Siegessäule - So war’s bei Käpt’n Jutta ahoi! Bilder von der Spreetour

Berlin

So war’s bei Käpt’n Jutta ahoi! Bilder von der Spreetour


Die Titanic aus Neukölln auf der Spree: Siegessäule-Autor Carsten Bauhaus war bei der Comedy-Bootstour dabei

siegessaeule.de 27.4.2012 – Unsere Spree ist ein verdammt träger Fluss. So langsam, dass sie bisweilen sogar rückwärts fließt. Nur gut, dass Kapitänin Jutta Hartmann sie dieses Jahr mit ihrer Comedy-Bootstour ordentlich in Wallung bringt. Als Hardcore-Neuköllnerin hat sie die ehemalige Zone selbstverständlich bisher kaum betreten. Für die entsprechende Ost-Kompetenz hat sie deshalb den Leichtmatrosen Heinz-Werner Maus angeheuert. Und der bietet selbst über 20 Jahre nach der Wiedervereinigung noch allerlei Vorlagen für zotige Ost-West-Kalauer: Auch damals war eben nicht alles schlecht.

Neuköllner „Fleisch-Outlet“

Kartoffelsalat und Würstchen, ein kulinarischer Gruß aus dem Neuköllner „Fleisch-Outlet“, bilden dabei die Grundlage für den reichlich ausgeschenkten Alkohol. Wer fundierte Informationen über das in der Abenddämmerung vorbeigleitende Berlin erwartet, ist völlig auf dem falschen Dampfer. Dafür kann er erleben, wie Frau Hartmann am Spreeufer herumlungernde Cliquen dazu auffordert, die Hosen runterzulassen. Überhaupt ist Interaktivität das Stichwort: Auf geht’s!

Futschis balancieren und DDR-Kittelmode

Welches Team kann die Bestandteile eines Futschis am schnellsten auf einem Tablett durch die Reihen reichen? Zweieinhalb gemeinsam verbrachte Stunden auf einem Boot schweißen mächtig zusammen. Nur hartnäckige Spaßbremsen boykottieren deshalb die fetzige Polonaise über das Sonnendeck. Mit den ersten Futschis fallen dann auch die letzten Hemmungen. Fast Freiwillige machen den schmalen Mittelgang zum Cat-walk für DDR-Kittelmode. Oder mimen bei einer Neuinszenierung der berühmten Bug-Szene aus „Titanic“ Wind und Wellen. Wir sind ein Volk! Zumindest für einen ausgelassenen Abend lang.
Carsten Bauhaus

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