Film
„I killed my mother“ – bejubelter Debütfilm von Xavier Dolan
Das 21-jährige Multitalent Xavier Dolan erschafft mit seinem ersten Kinofilm eine sensible, humorvolle und zuweilen erotische Geschichte
SIS 21.2.2011 – Von Jugendlichen gab es bislang keine filmischen Selbstdarstellungen, aber diese Lücke füllt nun der Kanadier Xavier Dolan. Der ehemalige Kinderstar hat im Alter von 17 Jahren ein Drehbuch über das gequälte Verhältnis zu seiner Mutter verfasst; mit 19 hat er es verfilmt. Die Weltpremiere im Mai 2009 in Cannes war eine Sensation. Jetzt, kurz vor seinem 22. Geburtstag, kommt Dolans Erstling in die deutschen Kinos. Schon als Kuriosum wäre „I Killed My Mother“ sehenswert. Man würde dem Film manche Schwäche nachsehen, weil er von einem so jungen Regisseur stammt. Aber Xavier Dolan hat keine Nachsicht nötig. Er ist ein Virtuose, ein Wunderkind, allein als Schauspieler. So hübsch, temperamentvoll und auf liebenswerte Art eitel war schon lange kein Nachwuchsdarsteller mehr. Der von ihm verkörperte Schüler Hubert Minel lebt mit seiner Mutter zusammen, deren stillose Kleidung, spießige Einrichtung und primitive Essgewohnheiten ihn abstoßen. Er schämt sich für sie, zugleich liebt er sie auch.
© Koolfilm.de Xavier Dolan, hier in einer Szene seines Films
Wutausbrüche wie Opernarien
Seine Wutausbrüche klingen wie Opernarien. Wenn er seine Mutter anschreit, wird jede Dramaqueen vor Neid erblassen. Als Oberbekleidung bevorzugt er einen tief ausgeschnittenen weißen Pullover, wenn er überhaupt etwas trägt. Doch „I Killed My Mother“ ist mehr als nur ein Egotrip. Dolan betreibt keine Schwarz-WeißMalerei, kein selbstmitleidiges Niemand-versteht-mich-Getue. Er ist fair zu allen Figuren. Ob sein Held sich zu Hause oder in der Schule missverstanden fühlt, nie diffamiert Dolan die gegnerischen Konfliktparteien. In der Rolle der Mutter darf Anne Dorval eine bemerkenswerte Souveränität bewahren. Von der ersten bis zur letzten Minute wird ein lockerer, humorvoller Ton durchgehalten.
Xavier Dolan ist schwul, im wahren Leben wie in der Rolle des Hubert. Auch auf dieser Ebene setzt der Film Maßstäbe. Die Liebes- und Sexszenen zwischen Hubert und seinem Freund Antonin (François Arnaud) werden ohne den üblichen Altherren-Voyeurismus inszeniert, der Filme über schwule Jugendliche meist kennzeichnet. Für Xavier Dolan ist es völlig normal, jung und hübsch zu sein, deshalb geilt er sich nicht unnötig daran auf. Jetzt kann man nur hoffen, dass er Nachahmer findet. Es wäre doch schade, wenn Filme von Jugendlichen nur dann Aufsehen erregen, wenn sie Gewalt auf dem Schulhof festhalten.
Frank Noack
Xavier Dolan, „I Killed My Mother“, Kanada 2009, 96 Min.
Kinotermine in Berlin hier
zurück
Weitere Artikel dieser Rubrik
- „achtung berlin”: Filmfestival mit schwuler Kost, 18.–25. April
- „Zenne Dancer“ eröffnet die 10. Türkische Filmwoche, 19.4.
- Schwul in der DDR: „Unter Männern” bei MonGay, 23.4
- „Verzaubert – Liebe Filme Festival”, 28.-29.4.
- „Sharayet – Eine Liebe in Teheran“ bei der L-Filmnacht, 30.3.
- Kurzfilmreihe Short Attack im Grünen Salon, 23.3.
- Die Magie beim Sex: „Seeing heaven” bei MonGay, 9.4.
- „Judas Kiss” mit Pornostar Brent Corrigan, jetzt auf DVD
- Best Exotic Marigold Hotel, ab 15.3. im Kino
- „Kairo 678“: Frauen wehren sich gegen Vergewaltigung
- Leonardo diCaprio als FBI-Chef und Gründer J. Edgar Hoover
- „William S. Burroughs – A Man Within”, noch im Kino
- „Rubbeldiekatz” mit Matthias Schweighöfer
- ELSE-Gewinner „Parada”
- Kinostart „König des Comics“, jetzt im Kino
- Pornqueens in „Fucking different XXX”
- Miss Piggy über ihre Rolle im Film „Die Muppets“
- Rupert Everett steht auf Gay-Skinheads aus Leipzig
- L-Filmnacht öffnet Anne Listers Tagebücher
- „Ausente”: bei Teddy 2011 bester Spielfilm
- Chancenlos im Mainstream
- Ein Abend mit „Mary Lou“ bei MonGay, 26.12
- Im Kino: „The Ballad of Genesis and Lady Jaye”
- Selbstfindung: „Romeos”, jetzt im Kino
- Roman Polanskis Starkino: „Der Gott des Gemetzels“
- Emmerichs „Anonymus”
- Almodóvars „Die Haut, in der ich wohne“, noch im Kino
- Tierisch viel Sex: „Die Rückkehr der Spitzmaus“
- Weekend bei MonGay: ein Meilenstein queeren cinemas!
- TV-Doku: DDR unter Regenbogen
- Doku über Elmgreen & Dragset, bei MonGay, 21.11.
- Alles nur Show? Veruschka blickt zurück
- Mit Lieblingsfilm-Potenzial: „Chanson der Liebe”, jetzt auf DVD
- Charlotte-Rampling-Portrait „The Look”, jetzt im Kino
- Berliner LGBT-Kurzfilm „Cold Star”: eine Entdeckung!
- Für hartgesottene Cineasten: „Wir waren ein Mann”
- Kampfzonen: „Herzensbrecher”
- Türkisch-deutsches Filmfestival, 20. bis 23.10.
- Schwule Berliner Männer: „In Their Room“, bei MonGay, 31.10.
- „Beginners“: neues schwules Leben mit 75
- „Tournee“: tolle Burlesque-Szenen, maue Handlung
- L-Filmnacht eröffnet die Saison mit „Gigola“, 30.9.
- 7. Baltic Film Festival Berlin zeigt die Doku homo@lv
- „Schwalbenest“: schöne neue Homowelt
- Ulrike Ottinger Festspiele im September
- Generation Y: Das EigenRegie Filmfest in Potsdam
- Asian Hot Shots: Filmfestival, 9.-11.9.
- Klassiker des Berliner Underground-Films: „Tiergarten“
- Schrilles Experiment: „Lollipop Monster“ jetzt im Kino
- Am 5.9. bei Mongay: schwule Nazis in „Bruderschaft”
- Von Berlin nach Rom
- Verzweiflung einer Schauspielerin: „Shit Year“ von Cam Archer
- „Kleine wahre Lügen“: verklemmte Geständnisse
- „Die sexuelle Orientierung ist Nebensache“
- „Wieland Specks bewegte und unbewegte Bilder” im Arsenal
- Kaboom: bisexuelle Teenieklamotte
- „Wir sind was wir sind“: ambivalenter Horror
- Brokeback Brandenburg: „Stadt Land Fluss“, jetzt im Kino
- Lesbischer Arthouse, schwuler Regisseur: „The Final Girl“
- Banksy-Film „Exit Through The Giftshop" jetzt auf DVD
- Der neue Ozon: ein feministisches Meisterwerk
- „Dolor“ – neue Pedro Almodóvar Sammlung auf DVD
- Mehr zum ELSE Gewinnerfilm: Stadt-Land-Fluss
- „Pina“: Wenders Hommage an Pina Bausch
- Spanische Homonovela „Gayxample“ im Internet
- Coming-out vor der türkischen Nation
- „Mal was anderes“: schwul im katholischen Italien
- Filmporträt von Werner Schroeter ab 7.4. im Kino
- Prädikat wertvoll: Coming-Out-Film „Sascha“, ab 14.3
- Filmtipp: Sind Frauen die besseren Cyborgs?
- „I Shot my Love“: narzisstischer Trip
- Kinofilm „Picco“ thematisiert Jugendgewalt im Knast
- Großartige Persiflage auf Splatterfilme: „Tucker & Dale vs. Evil“
- Jessica Schwarz auf Wurzelsuche: „Das Lied in mir“
- „Black Swan": Hingabe und Besessenheit einer Ballerina
- „We want sex“: kinotaugliche feministische Geschichte
- Brunftzeit auf dem Lande: „Immer Drama um Tamara“
- „Howl“ spuckte den biederen 50ern mitten ins Gesicht
- Else und Teddy went to ...
- Experimentell und unangepasst: Barbara Hammer
- „To die like a man“ hat ein Herz für Außenseiter
- Schwullesbische Blicke auf den Sex der jeweils anderen
- Midlife-Crisis über den Wolken: „Im Alter von Ellen“
- The Green Hornet: „Deppenmentalität der Supermachos“
- „Drei“: Don't dream it, be it
- „The Kids Are All Right“: Grandioses Feel-Good-Kino
- Queerfilm-Festival-Abräumer „Kinder Gottes“, jetzt auf DVD
- „Die Mainzer wird geräumt“: Berlin nach der Wende
- Die Muppetshow: antikonservativ und schwul
- Runaways: Rock'n' Roll und Rolemodels
- Nicht Fisch, nicht Fleisch: „Plein Sud“
- „Was Liebe heißt“: monumentales Opus
- Die Unzertrennlichen: „From Beginning to End“
- „Villa Amalia“: jede Note atmet Einsamkeit
- Lisa Cholodenko: Kein Lesben-Problemfilm
- „Orly“: Coming-out im Transitbereich
- „Wir sind die Nacht“: tough aber verklemmt
- WDR-Tatort aus dem Mittelalter
- „House of Boys“ kratzt kaum an der schwulen Oberfläche
- PositHIVe Screenings zeigt Filme zum Thema Aids
- „My Winnipeg“: Back to the roots
- Angezogener Pornostar: „Alex und der Löwe“ bei MonGay
- „Taxi zum Klo“: Berliner Zeitdokument der 80er
- Tilda Swinton in „I am Love”, jetzt im Kino
- „La bocca del lupo“: Ein zauberhafter Film mit zwei Lieben
- Filmfestival Asian Hot Shots, 20.–24.10.
- Trainspotting für Reiche: „Twelve“, jetzt im Kino
- L.A. Zombie: visuelle und andere Lüste
- „Adèle und das Geheimnis des Pharaos“: Witziger Kinospaß
- Bekenntnis zu einem aufgeklärten Islam: „Shahada“, jetzt im Kino
- British girl with no future: „Fish tank“ jetzt im Kino
- Gérard Depardieu ganz fett: „Mammuth“ jetzt im Kino
- Filmreihe: „Frühe Interventionen“ vom 23.–27.9. im Zeughauskino
- „Die Suffragetten waren sehr weit in Sachen Medienaktivismus“
- „I am Love“: Tilda Swinton im goldenen Käfig
- Filmische Traumwelten: „Le Chat Qui Pense“, jetzt im Kino
- „Le Refuge“: neuer französischer Charme von Francois Ozon
- „Humpday“: Zwei Heteros und ein schwuler Porno
- „Zwischen uns das Paradies“: die harte Realität
- „Wasser und Blut“: eine Jugend voller Gewalt und Rassismus
- Cineastischer Drogentrip: „Enter the void“
- Muttersöhnchen unter Mordverdacht: „Mother“ jetzt im Kino
- „Männer im Wasser": macht Synchronschwimmen schwul?
- „London Nights” – in ungemachten Betten zu Haus
- Farbe zeigen: Die Doku „New York Memories” jetzt im Kino
- Duncan Jones' Regiedebüt „Moon”
- Werwolf oder Vampir? ... sehenswert sind sie beide!
- Der Mann ohne Eigenschaften: „Mr. Nobody"
- Gleich zwei schwule Söhne: „Mine Vaganti”
- Starbesetzung: „Pippa Lee”, jetzt im Kino
- „Pornography”: Mehr als schwuler Porno, jetzt im Kino
- Grüne Oger mit queerem Touch: „Für immer Shrek“
- Dicksein als Methaper: „Die Gewichtigen”
- „Plan B”: Sexuelles Neuland. Sehenswert – im Sputnik Kino
- Jetzt im Kino: 14 km – Auf der Suche nach dem Glück
- Mädchen für alles: „La Nana – Die Perle“
- „Amelia”: Protest in den Lüften
- „Women Without Men”: Trotzende Heldinnen
- „Ich, Tomek”: Schwule Tristesse an Polens Grenze
- Sprich mit mir: Michael Stocks Film „Postcard to Daddy”
- „Deine dummy Romy“: Romy Schneider im Filmmuseum
- Starkes Porträt eines Mannes und einer Epoche: „A Single Man“
- „Du sollst nicht lieben“: von atemberaubender Kraft!
- Oscarreifes Sozialdrama: „Precious“, aktuell im Kino
- „Darling! The Pieter-Dirk Uys Story”: gelungene Doku
- Einfühlsam, erotisch und intelligent: „Le Fil”
- Bieder und Moralinsauer: Chloe
- „I love you Philipp Morris“: bemüht schwul, aktuell im Kino
- 16. Jüdisches Filmfest eröffnete mit He's my Girl
- Schwule Liebe auf dem Bauernhof: „Ander“, aktuell im Kino
- Gar nicht ostalgisch: „Boxhagener Platz“
- Alterslos und harmlos: „Das Bildnis des Dorian Gray“
- Zwangsheirat und Ehrenmorde: „Die Fremde“ jetzt im Kino
- Jean Cocteau Edition: Unterschwellige Homoerotik
- Jeanne D’Arc im Wunderland
- „Giuilas Verschwinden": Das Alter, leicht serviert
- „Verdammnis“: genialer Nachfolger von Verblendung
- Romy Schneider: Lesbischer Kuss, Sissi-Ruhm und mehr
- „Das Fischkind": starkes Drama, ab 7.1. im Kino
- „Séraphine”: Zwischen Genie und Wahnsinn
- Woody Allen zurück in New York – „Whatever Works˝
- Triumph der Technik: 3-D-Spektakel „Avatar"
- „Zimmer im Spiegel“: Blutleeres Kunstkino
- Gefühlvoll und intelligent: „Ein russischer Sommer“
- Mörderische Inzesttragödie: „Tannöd“
- Obsessiv: „Emma und Marie“
- Nicht wirklich authentisch: „Helen“
- Toughe Heldin: „Verblendung“, aktuell im Kino –Tipp!
- Festival „Blick in die Freiheit“: Wege aus der Ohnmacht
- „Evet, ich will“
- Geschlechtertausch für den Olympiasieg – „Berlin´36“
- Tipp: Florian Gärtners „Außerirdische“
- Der Weihnachts-Coming-Out-Film: „Überraschung zum Fest“
- „Bent“ und „Paragraph 175“: Spätes Erinnern
- Looser-Melodram: „66/67 Fairplay war gestern“
- Tipp: Premiere von „Bandaged“
- „Vision – Aus dem Leben der Hildegard von Bingen“
- Stephen Frears homoerotischer Blick – "Chéri"
- Spannung pur: „Verblendung"
- Schwule Kreativität – „LIVE FILM! Jack Smith!“
- Vom Strich zum Big Business „The Good American“
- Out but not proud: „Der Dorflehrer“
- Sinnlichkeit pur: Penélope Cruz in „Zerrissene Umarmungen“
- Das Künstlerduo in Eigenregie: „With Gilbert & George“
- Ein Stück lesbische Filmgeschichte – Anna&Edith
- Scharfe Endzeitstimmung – „Post Apocalyptic Cowgirls“
- Ottingers „Freak Orlando": Lächeln in einer surrealen Welt
- „Umdeinleben": Exzentrisches Filmtheater mit Maren Kroymann
- „Die Gräfin“: Lesbische Massenmörderin oder Opfer?
- Das groovt: „Radio Rock Revolution“
- Schwuler Brüno sorgt für Unbehagen in der Heterowelt
- Neuer Deutscher Film und Nouvelle Vague im Arsenal
- Makaber und originell: Der Knochenmann
- Brüno – Eine sozialkritische Ode an den schlechten Geschmack
- Verstörender Undergroundfilm „I dreamt under the water“
- Rückenwind: Großes Naturkino um ein schwules Paar
- Jim Jarmuschs "The Limits of Control", jetzt im Kino
- Andrew Garfield brilliert in John Crowleys „Boy A“
- Tom Gustafsons Film „Wäre die Welt mein“
- „Ricky“: zu viel Wunder im Fantasy-Drama
- „Sehnsuchtswelten“: Große Werner Schroeter Retrospektive
- Lothar Lamberts Lieblingsfilme in der Brotfabrik
- „Rencontres Internationales“: zeitgenössische Kunst
- Rick and Steve, „the happiest gay couple“ überhaupt
- Überflüssig: „Religulous – Man wird ja doch wohl fragen dürfen“
- Mysteriöse Liebesgeschichte: „Ghosted“
- Großes Kino: "I can't think straight"
- „Milk“ Regisseur Gus van Sant im Interview
- „Shelter“: verträumte Identitätsfindung bei der Gay-Filmnacht am 16.4.
- „Trauzeuge gesucht“: schwule Mogelpackung
- MonGay special: „Westler“ am 25.5.
- Lizzie the Lezzie: Keep cool, Baby!
- Tipp: Entzaubert Filmfestival, Schwarzer Kanal, 4.-7.6.
- Kein Vorzeigesohn: „Poster Boy“
- „Tropical Mysteries, Luminous People“ - Hommage an Apichatpong Weerasethakul
- Der Fall des Papstes: „Der Rosarote Panther 2“
- Ein Hauch von Sünde: „Hilde“
- „Reich mir deine Hand“–komplexe Beziehung zweier Zwillinge
- Oscar für Sean Penn als bester Darsteller in „Milk“
- „Vicky Cristina Barcelona“
- Bio-Pic: "Bonjour Sagan", aktuell im Kino
- „Die verborgene Welt“, Kinostart: 15.1.
- „Glaubensfrage“, ab 5.2.
- Filmhighlight „Milk“
- „Unknown Pleasures“, Filmfestival Berlin
- Filmfestival Asian Hot Shots, 13.-18.1.
- Film „Wiedersehen mit Brideshead“
- Todd Verow „ Licht und Schatten “
- Ulrike Folkerts über „Glück gefunden“
- Interview mit Ulrike Folkerts, Teil 2
- LoLa filmt
- Film „Im Winter ein Jahr“
- Parvez Sharma über „A Jihad for Love“
- Film „A Jihad for Love“






