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Outgames Kopenhagen 2009
5000 Sportler und Sportlerinnen, Kultur, Partys, Politik: Am Samstag starten die zweiten Outgames in Kopenhagen
Anders Astrup Jensen performt bei der Eröffnungsfeier
SIS im Juli 2009 – Montreal hat die Messlatte vor drei Jahren hoch gelegt: An den ersten World Outgames nahmen 10.000 Sportlerinnen und Sportler aus 100 Ländern teil. Diese Homoolympiade war das, was Pride Weeks oft gern sein wollen: ein Riesenfest der Community, in der ganzen Stadt und rund um die Uhr, mit Events aus Kultur, Politik, Party – und, nicht zu vergessen, dem Sport. Unter dem Motto „Love of Freedom. Freedom to Love“ starten am 25. Juli in Kopenhagen die zweiten Outgames.
Unabhängig von Geschlecht und sexueller Identität dreht sich alles um Sport und die Freiheit, zu lieben, wen und was man will. Der olympische Gedanke wird dabei runtergebrochen auf die Community – und weiterentwickelt: So unterstützen die Veranstalter mit einem Outreach-Programm politisch und finanziell 250 Gäste aus Ländern, in denen Homosexualität verboten ist. Politisch flankiert werden die Spiele auch diesmal von einer Menschenrechtskonferenz.
Es haben sich rund 5000 Leute aus 80 Ländern angemeldet, ein Drittel davon sind Frauen. Mit dabei: das Team Berlin, ein lockere Gruppe aus Berliner Sportler und Sportlerinnen. Bei den rund 350 Wettkämpfen werden lesbische und schwule Champions ermittelt.
Kulturell hat Kopenhagen während der Outgames eine Menge zu bieten: neben Tango-, Film- und Chorfestivals stehen mehrere L-Partys auf dem Programm. Ansonsten wird hauptsächlich gemischt gefeiert – sei es beim Fetischspektakel „Out in Leather“ oder bei der offiziellen Abschlussfete, die vom Berliner GMF, einem Sponsor der Outgames, mitveranstaltet wird. Es lohnt sich, noch spontan in Kopenhagen aufzuschlagen, Hostelaufenthalte gibt’s bereits ab 16 Euro die Nacht. Infos auf copenhagen2009.org
sisa
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