Siegessäule - Erneut Polizeikontrollen in schwulen Szene-Locations

Dein schwul-lesbisches Stadtmagazin für Berlin

Berlin

Erneut Polizeikontrollen in schwulen Szene-Locations


Das Connection und das Mutschmanns in Berlin Schöneberg fühlen sich durch massive Einsätze kriminalisiert

© mieter/pixelio.de Immer häufiger werden Darkrooms in Berlin Schöneberg von der Polizei kontrolliert: das erinnert an unselige Zeiten

SIS 2.12.2010 – „Es waren 15-20 Polizeibeamte, davon zwei in Uniform, der Rest in Zivil. Eine Polizistin nahm zusammen mit einem Kollegen den Keller in Augenschein. Während der Aktion durften andere Gäste für über eine Stunde das Lokal nicht betreten.“ So schildert der Inhaber des Mutschmanns die Geschehnisse in der Nacht des 24. November. Herr Nath von der Presseabteilung der Berliner Polizei erklärt dagegen gegenüber siegessäule.de, es hätte sich um lediglich sieben Beamte in Zivil gehandelt.

Keine schöne Vorstellung, die sich daraus ergibt: Im Keller, also im Darkroom des Mutschmanns, geht es hoch und intim her, und plötzlich findet man sich wieder im Lichtkegel der Taschenlampen von Polizisten und Polizistinnen. Ziel des Einsatzes war laut Polizei „die Überprüfung von Angestellten und der Betreiber der Lokalität“. Fraglich ist, warum auch der Darkroom untersucht wurde. Und auch, warum eine der Toiletten auf Drogenrückstände untersucht und nach positivem Befund versiegelt wurde. „Wir bekamen zu hören, wir könnten froh sein, dass uns nicht der ganze Laden geschlossen wird“, so der Inhaber des Mutschmanns. Ein anderer Zeuge sagt dazu: „Dann müssten sie halb Berlin versiegeln.“

Kriminelle Türsteherstrukturen?

Auch der Polizeieinsatz am 20. November im Connection, ebenfalls in Schöneberg, wirft Fragen auf. Gegen Mitternacht erschienen dort 10 Polizeibeamte – wie es von Seiten des Connection heißt, als BKA (Bundeskriminalamt) gekennzeichnet. Als Anlass gibt die Polizei gegenüber der Presse die „Verhinderung der Verfestigung von kriminellen Türsteherstrukturen und damit zusammenhängende Phänomene der typischen Begleitkriminalität“ an. Von Seiten des Connection heißt es dazu: „Es gab bei uns in den letzten 22 Jahren keine kriminellen Türsteherstrukturen und wir verstehen nicht, warum immer mit so massiven Kräften vorgegangen wird. Wir werden durch solche Einsätze in der Nachbarschaft kriminalisiert, denn die fragt sich natürlich, was sind denn das für Läden, dass da ständig die Polizei vor der Tür steht?" Irritierend ist, dass auch gleich der Aushang von AGBs (Allgemeine Geschäftsbedingen) und Getränkekarten kontrolliert wurden. Kann es sein, dass das Bundeskriminalamt für kleinere Ordnungswidrigkeiten wie das Fehlen der AGBs ausrückt?

Es drängt sich ein Eindruck auf, der von Seiten des Connection so formuliert wird: „Die suchen doch nur irgend etwas, um uns unter Druck zu setzen. Das Nachtleben soll hier zurückgedrängt, der Stadtteil ein neuer Prenzlauer Berg werden. Da muss man sich doch nur einmal den aktuellen Bebauungsplan ansehen.“ Tatsächlich sieht der aktuelle, den schwulen Kiez betreffende Bebauungsplan vor, „der Entwicklung zu einem Vergnügungszentrum entgegenzusteuern.“

Noch vor kurzem wurden Darkroom Kontrollen
als „unverhältnismäßig“ bezeichnet

Was die Darkroom-Kontrolle im Mutschmanns betrifft, ist der Vorgang umso empörender, als dies nicht die erste derartige Kontrolle in letzter Zeit war. Wie siegessäule.de berichtete, wurden erst im September Darkrooms in Schöneberg polizeilich durchleuchtet, was damals mit dem Nichtraucherschutzes erklärt wurde. Der damalige Einsatz lief unter der Führung des Ordnungsamtes, das polizeiliche Verstärkung angefordert hatte. Der zuständige Bezirksstadtrat für Tempelhof-Schöneberg, Oliver Schworck, hatte gegenüber siegessaeule.de Darkroom-Einsätze im Nachhinein als „völlig unverhältnismäßig“ bezeichnet.

In einem Gespräch am Runden Tisch nach den Einsätzen im September, an dem auch Schworck teilnahm, hatten sich Wirte, Polizei und Ordnungsamt auf bessere Zusammenarbeit und ein sensibleres Vorgehen geeinigt. Gegenüber siegessäule.de reagierte Herr Schworck nun überrascht, dass es jetzt wieder zu so einer Situation kam. Der Einsatz im Mutschmanns und Connection habe allerdings „nichts mit dem Ordnungsamt zu tun“, er habe auch nur von dem Einsatz im Mutschmanns gewusst.

Müssen sich schwule Männer darauf einrichten, dass Orte wie Darkrooms in Zukunft nicht mehr geschütze Räume sind, in denen sich eine Community mit reichlich Verfolgungserfahrung angstfrei sexuell begegnen kann? Offensichtlich kann dort jetzt jederzeit wieder die Polizeitaschenlampe aufblitzen. Von Seiten der Polizei und des Ordungsamtes wird immer wieder versichert, dass diese Kontrollen nichts mit der sexuellen Ausrichtung der Gäste der Lokale zu tun hätten. Die Häufung dieser massiven Einsätze, die fragwürdigen Begründungen von Nichtraucherschutz bis hin zur Kontrolle von Ordungsangelegenheiten wie AGBs, lassen daran zumindest stark zweifeln.

Christian Mentz

zurück

Kommentare


was ich nicht verstehe... wenn die einsätze völlig überzogen sind, die anschuldigungen realitätsfern und haltlos, kann man doch juristisch dagegen vorgehen... warum nehmen sich die wirte keinen anwalt und verklagen die stadt... man muss sich ja nun nicht alles gefallen lassen!!!

von: gturan, 11.01.2011 12:57 Uhr

pit hat völlig recht, unter cdu-regierung war alles ruhig, aufgemöbelt wird doch die ganze szene seit wowereit un die linken ander macht sind.
weggehen macht eh keinen spaß mehr, schwulenklatscher werden nicht mehr verfolgt, naja, eben einzeltäter mit migrationshintergrund, gewerbesteuer hoch, also teurere kneipenbesuche usw.
die tunten sind selbst daran schuld. und auf`m csd huldigen sie dann ihre götzenfigur wowi. berlin ist teilweise schwullebensunwert geworden.
denkt bei der nächsten wahl daran. aber bis dahin wurde sich ja wieder alles aus`m gehirn gevögelt.....leider ist es so

von: sven, 17.12.2010 23:30 Uhr

Wenn nach einem Drogenfund auf der Toilette der Laden geschlossen werden kann, dann hätten die ja damals auch den Reichstag schliessen müssen....

von: Klaus, 15.12.2010 12:34 Uhr

Die Herren Beamten werden sicher nur Ihre heilige Pflicht getan haben wie schon vor einigen Jahren in Deutschland!

von: René, 10.12.2010 22:02 Uhr

Ich dachte Berlin hat kein Geld? Hat es auch nicht, denn den Einsatz zahlt der Steuerzahler.

von: Rudi Mainer, 06.12.2010 16:30 Uhr

15-20 Polizisten zur Kontrolle der Angestellten? Und morgen kommt der Weihnachtsmann. Ich würde mir mal den Einsatzplan zeigen lassen, um den wahren Grund herauszufinden. Sofern dieser aber nicht vorliegt, liegt hier eine Amtsanmaßung vor, gegen die man auch rechtlich selbst vorgehen kann (Hausfriedensbruch, Nötigung/Belästung etc.)

von: sven, 06.12.2010 16:28 Uhr

Wenn man sie braucht, sind sie nie da und wenn man sie nicht braucht, sind sie da ... gibts derzeit nichts wichtigeres in berlin? achja wir haben ja terroralarm in berlin, aber den haben die bei ordnungsamt und polizei irgendwie falsch verstanden. und unsere politiker? achja grundsatzdiskussionen bei deb grünen in schönefeld wegen zukünftiger flugrouten und strassenfest und csd sind erst wieder nächstes jahr dran ...

von: chris, 06.12.2010 16:18 Uhr

@ andi
Dies enstpricht wohl einer gewissen Wahrheit. Die heiligen Hallen sind einer virtuellen Welt gewichen. Allerdings eine Kathedrale der Lust existiert noch und diese blieb bis jetzt von dem Spuk der geballten Staatsmacht verschont. Am Freitag gibt es ja regelrechte Pilgerwanderungen in den Osten der Stadt. Dort gibt es eine der letzten Pilgerstätten der schwulen Lust. Das ganze auch noch entsprechend "günstig" und 241 ist ja das Zauberwort. Ob dies die Veranstaltung nur mit staatlich-erlaubten Suchtstoffen ist, da wird wohl jeder ein Schmunzeln ins Gesicht bekommen. Aber sie ist ein Touristenmagnet und man mochte die ja nicht mit der Staatsmacht konfrontieren. Es wäre interessant zu sehen, wie die Szene reagiert, wenn die Pilgerstätte ähnlich ins Gerede kommt und nächtliche Taschenlampenattacken den gepflegten sedierten Faustfick unterbrechen.

von: BerlinerBürger, 06.12.2010 14:37 Uhr

Ach wie haben auch wir Schwule uns verändert , unsere Lebensadern sind nicht mehr die schwulen Läden , sondern das Internet ( Blaue Seiten ) und erst wenn da einer dran kratzt werden wir wieder wach , anders ist diese Desinteresse ja kaum zu erklären , da marschiert die Obrigkeit durch die " heiligen Hallen " wann und wie sie wollen im Auftrag des Bezirkes und keinen ruft das auf den Plan , weder die Grünen oder unsere so geliebten Politschwule , sind wahrscheinlich schon verkalkt und für Nachwuchs haben sie ja nie gesorgt.
Glaubt nur nicht das das von Denen da oben nicht wahrgenommen, das wir das ohne Wiederspruch hinnehmen.
Andi

von: Andi, 05.12.2010 16:21 Uhr

Alte, Arbeitslose, Schwule, Kranke .... die schöne neue Welt wird für all das keinen Platz haben. Genießt die Jahre, die wir noch haben, was dann kommt lässt sich eh nicht mehr verhindern

von: Andreas, 05.12.2010 12:27 Uhr

Ich war an jenem Abend auch im Mutschmanns.
Wass behauptete der Pressesprecher der Polizei? Es waren nur 7 Beamte dort? und die ausschließlich männlich! Das ist eine dicke LÜGE!!!!!!!!!
Es waren zwischen 15-20 Einsatzkräfte dort und darunter 2 Frauen!
Wir amüsierten uns nämlich noch darüber, wie eine der beiden Frauen vorne nahe bei der Theke stand und sich permanent den auf dem Fernseher laufende schwulen Porno mit ihren 2 männlichen Kollegen ansah während die andere Beamtin zur gleichen Zeit mit einigen männlichen Kollegen im Darkroom war.

Wenn schon der Pressesprecher der Polizei solche Lügen in schriftlicher Form an die Presse weitergibt, dann scheint an diesem Einsatz doch etwas oberfaul zu sein. Denn das es so viele Beamte waren, dafür gibt es ja nun wirklich reichlich Zeugen, die zu dieser Zeit alle im Mutschmanns waren.
Alles sehr seltsam!!!!!!

von: Klaus, 04.12.2010 18:57 Uhr

Wichtig zu wissen: Polizei darf nur Personalien erfragen, auf alle anderen Fragen muss nicht geantwortet werden, Vorladungen müssen nicht befolgt werden. Das darf nur die Staatsanwaltschaft. Also anders, als es in Krimis immer dargestellt wird.
Der erste Punkt des Scherzbeitrages ist also richtig.
Ansonsten geht es eben jetzt langsam los. Erst waren es Arbeitslose und Arme, jetzt kommen die Schwulen dran. Es wird noch härter werden.
Zumal Schwule eher gegen Eisdielenbesitzer (zu Recht) demonstrieren, aber keinen Rabatz gegen sowas machen.

von: Daniel, 04.12.2010 17:20 Uhr

Was tun wenn du in eine Polizeikontrolle kommst ????????

1. Wenn ein Polizist mit dir spricht, stell dich taub.

2. Frag ob du seine Waffe sehen oder anfassen darfst.

3. Wenn er nein sagt, oder warum fragt, sag ihm, dass du nur sehen wolltest ob deine größer ist.

4. Gib ihm die Hand und fasse ihn oft an.

5. Frage ihn, wo er die coole Verkleidung her hat.

6. Frage ihn, ob du dir sein Kostüm ausleihen kannst.

7. Frage nach seinem Namen und sprich ihn nur mit dem Vornamen an.

8. frage nach einem Date.

9. Fang an zu weinen, wenn er nein sagt.

10. Wenn er ja sagt, melde es seinen Vorgesetzten.

11. Wenn er dich durchsuchen will und dir sagt, dass du die Beine spreizen sollst, erkläre ihm, dass du nicht an ihm interessiert bist.

12. Sage ihm, dass du auf Männer in Uniformen stehst.

13. Versuche ihn mit Süßigkeiten zu bestechen.



15. Wenn du was unterzeichnen musst pople vorher in deiner Nase und lass dir von ihm einen Stift geben.

16. Kau auf dem Stift herum.

17. Steck dir den Stift ins Ohr.

18. Falls er dir einen Kugelschreiber gibt, bau ihn unauffällig auseinander und klau die Feder.

19. Frage ihn ob er einen Sohn hat. Wenn er ja sagt erzähle ihm, dass du seinen Nachnamen irgendwoher kanntest.

20. Lass dir alles zwei mal erklären.

21. Sprich ihm alles leise nach was er sagt.

22. Rede mit dir selbst.

23.

24.

25. Wenn er dich mit zur Wache nimmt frage ob du im Auto vorne sitzen darfst.

26. Wenn du darfst spiel mit der Sirene

27. Falls du hinten sitzen musst, streichle seinen Hinterkopf durch das Gitter.

28. Vergewissere dich, dass er angeschnallt ist.

33. Frage ihn ob er nicht einer von den Village People ist und wo seine Kollegen sind?

34. Weise ihn darauf hin, dass du sein Gehalt zahlst!

35. Frag ihn, ob er schon einmal einen Menschen erschossen hat.

36. Antwortet er mit ja, frage ihn, ob dies auch schon im Dienst vorgekommen ist

37. Verabschiede dich immer mit einem Lächeln und einem leicht süffisanten Unterton mit: "Grüß deine Frau und meine Kinder!"

Quelle: OS-Community.de

von: Matze, 04.12.2010 13:13 Uhr

der drogenfund rechtfertigt wohl nicht diesen einsatz im mutschmanns, denn wie war das mit der stellungnahme der polizei? "Überprüfung von Angestellten und der Betreiber der Lokalität“ soweit ich weiss, gibts im mutschmanns eine bar mit maximal zwei barkeepern und eine hintere bar mit einem barkeeper, hinzu kommt die garderobe mit einer person und dann noch der einlasser. das ganze macht nach meiner rechnung 5 angestellte. um diese zu überprüfen, muss man da in den darkroom und auf den toiletten schnüffeln? im übrigen sind derartige aufgaben vom ordnungsamt durchzuführen und wenn die bezirksregierung sagt, sie hätte auch von der letzten razzia gewußt, weiss ich nicht, warum nach der vorletzten razzia gesagt wurde, man wolle sensibler derartige kontrollen durchführen. warum hat man die angestellten nicht schon bei der einhaltung des nichtraucherschutzes überprüft. meines erachtens liegt hier zum einem reine schikane vor und zum anderen rechtsbeugung, wenn BKA und Polizei für aufgaben herangezogen werden, die von den verantwortlichen stellen in erster linie auszuführen sind. und wenn die bezirksregierung von solchen einsätzen wußte, steckt mehr dahinter ....

von: rainer, 04.12.2010 12:28 Uhr

@ Beriner Bürger
Nur mal kurz nachgefragt.
Verstehe ich das richtig das das die Schwule Szene , wo nun scheinbar nach der neunten Razzia endlich Drogenreste auf ein Klo gefunden wurden, schuld daran sind, das sich die Polizei nicht um andere wichtige Belange kümmern kann ?

Ich kann nur sagen , wer suchet der findet, wenn nötig natürlich auch in der Schulen Szene oder auch auf den Toiletten des Bundestags........

von: andi, 04.12.2010 11:42 Uhr

Das ganze lässt sich von zwei Seiten betrachten. Auf der einen Seite ist da der unverhältnismässige Polizeieinsatz und auf der anderen Seite der Tatbestand des Drogenfundes. Solche Aussagen wie „Dann müssten sie halb Berlin versiegeln“, sind keine Entschuldigung für das eigene handeln. Natürlich darf die Polizei aufgrund ihres Gesetzesauftrages solche Kontrollen durchführen. Ob da allerdings die Verhältnismäßigkeit stimmt, steht auf einem anderen Blatt. Es hat auch fast den Anschein, daß sie sich den "kleinsten" Gegner aussucht. Es ist ja nicht politically Correct, sich mit den größeren Problemen in der Stadt und auch in Schöneberg zu befassen. Die Zahl der Übergriffe durch Migranten hat in der letzten Zeit erheblich zugenommen aber ausser netten Reden ist nichts passiert. Hinzu kommt eine gewisse Frustration der Berliner Polizei, die der Gängelei des Berliner Senats ausgesetzt ist. Die Polizisten müssen auch nicht damit rechnen, daß sie massiv mit Waffengewalt bedroht werden. Sowas erleben sie eher bei arabisch- oder türkischstämmigen Großfamilien.
Man kann der Berliner Szene nur empfehlen, daß sie in Zukunft nicht mehr die Angriffsfläche bietet und dadruch vielleicht auch die wahren Probleme wieder in der Vordergrund treten.

von: BerlinerBürger, 04.12.2010 09:19 Uhr

Wundere mich nur das das nicht die Grünen auf den Plan ruft , na ja , bei 23% sind die Schwulen nicht mehr so wichtig , ausserdem wohnen ja viele Grüne im Kitz und sind sicher auch nicht unglücklich wenn es ruhiger wird, sind schliesslich auch nicht mehr die jüngsten .......
Unter Federführung der CDU währe nach solchen Vorfällen die Hölle los aber nein dieser Bezirk gehört der SPD und war da nicht noch was ? Ja , wir haben einen Schwulen Regierenden Bürgermeister in Berlin....

von: andi, 03.12.2010 16:59 Uhr

Ich verstehe die ganze Aufregung gar nicht. Das BKA steht doch für Terrorismus, und wie uns bekannt sein dürfte, gilt bis Ende des Jahres in Berlin Terroralarm. Dasa die schwule schöneberger Szene daher jetzt im Fadenkreuz des BKA´s ist, sollte nachvollziehbar sein. Geht man schließlich ins Mutschmanns trifft man stets auf Bärtige und geht man anschließend ins Connection trifft man im unterem Bereich stets auf Sleeper. Ferner dürfte bekannt sein, dass Frau Künaz von den Grünen nicht unweit der genannten Läden wohnt und schließlich wird die Stadt Berlin auch noch von einem schwulen SPD Politiker gewählt. Achja, Schöneberg wird ja auch noch von der SPD regiert. Also, FAZIT, Terroralarm im SCHÖNEBERGer berlin ... wie ruhig war es da noch unter BERLIN-CDU-Regierung ... wann sind eigentlich wieder Wahlen?

von: pit, 03.12.2010 16:53 Uhr

Ich sehe das auch so, dass die Schwulen aus dem Kiez gedrängt werden sollen. Ich bin sonst kein Demo-Liebhaber, weil eigentlich faul, fett und zufrieden wie die meisten.Aber hier müsste man auf die Strasse gehen; jedesmal,wenn sowas passiert ist und zwar gleich vors zuständige Bullenrevier. Und dann die Darkrooms voll machen und die Jungs richtig empfangen.Es wird doch wohl möglich sein, rauszukriegen, wann solche Einsätze stattfinden!
SCHWÄNZCHEN IN DIE HÖH !!

von: andi, 03.12.2010 09:32 Uhr

schrecklich, als ob.die Polizei zu mir nach hause kommen würde und die mit.der fehlerhaften sortierung meines besteckkastens rechtfertigen würde....

von: Aki, 03.12.2010 08:31 Uhr

Kommentar schreiben

*

*

*

CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz
Wenn Du die Ziffernfolge nicht lesen kannst, bitte hier klicken.


zurück

Weitere Artikel dieser Rubrik

Queer Termine Berlin

<<Mai>>
Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 31
Detailsuche Termine >>
Printausgabe
siegessäule Printausgabe
Download
hier >>

Anzeige

Siegessäule-Service für Berlin

  • Alle Locations der Stadt!
    zur Suche

  • TV TIPPS: Jeden Tag neu!
    Zu den TV Tipps

  • Berlin for gays and lesbians: nightlife, culture, hotels, best places
    (english/german) More

  • Restaurant-Tipps
    Zur Suche

  • Branchenbuch Queer Berlin:
    Der Siegessäule KOMPASS
    Zur Suche

Jobangebot bei siegessäule

siegessäule sucht: Anzeigenberater/in im neu gegründeten Verlag Special Media SDL GmbH

Mehr

Schwullesbisch Reisen? queer-travel.net: wir waren wirklich dort!




Siegessäule fürs Handy

Siegessäule mobil: für alle Smartphones, ganz ohne App! Easy Termine checken!

Mehr

Open Siegessäule

Schickt uns eure Berliner Themen und Storys, wir schreiben drüber!

Mehr


Gay Twitter

Follow us at Twitter

Mehr

siegessäule Hefte-Archiv

Alle Printausgaben seit November 2008 HIER zum Download

Mehr

Siegessäule Partnermagazine

DU&ICH, Deutschlands schwules Magazin - jetzt zum Vorzugspreis E-Paper bestellen!

Mehr

L-MAG, Magazin für Lesben. Mit: Interview mit Gossip-Schlagzeugerin Hannah Blilie

Mehr

Reisemagazin Queer Travel: Schwerpunkt Ägypten – online unter: queer-travel.net

Mehr