und tatsächlich stimme ich dem CSD e.V., wenn er es schade findet, dass das zentrale Thema in diesem Jahr, die Stärkung der Rechte von intersexuellen und trans* Menschen mehr oder weniger unter den Tisch gefallen ist.
2. Jene Menschen, die meinen, der CSD sei überhaupt nicht mehr politisch, die bitte ich im nächsten Jahr fernzubleiben und sich auf dem TCSD zu betrinken, dort zu lauter Musik zu tanzen und sich freuen. Ich haben ungern Leute um mich herum, die mir verbal in die Fresse treten. Danke!
3. Und Menschen, die sich engagieren wollen, die sollen doch bitte das basisdemokratische CSD-Forum besuchen und dort einbringen. So eine Veranstaltung lebt von dem Beitrag eines jeden Einzelnen.
von: MartinE, 22.06.2010 08:32 Uhr
Respekt, Frau Butler!
und mir gerade ein, dass journalistisch aufbereitete Transgender-Themen auch keinen lesbisch-schwulen Medien-Preis verdienen können:
http://gay-gender.suite101.de/article.cfm/felix-rexhausen-preis-2010--nominierte-und-gewinner
von: reiserobby, 21.06.2010 21:17 Uhr
Frage an den Vorstand vom Berliner CSD: Zitat: "Schade finden wir, dass wir diesmal mit Thema und Motto ein klares Bekenntnis für die Menschenrechte von Trans* und Intersexuellen abgeben wollten." Ist das eine Freud'sche Fehlleistung? Oder wie sollen wir das jetzt verstehen? Gut gemeint ist eben doch das Gegenteil von Gut.
von: van baden-babelsberg, 21.06.2010 20:08 Uhr
wer von den csd-veranstaltern war so indiskret uns die buchungsklasse ihres flugickets und die unterkunft der frau butler immer wieder vor augen zu führen? ist das alles worüber sie sich ärgern, dass sie den differenzbetrag zu ihrem businessflug selber bezahlt hat? also leute, denkt darüber nach, bevor ihr euch indiskret in der presse auskotzt!
1. es ist eine politische geste, dass man zur preisverleihung kommt und erklärt warum man den preis ausschlägt....wenn sie vorher den preis ausgeschlagen hätte, ohne anzureisen, hätten die csd-cdu-vorstands-mehrheitsherren uns bestimmt nicht den grund für die absage so genau erklärt, wie frau butler es gemacht hat...oder???
2. es ist mir egal, dass frau butler business fliegt. es ändert nichts daran, dass sie politisch aufklärendes gesagt hat. so was nennt man meinungsbildung. ich will mich dafür bedanken!
jetzt wünsche ich mir von den csd-mehrheitsherren, dass sie sich gedanken machen. dass sie die rede der frau butler mal durchgehen. dass sie mit den minderheiten, den angeblichen, reden. das müssen sie sogar, ich erwarte das!
von: csd-spaßbremse, 21.06.2010 20:01 Uhr
Wenn man berücksichtigt, daß das Anderssein das Kind jedes reichen deutschen Dummkopfes und jedes armen afganischen Intellektuellen treffen kann, ist es recht schwierig, für alle einen CSD zu veranstalten. Ich fühle mich durch diese Veranstaltung schon seit vielen Jahren nicht mehr vertreten.... und gehe deswegen auch nicht hin. In der Großstadt einen auf schwul-lesbisch und transgender zu machen ist leicht und meistens angenehm bis saugeil.(ich erinnere mich gern an meine Jugend) Ich wohne jetzt mit Freund im Umland und gehe zum Beispiel hier draussen mit Schatz einkaufen. Das ist nicht schrill, aber doch mutiger, als im Fummel zu tausenden übern Kudamm zu tanzen. Das macht aber sicher trotzdem jungen Leuten Spaß. Richtig so! Alles hat seine Zeit im Leben.
Es ist aber ebenso richtig, daß eine Frau wie Judith Butler auffordert, über diese sehr Kommerzielle Veranstaltung nachzudenken!!! Es müssen mehr lesbischwule (junge) Leute politisch mehr nachdenken!!! Das Anderssein ist auch eine Chance, mehr und besser nachzudenken, warum es immer noch ein Problem ist, anders zu sein. Hier bei uns und ganz sicher in vielen anderen Ländern der Welt.
Junge Leute!!! WENN IHR EUCH WEITER SO VERDUMMEN LASST; WERDET IHR SICHER IN 5 ODER 10 JAHREN KEINEN CSD MEHR FEIERN KÖNNEN. DANN IST VIELLEICHT KRIEG ODER IHR SEID SO ARM; DAS EUCH NICHT MEHR NACH FEIERN ZUMUTE IST. INSOFERN WACHT AUF; BETÄTIGT EUCH POLITISCH; DIE ZEITEN ERFORDERN ES; DIE DEMOKRATIE IST IN HÖCHSTER GEFAHR. RECHTSEXTREME, CDU UND FDP SIND DA SICHER NICHT DIE RICHTIGE LÖSUNG.
Von einer Judith Butler werdet ihr ja übrigens nicht erwarten, daß sie 3. klasse wohnt? Das sind ja nun dämlichste Argumente.
von: Thomas Reuter, 21.06.2010 19:27 Uhr
Judith Butler hat den Zivilcouragepreis verdient, denn sie hat unbestreitbare Verdienste für eine grundlegende Kritik an der Heterosexualität als Norm gesellschaftlicher Verhältnisse. Wir haben Sie als kritische Intelektuelle eingeladen und von daher mussten wir mit Kritik rechnen. Doch ihre Kritik des Nationalismus und Rassismus durch „Teile der Mitveranstalter“ irritiert uns. Der CSD hat nur einen Veranstalter, den Berliner CSD e.V. repräsentiert durch die vier Vorstände. Thema, Motto und Forderungen werden im CSD-Forum basisdemokratisch bestimmt. Dies ist bundesweit einzigartig.
Der Berliner CSD wendet sich stets gegen jede Form des Rassismus und Antisemitismus. Wir freuen uns über das schwenken israelischer Fahnen auf dem CSD, anders als beim Transgenialen CSD.
Da Frau Butler noch bis zum 12. Juli in Europa weilt, werden wir mit ihr das Gespräch suchen, damit sie die Vorwürfe konkretisieren kann. Wir haben sie bereits kontaktiert. Wir werden auch das Gespräch mit den von ihr benannten Gruppen suchen, einige Gespräche sind sogar schon erfolgt.
Schade finden wir, dass wir diesmal mit Thema und Motto ein klares Bekenntnis für die Menschenrechte von Trans* und Intersexuellen abgeben wollten. Ammo Recla, ABQueer, sprach auf der Bühne über Transrechte im Berliner Akzeptanzplan. Dieses Thema fiel nun durch Butlers Eklat nach hinten.
Der Berliner CSD lebt von der Community, deshalb werden nach dem Sommerloch wieder die gesamte Community zu einem Forum einladen. Wir hoffen, das LesMigras, Suspect, die Lesbenberatung (die im übrigen den Zivilcouragepreis vor drei Jahren vom Berliner CSD erhalten) und viele andere an einer interessanten Debatte zu in Inhalt und Form des nächsten CSD teilnehmen.
Bodo, Vorstand Berliner CSD
von: Bodo, 21.06.2010 15:26 Uhr
eine wundervolle inszenierung, war das! selten einen so formidablen absch(l)uss erlebt. kann ich die regisseurin sprechen? 1.akt: herr dannecker spricht in seinem beitrag noch ganz im stil der 70er nur von den "schwulen". es scheint als gehöre "lesbe" geschweige denn "trans*" nicht zu seinem aktiven sprachwortschatz. 2.akt: frau butler macht nicht den butler für den csd. die gründe sind hinlänglich bekannt. 3.akt: der csd-ev zeigt einmal mehr seinen realitätsverlust, indem er sich zur publikumsbeschimpfung hinreißen lässt. das eigentor des csd als beitrag zur wm. grandios.
von: baella van baden-babelsberg, 21.06.2010 12:38 Uhr
Klar ist der CSD kommerziell und oberflächlich - das ist nun wirklich nichts neues. Ich denke, dass hat sie auch schon vor 3 Monaten gewusst, als sie eingeladen wurde. Was nur nervt ist , dass jemand der Business Class fliegen will und in einem Nobelhotel absteigt, was von kommerziell faselt.
Ihre Ablehung gegen den CSD kann ich durchaus verstehen aber es wäre fairer gewesen, den Preis bereits von Anfang an, abzulehen.
von: Jens, 21.06.2010 10:48 Uhr
Wenn das phänotypische Bezeichnen des überwiegenden Tätertypus von homofeindlichen Gewalttaten in Berlin, bzw. irgendwelche sich hieraus ergebenen Konsequenzen oder statistischen Erhebungen (bspw. Maneo-Report) rassistisch sein sollen, dann ist der Begriff Rassismus anscheinend nichts Schlimmes mehr. Genauso grotesk wäre es jedoch zu behaupten, die Bezeichnung "Nazi" wäre eine Stigmatisierung der Deutschen.
Sollen die Rassismusvorwürfe anderseits bedeuten, dass ca. 60 % der berliner homosexuellen Gewaltopfer rassistische Lügner sind? Schützen sie etwa die "Deutschen" aus nationaler Gesinnung? Oder tarnen sich neuerdings deutsche Nazis orientalisch? Wenn dem so ist, dann schlimm für die Homocommunity, aber anderseits schön, dass anscheinend nur aufgeklärte, tolerante und homofreundliche Migranten zu uns kommen.
von: Universalsportler, 01.08.2010 12:58 Uhr
Ich habe in den letzten Wochen auf Veranstaltungen und einer Mahnwache wegen eines Übergriffs auf vier schwule Männer im Friedrichshain mit Einigen über Frau Butler gesprochen, auch über die Ablehnung des vom CSD e.V. gestifteten Preises. Die Sache hat natürlich auch einen Beigeschmack. Frau Bulter hat im Adlon übernachtet. Das können sich Viele von denen, die sie in Ihrer Rede bedacht, hat überhaupt nicht leisten!
Wahr ist aber, dass Frau Butler eine Diskussion neu angeregt hat, die nötig ist.
Wie gehen wir denn innerhalb unserer Szenen miteinander um, da fängt es doch schon an. Z.B. grenzt jung alt aus oder umgekehrt. Andersaussehende, anders Lebende werden innerhalb unserer Szenen belächelt, verspottet. Es wird pauschalisiert, denn in unserer Szenewelt gibt es auch BZ und Bildleser, Konservative, welche schnell Schubladen und Vorurteile bedienen.
Unsere ach so tolerante Szenegemeinde ist auch nur ein Abbild der großen Gesellschaft draußen. Oder? Wenn wir jedes Jahr um den 28.06. auf die Straße gehen, dann könnten wir uns doch zukünftig bewusst machen, weshalb wir auf die Straße gehen. Dass wir in unseren schon existierenden gesellschaftlichen Nischen mitunter genau das miteinander tun, was wir beim CSD dann ablehnen oder einfordern.
Mich stimmt es auch eher nachdenklich, dass große Parteien mit Wägen auffahren und sich tolerant zeigen wollen und andererseits Gesetze zum Sozialabbau verabschieden, die Ausgrenzung hervorrufen und uns alle betreffen. Parteien, die Kriegseinsätze befürworten. Vor welchen Wagen lässt sich der CSD e.V. spannen?
Es geht schließlich nicht darum, ob ein Sexartikelhersteller einige Wagen beim CSD mitfahren lässt, es geht darum, welche Botschaft von den Wägen ausgeht...
Nun war ich auch beim Transgenialen CSD in Kreuzberg. Mal abgesehen davon, dass ich über 15 Jahre in Kreuzberg gelebt habe und eine Menge alte Freunde und Bekannte traf, fand ich die Veranstaltung inhaltlich wirklich politischer und eher einer Demonstration gleichend. Gefeiert wurde anschließend auf einem Straßenfest.
So kenne ich das auch in anderen Zusammenhängen. Erst Demo, dann Party!
Ich möchte mich bei der Kritikpunkten hier auch mit einschließen, denn ich bin selbst manchmal ein ziemlicher Hitzkopf und muss dann immer wieder bewusst werden, worum es eigentlich geht.
von: Michael, 16.07.2010 09:13 Uhr
Also wer auf dem CSD war und ein bischen sich die wagen angesehen hat der hat da wohl wenig politische forderungen gesehen, Dildoking hier und KissFM dort, am schlimmsten war dieser eine wagen wo der ansager immerzu "DILDOKING.DE" gebrüllt hat.
Also den vorwurf Kommerziell zu sein können sie wohl kaum wiederlegen.
Und wenn elendige kriegstreiber wie CDU und FDP da auch schon einen wagen haben und die dort so wie es aussah wohl eher die WM feierten als zu demonstrieren dann weis ich nicht wie erstn man das ganze noch nehmen kann.
Rassismus vorwürfe hin oder her und selbst wenn diese unbegründet sind, gibt es genug andere gründe den CSD eher als ein Love Parade ersatz zu sehen als eine demonstration.
Ich denke jeder der dort war hat auch einige der "altraver" gesehen die scheinbar ihren LoveParade ersatz Zelebriert haben, und selbst ich habe fleisig in den Tiergarten gepinkelt, der alten zeiten willen.
von: ShemaleAnnika, 28.06.2010 03:35 Uhr
Das Problem ist schon viele Jahre alt, bereits 2004 wurde dieser Artikel zum Thema geschrieben und er hat an Aktualität nichts eingebüsst: http://x-berg.de/gender/04/05/12/1958254.shtml
von: Cetin, 27.06.2010 06:19 Uhr
Wer ist denn Bodo? Eigentümer des CSD? Vorstandsvorsitzender? Geschäftsführer? Weltweit? Deutschlandweit? Berlinweit? oder bezogen auf Charlottenburg und angrenzende Bezirke?
Ich möchte gerne den Titel "schönste CSD-Teilnehmerin weltweit kaufen. An wen muss ich mich da wenden?
Wir sind ganz ganz unten angekommen...
von: Verena, 25.06.2010 18:56 Uhr
mein vorhergehender beitrag gibt natürlich nur sinn, wenn man sich das vergessene "nie" dazudenkt
es tun natürlich alle so als hätten sie *nie* etwas gewust
von: berliner nachtrag, 23.06.2010 16:57 Uhr
butler benennt hier ein problem, dass in berlin seit jahren diskutiert wird.
trotzdem tun jetzt alle so als hätten sie etwas gewusst und wollen gefälligst wissen worauf sich das alles bezieht.
das ist an scheinheiligkeit wirklich nicht mehr zu überbieten
aber hauptsache schonmal vorher sagen dass man damit natürlich nix zu tun haben kann.
"wie rassismus? wir doch nicht und jetzt haltet die klappe"
von: berliner, 23.06.2010 16:53 Uhr
Bin ich froh, dass der Kreuzberger CSD erst gar nicht versucht tolerant zu sein. Da werden all jene ausgegrenzt, die nicht ins eigene Weltbild passen.
von: Freidenker, 23.06.2010 08:46 Uhr
Souveränität hin oder her - ein Beleg für Butlers Vorwürfe fehlt. Das, von dem Butler vorher gesprochen hatte, war Rassismus. Inwiefern hat die Moderation diesen dargestellt? Und wäre es nicht sinnvoll, die Veranstalter und die angegriffenen Gruppen an ihrer konkreten Arbeit zu messen statt an der Reaktion „Ihr könnt so laut schreien …“? Hast du dich vorher eingebracht, Siggi, und die Erfahrung gemacht, dass Vielfalt und Kritik nicht erwünscht sind?
von: Philipp, 22.06.2010 22:49 Uhr
Eine souveräne Reaktion der Moderation hätte anders ausgesehen.
Die Moderation hat sich für das beschimpfen eines kleinen Teils des Publikums entschieden und genau das dargestellt, von dem Butler vorher gesprochen hatte.
Und was hier einige als "Vielfalt" beim CSD bezeichnen, so wurde das ja auch von der Moderation deutlich gemacht, dass diese Vielfalt nur erwünscht ist, wenn sie EInfältig ist und keine Kritik übt. Das ist dann aber nicht mehr Vielfalt, sondern Assimilation.
Insofern: Glückwünsche für Butler! Sie hat den CSD dazu gebracht sich scheinheilig tolerant so zu zeigen wie er ist...
von: Siggi, 22.06.2010 21:57 Uhr
Dem LSVD (und Miles) und Maneo Rassismus vorzuwerfen, ist nicht nachvollziehbar. Zugunsten von Judith Butler muss man annehmen, dass sie sich über die Arbeit dieser Organisationen in den letzten Jahren nicht informiert hat. Gerade weil es ihnen darum geht, Minderheiten eben _nicht_ gegeneinander auszuspielen. Ja, ihr neues Buch enthält viele gute Gedanken. Nein, man kann nicht jedes Phänomen nur durch diese eine Brille sehen - Ansprechen von Problemen ist eben keine rassistische Instrumentalisierung. Durch ihr Schwarz-Weiß-Denken hat Judith Butler leider sehr viel von ihrer Glaubwürdigkeit eingebüßt.
von: Philipp, 22.06.2010 19:51 Uhr
Ich hab drei Bitten:
1. Judith Butler soll ihre Vorwürfe begründen. Es kann nicht sein, dass sie den Veranstaltern Rassismus vorwirft, ohne das zu belegen. Und tatsächlich stimme ich dem CSD e.V., wenn er es schade findet, dass das zentrale Thema in diesem Jahr, die Stärkung der Rechte von intersexuellen und trans* Menschen mehr oder weniger unter den Tisch gefallen ist.
2. Jene Menschen, die meinen, der CSD sei überhaupt nicht mehr politisch, die bitte ich im nächsten Jahr fernzubleiben und sich auf dem TCSD zu betrinken, dort zu lauter Musik zu tanzen und sich freuen. Ich haben ungern Leute um mich herum, die mir verbal in die Fresse treten. Danke!
3. Und Menschen, die sich engagieren wollen, die sollen doch bitte das basisdemokratische CSD-Forum besuchen und dort einbringen. So eine Veranstaltung lebt von dem Beitrag eines jeden Einzelnen.
von: MartinE, 22.06.2010 08:32 Uhr
Respekt, Frau Butler!
und mir gerade ein, dass journalistisch aufbereitete Transgender-Themen auch keinen lesbisch-schwulen Medien-Preis verdienen können:
http://gay-gender.suite101.de/article.cfm/felix-rexhausen-preis-2010--nominierte-und-gewinner
von: reiserobby, 21.06.2010 21:17 Uhr
Frage an den Vorstand vom Berliner CSD: Zitat: "Schade finden wir, dass wir diesmal mit Thema und Motto ein klares Bekenntnis für die Menschenrechte von Trans* und Intersexuellen abgeben wollten." Ist das eine Freud'sche Fehlleistung? Oder wie sollen wir das jetzt verstehen? Gut gemeint ist eben doch das Gegenteil von Gut.
von: van baden-babelsberg, 21.06.2010 20:08 Uhr
wer von den csd-veranstaltern war so indiskret uns die buchungsklasse ihres flugickets und die unterkunft der frau butler immer wieder vor augen zu führen? ist das alles worüber sie sich ärgern, dass sie den differenzbetrag zu ihrem businessflug selber bezahlt hat? also leute, denkt darüber nach, bevor ihr euch indiskret in der presse auskotzt!
1. es ist eine politische geste, dass man zur preisverleihung kommt und erklärt warum man den preis ausschlägt....wenn sie vorher den preis ausgeschlagen hätte, ohne anzureisen, hätten die csd-cdu-vorstands-mehrheitsherren uns bestimmt nicht den grund für die absage so genau erklärt, wie frau butler es gemacht hat...oder???
2. es ist mir egal, dass frau butler business fliegt. es ändert nichts daran, dass sie politisch aufklärendes gesagt hat. so was nennt man meinungsbildung. ich will mich dafür bedanken!
jetzt wünsche ich mir von den csd-mehrheitsherren, dass sie sich gedanken machen. dass sie die rede der frau butler mal durchgehen. dass sie mit den minderheiten, den angeblichen, reden. das müssen sie sogar, ich erwarte das!
von: csd-spaßbremse, 21.06.2010 20:01 Uhr
Wenn man berücksichtigt, daß das Anderssein das Kind jedes reichen deutschen Dummkopfes und jedes armen afganischen Intellektuellen treffen kann, ist es recht schwierig, für alle einen CSD zu veranstalten. Ich fühle mich durch diese Veranstaltung schon seit vielen Jahren nicht mehr vertreten.... und gehe deswegen auch nicht hin. In der Großstadt einen auf schwul-lesbisch und transgender zu machen ist leicht und meistens angenehm bis saugeil.(ich erinnere mich gern an meine Jugend) Ich wohne jetzt mit Freund im Umland und gehe zum Beispiel hier draussen mit Schatz einkaufen. Das ist nicht schrill, aber doch mutiger, als im Fummel zu tausenden übern Kudamm zu tanzen. Das macht aber sicher trotzdem jungen Leuten Spaß. Richtig so! Alles hat seine Zeit im Leben.
Es ist aber ebenso richtig, daß eine Frau wie Judith Butler auffordert, über diese sehr Kommerzielle Veranstaltung nachzudenken!!! Es müssen mehr lesbischwule (junge) Leute politisch mehr nachdenken!!! Das Anderssein ist auch eine Chance, mehr und besser nachzudenken, warum es immer noch ein Problem ist, anders zu sein. Hier bei uns und ganz sicher in vielen anderen Ländern der Welt.
Junge Leute!!! WENN IHR EUCH WEITER SO VERDUMMEN LASST; WERDET IHR SICHER IN 5 ODER 10 JAHREN KEINEN CSD MEHR FEIERN KÖNNEN. DANN IST VIELLEICHT KRIEG ODER IHR SEID SO ARM; DAS EUCH NICHT MEHR NACH FEIERN ZUMUTE IST. INSOFERN WACHT AUF; BETÄTIGT EUCH POLITISCH; DIE ZEITEN ERFORDERN ES; DIE DEMOKRATIE IST IN HÖCHSTER GEFAHR. RECHTSEXTREME, CDU UND FDP SIND DA SICHER NICHT DIE RICHTIGE LÖSUNG.
Von einer Judith Butler werdet ihr ja übrigens nicht erwarten, daß sie 3. klasse wohnt? Das sind ja nun dämlichste Argumente.
von: Thomas Reuter, 21.06.2010 19:27 Uhr
Judith Butler hat den Zivilcouragepreis verdient, denn sie hat unbestreitbare Verdienste für eine grundlegende Kritik an der Heterosexualität als Norm gesellschaftlicher Verhältnisse. Wir haben Sie als kritische Intelektuelle eingeladen und von daher mussten wir mit Kritik rechnen. Doch ihre Kritik des Nationalismus und Rassismus durch „Teile der Mitveranstalter“ irritiert uns. Der CSD hat nur einen Veranstalter, den Berliner CSD e.V. repräsentiert durch die vier Vorstände. Thema, Motto und Forderungen werden im CSD-Forum basisdemokratisch bestimmt. Dies ist bundesweit einzigartig.
Der Berliner CSD wendet sich stets gegen jede Form des Rassismus und Antisemitismus. Wir freuen uns über das schwenken israelischer Fahnen auf dem CSD, anders als beim Transgenialen CSD.
Da Frau Butler noch bis zum 12. Juli in Europa weilt, werden wir mit ihr das Gespräch suchen, damit sie die Vorwürfe konkretisieren kann. Wir haben sie bereits kontaktiert. Wir werden auch das Gespräch mit den von ihr benannten Gruppen suchen, einige Gespräche sind sogar schon erfolgt.
Schade finden wir, dass wir diesmal mit Thema und Motto ein klares Bekenntnis für die Menschenrechte von Trans* und Intersexuellen abgeben wollten. Ammo Recla, ABQueer, sprach auf der Bühne über Transrechte im Berliner Akzeptanzplan. Dieses Thema fiel nun durch Butlers Eklat nach hinten.
Der Berliner CSD lebt von der Community, deshalb werden nach dem Sommerloch wieder die gesamte Community zu einem Forum einladen. Wir hoffen, das LesMigras, Suspect, die Lesbenberatung (die im übrigen den Zivilcouragepreis vor drei Jahren vom Berliner CSD erhalten) und viele andere an einer interessanten Debatte zu in Inhalt und Form des nächsten CSD teilnehmen.
Bodo, Vorstand Berliner CSD
von: Bodo, 21.06.2010 15:26 Uhr
eine wundervolle inszenierung, war das! selten einen so formidablen absch(l)uss erlebt. kann ich die regisseurin sprechen? 1.akt: herr dannecker spricht in seinem beitrag noch ganz im stil der 70er nur von den "schwulen". es scheint als gehöre "lesbe" geschweige denn "trans*" nicht zu seinem aktiven sprachwortschatz. 2.akt: frau butler macht nicht den butler für den csd. die gründe sind hinlänglich bekannt. 3.akt: der csd-ev zeigt einmal mehr seinen realitätsverlust, indem er sich zur publikumsbeschimpfung hinreißen lässt. das eigentor des csd als beitrag zur wm. grandios.
von: baella van baden-babelsberg, 21.06.2010 12:38 Uhr
Klar ist der CSD kommerziell und oberflächlich - das ist nun wirklich nichts neues. Ich denke, dass hat sie auch schon vor 3 Monaten gewusst, als sie eingeladen wurde. Was nur nervt ist , dass jemand der Business Class fliegen will und in einem Nobelhotel absteigt, was von kommerziell faselt.
Ihre Ablehung gegen den CSD kann ich durchaus verstehen aber es wäre fairer gewesen, den Preis bereits von Anfang an, abzulehen.
von: Jens, 21.06.2010 10:48 Uhr
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- Bye bye, Kurfürstendamm: Berliner CSD 2012 wird ostig!
- Tacheles-Demo vor dem Roten Rathaus, am 21.3.
- Femme Show im Lido war großartig
- Der sich den Wulff tanzt – Klaus Wowereit im Privatjet erwischt?
- „Post-Gender“ bei den Piraten: Klappt noch nicht ganz
- Taschenbillard mit Friedrich dem Großen
- Rodrigues K.: Integriert, aber kurz vor der Abschiebung
- Wie verhält man sich, wenn ein Date außer Kontrolle gerät?
- Protest gegen homophobes Gesetz in St.Petersburg
- Schröder Reisen geht wieder auf Tour, ab 2. März
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- TEDDY and ELSE went to ...
- Ist der Streit um den Film im Homo-Mahnmal beigelegt?
- „Schwule, lesbische Küsse sieht man selten“
- Dem Schokoladen droht das Ende
- Xposed Film Festival sucht Spenderinnen und Spender
- Bestes schwules Feuilleton: Eröffnung im Schwulen Museum
- Schwullesbische Küsse im Homomahnmal
- Spenden für Michael Stocks neues Filmprojekt!
- Der seit Neujahr vermisste Carsten Srock wurde tot aufgefunden
- Neuer Film im Homomahnmal, offizielle Übergabe am 26.1.
- Boiler-Mitarbeiter Carsten Srock seit dem 1. Januar vermisst
- Der tägliche Wahnsinn
- Fashion Week: Design-Blüten abseits der Hauptwege
- LSVD stellt Strafanzeige gegen „Nationaler Widerstand Berlin“
- Schnittmengen im Kiez beim Kaffeetrinken: Café Eigenartig
- Tipp: Queer Beats Festival: „Die Lust am Performen“
- Bilder von UNS: Zwei Ausstellungen im Schwulen Museum
- Blumensträuße und mehr: Danke Micha!
- Hedi Mohr gewinnt „QueerOvision“-Songcontest im SO36
- Schwarze Sheriffs räumen Tacheles Ausstellung
- Aktuell vom SPD-Parteitag in Berlin
- Tiergarten: Grillen verboten! – wann kommt das Sexverbot?
- Berliner CSD 2012: „Wissen schafft Akzeptanz“
- Mehr Regenbogenkieze?
- Sexy, intelligent, queer: Das Pornfilmfestival 2011
- Die Berliner Koalitionsvereinbarung aus queerer Sicht
- Magnus-Hirschfeld-Stiftung offiziell errichtet
- Einst Sportgruppe der Deutschen Oper, heute: Vorspiel
- Mehr Gäste, mehr Filme, mehr Pornfilmfestival
- Hustla-Ball 2011: Desaströse Award-Verleihung, aber gute Party!
- Happy Birthday Schoko und Begine!
- Benefizgala „Künstler gegen Aids“ am 17.10.
- „Schulfach Schwul”: Sexualisierung der Kindheit?
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- „Popestar ist ein queerer Papst"
- „Kein Unterrichtsfach Homosexualität aufzwingen"
- „Borderlines“ und „Büchersendung“: Lesen lassen!
- Anti-Papst-Demo am Potsdamer Platz, 22.9.
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- 40 Jahre HAW – „Zufrieden mit dem, was wir erreicht haben“
- Braucht Berlin eine neue Schwulensauna?
- Berlin bekommt die Magnus-Hirschfeld-Stiftung
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- Mann-O-Meter: 25 Jahre Infos für schwule Männer
- Parkfest: Traditionelles Abgrillen
- Erster Slutwalk in Berlin mit großer Beteiligung
- Job-Seminar „Step by Step“ für HIV-Positive, 12.-16.9
- Erster Slut Walk in Berlin, am 13.8.
- Haste Töne? quEar! Das trans*tonale Ohrenfest, 5.-7.8
- Erstes QueerTango Festival Berlin, 28.-31.7.
- Siegessäule on tour: Büchersendung
- Ferienwohnungen gegen Mietraum?
- Showtime – ein Rückblick auf die Fashionweek in Berlin
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- Weltweit: Kein Mobbing in der Schule!
- Respect Gaymes: zum 6. Mal in der Stadt
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- Mehr schwullesbische Pflegeeltern bitte!
- Rehabilitation der nach 1945 verurteilten homosexuellen Männer
- „Wir sind nicht Papst!“ – Treffen des Bündnis gegen Homophobie
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- Vorurteile früh bekämpfen!
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- Interview mit dem Spitzenkandidaten der Piratenpartei
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- Bundesverdienstkreuze für Gründer des Schwulen Museums
- Frauen-Malerin: Retrospektive mit Gertrude Sandmann, bis 3.4
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- Zum Start der ITB: Berlin als queere „Trophäe“
- Händeschütteln mit Herz: neues Akzeptanz-Logo für Berlin
- Ausgegrenzt: lesbische und schwule IranerInnen
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- Du nicht! Ausgegrenzt² über Macht und Ohnmacht
- Provokant und verboten: Emma Trosse
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- Islam, Integration und Klischees
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- „Wir sind eine Alternative zu den großen Messen“
- „Darkrooms interessieren uns überhaupt nicht“
- 14. Berliner Trans*Tagung: 7.-10. Oktober
- Polizeieinsatz in Schöneberger Kneipen
- „Inklusive Leidenschaft“: Barrieren überall
- Thierry Poynard: „Das nimmt den Menschen unnötige Angst"
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- Gala für ein Projekt, das es „eigentlich nicht geben sollte“
- Christoph Schlingensief 1960–2010
- Schwule Spielwiese im Fate-Club
- Trauer im Club Trommel
- Zwei Jahre Marianne: Das SO36 Wohlfühl-Wohnzimmer
- SO36 bleibt – und feiert seine Wiederauferstehung!
- Nina Queer bleibt – wenns nicht zu laut wird!
- Bundesverdienstkreuz für Ingrid Klebon
- Wiederentdeckt: Eric Charell, schwuler Operettenzauberer
- Protest gegen Pro Deutschland
- Der Eklat: Judith Butlers Rede am Brandenburger Tor
- Fashion Week in Berlin: von High Fashion bis Underground
- Neuer Ratgeber zum Erben und Sterben vorgestellt
- Benefizfest für Magnus Hirschfeld am 3. Juli
- Neuköllner Infobörse für Frauen am 1. Juli
- Immer mehr Gewalt! Deshalb Mahnwache am 2. Juli
- Gut besucht: Der Transgeniale CSD 2010
- LesBiSchwule Tour 2010 bis 3.7. unterwegs in Brandenburg
- Kein Bett für Nazis im Hotel Esplanade! Hausverbot bestätigt
- CSD mit Biss: „Big Brother”-Sternchen mit HIV flippte aus
- EuroPride - Fetischwagen in Gefahr
- Berlin: Die Freiheit, anders zu sein?
- „Gegen Gewalt“: Demo gegen Homophobie in Treptow
- Berlin will Homoehe auch in Deutschland
- Bunte Schulen gegen Diskriminierung
- „Verzaubert in Nord-Ost“: gelungene Eröffnung
- Der Gehörlosenverein Deaf Queer feiert seinen ersten Geburtstag
- „Vergebung“: Lisbeths großes Finale
- „Lügen“ über lesbische NS-Verfolgung?
- Küsse vor der Ugandischen Botschaft
- Internationaler Tag gegen Homo- und Transphobie, 17. Mai
- Erinnerung an NS-Verfolgte für alle wichtig
- Tolle Eröffnung: Ausstellung zu Schwulen und Lesben im Sport
- Homosexualität als „koloniales Erbe“?
- Siegessäule wollte wissen: Was ist Sache bei Hepatitis C?
- Schwule Initiative für Umbenennung der Einemstraße
- „Menschenfeindliche Praxis gegenüber Trans* beenden“
- Werner Schroeter: Der Rosenkönig tritt ab
- Der LSVD wird 20!
- Regenbogenzentrum für Berlin kommt
- Respect Gaymes: Sport verbindet Schwule, Lesben und Heteros
- Gedenken an schwule KZ Insassen, 13.-25.4.
- Berliner Intitiative für sexuelle Vielfalt
- Fußball: „Erschrecken beim Thema Homosexualität“
- „Über Wut“, Kunstprojekt im Haus der Kulturen der Welt
- Hommage an lesbische und schwule Sportler/innen
- Einreiseverbot oder Dialog – wie geht man mit homophoben Reggeamusikern um?
- Der Senat spendiert 2,1 Millionen für Vielfalt
- Was tun gegen Homophobie im Reggea/Dancehall?
- In&Out: 15 Jahre Hilfe beim Coming-out
- „Zuhause im Kiez": Wowereit besuchte Modellprojekt
- CSD ganz anders: Party am Brandenburger Tor
- Carola Bluhm: „Sexuelle Vielfalt thematisieren, nicht tabuisieren“
- Demo gegen Trans- und Homophobe Gewalt
- TIMM leitet Insolvenzverfahren ein
- Mehr Geld für sexuelle Vielfalt vom Berliner Senat
- „Bread and Butter“: 200.000 Besucher und kaum Überraschungen
- Demoaufruf gegen Homophobie in Honduras
- Rio Reiser: Hommage zu seinem 60. Geburtstag
- Neue Hoffnung für den Schwarzen Kanal
- Senatsgeld für das Schwule Museum
- „Homosexuellenverfolgung in Hamburg 1919-1969“
- Bald nur noch ein internationaler queer Sportevent?
- Preis für LesBiSchwule Tour
- Brandenburger Tor zum Welt-Aidstag mit Schleife
- KOMPASS – das queere Branchenbuch von Siegessäule
- Kämpferisches Gedenken am Transgender Day of Remembrance
- Neue Leiterin für Antidiskriminierungsstelle
- Nachgeholte Premierenfeier des Films „Coming-out“
- Team Berlin will Wiedervereinigung
- Tipp: Kunst und Wellness für Männer
- Tipp: „Frauenbiographien“ im Schwulen Museum
- Geburtstag für die „Gleichgeschlechtlichen Lebensweisen"
- Serpil Pak: Psychologin, Passdeutsche, Sexkoryphäe
- Sex als „Ventilöffnung“
- Transenstar Maggie Knorr: „Ich war nicht mal nervös“
- Einmal Hölle und zurück: Rosa von Praunheims neue Projekte
- Der Countdown für den Schwarzen Kanal läuft
- Tipp: Herbert List im Schwulen Museum
- Müntefering beim LSVD: Gegen Diskriminierung!
- Tipp: Kim Eustice – Wahlberlinerin mit australischem Witz
- Kundgebung „Stoppt die Gewalt“ in Schöneberg
- 10-jähriges Jubiläum – Gladt und LesMigraS
- Kampf ums Geld: Lederer und Lompscher bei mancheck
- Malakhov unterstützt HIV-Kampagne
- Homophober Angriff im U-Bahnhof Nollendorfplatz?
- Schwule und lesbische Küsse in Kreuzberg
- Fachgespräch Intersexualität im Bundestag
- Mahnwache vor Al Nur Moschee mit überraschendem Ende
- Quälgeist-Jubiläum: 20 Jahr Lust und Liebel
- Erfolgreicher Protest vor dem Eiscafe Dolce Freddo
- Tipp: 25. Lange Nacht der Museen
- „Ausgegrenzte Opfergruppe“ – Ein Jahr Homomahnmal
- Doch kein homophober Überfall in Schöneberg?
- Stars und Sternchen bei der Eröffnung von Axel Hotels in Berlin
- Kussmarathon am Homomahnmal
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- Megaspree ruft zur Demo auf – diesen Samstag
- "Berliner Talk gegen Homophobie", präsentiert von Siegessäule
- "Liebe verdient Respekt" – LSVD stellt neue Plakatkampagne vor
- Schöne Kleidung ohne Zielgruppe
- Mark Simpson über Sport und schwulen Porno, HEUTE
- Videoblog: Ist die Krise in der Szene angekommen?
- „Liebe verdient Respekt" – Cat findet die Kampagne super!
- „Liebe verdient Respekt“ – Sami: Berlin ist die beste Stadt!
- Volksentscheid gescheitert!
- Wie infektiös bin ich? – Medizinische Reise im Cafe Posithiv
- Marlene und Co: schwullesbische Hochzeits-Modenschau
- Siegessäule Drag-Contest: And the Winner is – Maggie Knorr
- Darwins Evolutionstheorie: schwule Gene und kuschelnde Kühe
- "Liebe verdient Respekt" – Was will die LSVD Kampagne?
- Homomahnmal in Berlin: Provokation ohne Ende?
- „Lassen sie mich in Ruhe"– auf homophobe Gewalt sofort aufmerksam machen!
- Wie war's? Schröder Reisen auf rosaroter Fahrt
- "We will survive" sagen Berlins queere Verleger
- Mit Hilde durch Berlin, Stadttouren im März 2009
- Axel Hotel: stilvoll „hetero friendly“
- Die Paris Bar von Kreuzberg: Lena Brauns „Rosa Caleta“
- „Homosexuelle heute gleichberechtigte, zu schützende Bürger"
- Vox-Sendung zum Thema Gay Marketing
- Neuer schwuler Sender TIMM TV







I wish you success and plsnaeat time in your new office.Good to remember the good old days by looking at photos. The pace of technology is hard to believe. Pictures make it remember. Let us experience the new road by iPhone and iPad products, which still leads the way in the new generation of devices, Anroid meanwhile becoming the most close competitor.
von: Ines, 03.05.2012 10:43 Uhr