Siegessäule - Nina Queer: keine Nerven mehr für den Prenzlauer Berg!

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Nina Queer: keine Nerven mehr für den Prenzlauer Berg!


Die Bar zum schmutzigen Hobby schließt zum Jahresende – und feiert eine Wiederauferstehung 2011!

Hape Kerkeling drehte als Uschi Blum für seine Weihnachts-Show im Schmutzigen Hobby

SIS 6.12.2010 – Nina Queer sperrt jetzt doch zum Jahresende ihr Schmutziges Hobby in der Rykestraße zu. Die Silvesterparty wird der letzte Abend sein, an dem geöffnet ist. „In unseren Räumlichkeiten eröffnet im neuen Jahr ein indisches Familien-Restaurant,“ so Nina Queer in einer Pressemitteilung. „Zusätzlich zum Terrassen-Lärm wird es dann für unsere Nachbarn auch noch eine ordentliche Geruchsbelästigung geben. Bon Appetit!!!!!!“ so Nina weiter.

SIS: Warum schließt du deine Bar. Hast du eine Mieterhöhung bekommen?

Nina: Mit der Miete hat das überhaupt nichts zu tun. Es ist der ganze Ärger mit den Nachbarn, der seit dem Sommer überhand genommen hat. Ein gutes Beispiel war die Fußball-WM. Alle Bars in der Straße zeigten die Spiele, aber nur zu uns ist immer die Polizei gekommen. Selbst jetzt bei unserem Weihnachtsstück, das um kurz nach Zehn zu Ende ist und gar nicht laut ist, steht trotzdem pünktlich um Zehn die Polizei auf der Matte. Die Nachbarn lauern nur darauf. Es ist echt in den letzten Jahren hier in der Rykestraße zunehmend intolerant und homofeindlich geworden. Und das Amt steht natürlich hinter den ‚Bürgern’. Und ich hab mir gesagt, noch einen Sommer halte ich das nicht durch, auf dieses Hickhack habe ich einfach keinen Bock mehr.

Wird das schmutzige Hobby wiederauferstehen?

Das Schmutzige Hobby wird sogar schon am 7. Januar in der Revaler Straße am Eingang des RAW Geländes auferstehen. Diesmal ganz ohne Nachbarn! Denn ich habe ein einzeln stehendes Feuerwehrhaus gemietet. Mich und die nächsten Wohnhäuser trennen also dicke Wände und niemand kann mir mehr an den Karren pinkeln. Denn was wäre die Stadt ohne das Hobby? Außerdem ist es diesmal ein privater Vermieter und ich kann daher die Terrasse ganz ohne Anträge und Ausnahmeregelungen von der Stadt nutzen. Das war in der Ryke nicht mehr möglich. Da haben wir einmal den Grill draußen aufgestellt und schon war die Polizei da, weil wir ja dann keine Extra-Grillgenehmigung von der Stadt hatten. Dabei macht mir so was gerade Spaß. Einfach mal für meine Gäste als kleines Dankeschön hundert Würste kaufen und verschenken. Das habe ich diesen Sommer gar nicht mehr gewagt.  

Interview: Roberto Manteufel

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Kommentare


Naja, es WAR manchmal laut. Aber wir leben hier in einer Großstadt und nicht aufm Dorf. Schließlich wirbt die Stadt mit ihrem quirligen Nachtleben. Schade, Nina, ich hatte Dich gern als Nachbarin. Aber was ist das größte Problem einer Frau im Prenzlauer Berg? Links die Latte, rechts das IPhone. Wie schaffe ich es nur, dass der Kinderwagen nicht kaputt geht?
Warum ziehen die nicht einfach nach Zehlendorf?

von: Rolf, 30.12.2010 15:00 Uhr

Bis heute habe ich viel gehört und gelesen, jetzt reicht es mir und ich melde mich auch mal zu Wort. Das Verhalten der Polizei und des Ordnungsamts ist nicht in Ordnung, zwar müssen sie auf Anzeigen reagieren aber wie sie mit den Leuten umgehen ist nicht korekkt. Eigentlich haben Frauen nichts im Darkroom zu suchen, aber bei einer Kontrolle sind sie mir lieber als ihre Männlichen Kollegen, den leider kommt es immer wieder zu diskriminierenden Äußerungen. Zum Glück sind nicht alle Beamten so, die meisten sind tolerant.
Das Vorgehen in der Schwulen Kneipe Mutschmann´s in Berlin Schöneberg kann ich so nicht akzeptieren, hätte mann die Drogen auf der Personal Toilette gefunden wäre das Vorgehen gegen den Laden Besitzer gerechtvertigt, aber die Drogenspuren wurden auf der Besucher Toilette gefunden und mann kan von den Betreibern nicht verlangen, dass sie mit jedem Gast auf die Toilette gehen um diese zu beobachten. Ich möchte alle Ladenbesitzer bitten, darauf zu verzichten andere Läden bei der Polizei oder dem Ordnungsamt anzuschwärzen. Bis her hieß es immer, wir seien eine große Familie, dies ist leider nicht mehr so. Die ständigen Kontrollen müßen aufhören.
Zum Thema Anwohner: Die Meisten Läden bestehen schon seit vielen Jahren, wenn Sie eine Wohnung Mieten oder Kaufen wollen sollten sie sich vorher informieren wo Sie hin ziehen und wenn ihnen dies nicht gefällt, was Sie sehen ziehen Sie doch bitte wo anders hin, den Berlin ist tolerant und soll es auch weiter hin bleiben. Es kann doch nicht sein das die Anwohner ständig die Polizei rufen nur weil wir Spaß und freude am Feiern haben, dieses Verhalten der Anwohner ist intolerant. Wie wäre es, wenn Sie einfach mal zum Ladenbetreiber hingehen und mit ihm selber reden, wenn Ihnen die Musik oder die Gäste zu laut sind. Dies wäre mal eine gute Lösung und so kommen Sie auch ins Gespräch und man akzeptiert sich gegenseitig.
An den Bezirksstadtrat Herrn Schworck (SPD) in Schöneberg, natürlich wissen Sie genau bescheid was die Polizei und das Ordnungsamt hier macht, denn Sie werden doch ständig informiert oder beauftragen die Stellen selbst. Sie sollten gegenüber den Bürgern erlich sein.

von: Tom, 28.12.2010 15:05 Uhr

schade schade, aber es geht ja weiter.....

schade ist auch dass, das sooo tolerante berlin, durch teils regierungsfehlern, beschlossen wurde, die ,,HOMO,; IN" bezirke ( schöneberg, prenzlauer berg) zu
,, säubern" und oder umzusiedeln.

Teils durch emense Mieterhöhungen/auflagen und teils durch nervenden bürgerterror...
erst wollte die stadt zeigen wie toll und bunt alles ist, und nu ist es wohl nicht mehr passend oder gerngesehen

von: dennis, 26.12.2010 14:04 Uhr

hey habt Ihr kein Mitleid mit den gestressten und überalterten Müttern in Prenzlberg ... man braucht viel Platz für 4 Kinderwagen nebeneinander, da stört doch so ein Würstchengrill nur und erstmal der Rauch das kann so ein im Mutterleib durch Hormone hochgezüchtetes Kind einer Spätgebärenden Asthmaanfälle bekommen.

von: Micha, 11.12.2010 01:46 Uhr

Demnächst gibt es Führungen durch die ehemals pulsierenden schwul-lesbischen Kieze und das ganze im Paket einer 99 Euro Weekend Bustour. Vor den ehemaligen Ikonen der Szene werden Stopersteine in Regenbogenfarbe in den Asphalt eingelassen und natürlich kann man die entsprechenden Souvenirs für die heimische Designer Anbauwand kaufen. Die Führungen lassen sich per App herunterladen und entsprechend auf dem Iphone in der Designer-Schutzhülle anschauen. Ach, was waren die Zeiten so schön, als alles noch anders war aber keiner merkte wie alles vorbei ging. Tja, im Rausch des "wir sind ja alle so toll" wurde leider der Anschluß verpasst.
Schöne neue Welt !!

von: BerlinerBürger, 08.12.2010 13:56 Uhr

Berlin wird immer schlimmer ... Erst zieht Kleinkleckersdorf in die Metropole Berlin und kaum niedergelassen wird aus Berlin Kleinkleckersdorf ... Die Leute haben einfach nichts Besseres zu tun, als nur darauf zu lauern Stress zu verbreiten ... Ähnlich wie bei armlosen Verkehrsunfällen, sollten die Polizeirufer ersteinmal den Einsatz "anzahlen", denn es kann doch nicht sein, dass bei jedem Mist die Polizei anrücken muss, während woanders wahre Kriminelle ihr Unwesen dreiben ... Schande für Berlin und seiner derzeitigen roten Regierung.

von: Peter, 07.12.2010 19:13 Uhr

So´n scheiss. Jetzt kommt der ganze Mist vom Prenzlauer Berg nach Friedrichshain. Kann nicht der Knaack Club in der Revaler Straße wieder eröffnen? Das hätte wenigstens gepasst. Die prollige Tusse braucht keiner.

von: Jens, 07.12.2010 10:09 Uhr

und ich dachte das es nur Schöneberg so geht ( Prinzknecht ) die haben die gleichen Probleme .........nicht schön was da in Berlin läuft.....wo doch auch gerade diese Läden eine menge Touristen anlocken..........

von: Andi, 06.12.2010 20:43 Uhr

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