Siegessäule - Restaurant-Tipps

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Restaurants-Tipps




Gastro

Tigertörtchen: süße Dinger


Image © Brigitte Dummer

Direkt vis-à-vis von der Nikolaikirche in Berlin-Mitte eröffnete im vergangenen Dezember das Cupcake-Café Tigertörtchen. Im aufgeräumten kleinen Gast- und Verkaufsraum setzt man sich am besten ans Fenster und schaut bei einem Tee oder Kaffee den vorbeiflanierenden Touris zu.

Cupcake-Bäcker Stefan serviert dazu die Kalorienbömbchen: Petit Küchlein mit cremiger Haube (Stück 1,30 Euro; sechs Stück 7,40 Euro; zwölf Stück 14,30 Euro), allesamt selbst kreiert und gebacken aus regional verfügbaren und biologischen Zutaten. Die zartschmelzenden, fluffigen, kleinen Dinger tragen kreative Namen wie „Red Velvet“ (mit Zitronencreme) oder „Black Tiger“ (mit Schoko-Vanille-Pudding) und sind auch als herzhafte Varianten zu haben (zum Beispiel mit Speck und Kürbis).


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Gastro

Berlin-Moscow: russisch mit französicher Note


Image © Guido Woller

Manchmal erfrischt es die Sinne enorm, wenn man sich in seiner eigenen Stadt wie ein Tourist bewegt. Wann käme man etwa auf die Idee, ausgerechnet Unter den Linden essen zu gehen? Doch den BesucherInnen, so stellen wir fest, wird im Berlin Moscow einiges geboten.

Der großzügig geschnittene Gastraum ist dezent modern eingerichtet, gehalten in dunklen, fast schwarzen Tönen. So wird der Blick automatisch durch die sensationell hohe Fensterfront gelenkt. Licht in Massen strömt herein. Draußen brandet das hauptstädtische Leben an einem vorbei. Passend zum Blick: das Speiseangebot. Grenzüberschreitende Gastronomie ist das erklärte Konzept, darunter natürlich vor allem die Klassiker der russischen Küche. Wir freuen uns auf die Abwechslung, denn spätestens seit dem Mauerfall haben sich gehobene russische Restaurants rar gemacht.
Der Borschtsch (7 Euro) punktet mit intensivem frischem Geschmack von Roter Bete und Weißkohl. Die Rinderfiletstreifen zerfallen quasi auf der Zunge. So muss der russische Nationaleintopf schmecken – auch wenn die eifersüchtigen Ukrainer die Erfindung des Gerichts für sich beanspruchen. Die „traditionelle Bliny-Party“ (12 Euro) allerdings will auf dem Teller meiner Begleitung nicht so recht in Gang kommen. Vielleicht sind drei Blinys auch einfach zu wenige, um richtig über die Stränge zu schlagen. Besser wird es, als wir die „warmen Füllungen“, bestehend aus Schweinefleisch, Pilzen und Ziegenkäse, aus ihren freudlosen Tiegelchen befreien und mit den Pfannkuchen vereinen.
Das Tatar verdankt seinen Namen dem Gerücht, die Tataren hätten rohe Fleischstücke unter ihren Sätteln mürbe geritten und anschließend verzehrt. Glücklicherweise stammt die uns servierte Portion (17 Euro) wohl aus anderer Quelle; schmeckt sie doch extrem frisch und saftig. Vielleicht liegt es daran, dass das Rezept ein französisches ist. Zwiebeln, Kapern, Senf und Ketchup geben dem rohen Fleisch eine nachhaltige Würze. Bei der Gelegenheit erfahren wir, dass der Chefkoch zwar lange in Russland gelebt hat, aber ursprünglich aus Frankreich stammt.


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Gastro

Jolesch: österreichische Schlemmereien


Image © Brigitte Dummer

Seit rund 18 Jahren gibt es hier das beste Wiener Schnitzel der Stadt. Das Jolesch punktet mit gehobener österreichischer Küche und queerem Publikum. Zum Dreigängemenü (26,50 Euro) empfiehlt sich eine für 16 Euro auf die Speisen abgestimmte Weinbegleitung.

Exquisit als Einstieg erweisen sich Ballotine und Praliné von der Wachtel (10,50 Euro) sowie die Schaumsuppe von weißen Bohnen (7,50 Euro) von der Abendkarte. Eine Offenbarung ist der zum rosigen Kalbsschnitzel (18 Euro) angerichtete Erdäpfelsalat und auch das Duett vom Linumer Wiesenkalb (19,50 Euro) muss sich nicht hinter der Zwiebeltarte verstecken. Kaiserschmarrn (6,50 Euro) und Wachauer Marillenknödel (5,60 Euro) stimulieren zum Abschluss orgiastisch die Geschmacksknospen.


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Gastro

Mariona: katalanische Genüsse


Image © Brigitte Dummer

Warum man sich im katalanischen Restaurant Mariona am Lausitzer Platz für ein Dreigängemenü entscheiden sollte? Weil es sich lohnt, sowohl geschmacklich als auch finanziell. 24 Euro kostet die Dreifaltigkeit, die ohne das Angebot ungleich höher zu Buche schlagen würde.

Die Vorspeisen knallen: Das konfierte Schweinefilet in Rotweinsud (5,50 Euro) und die Kabeljaumousse auf Blutwurstpinto (7 Euro) sind wahrhaftig an kulinarischer Raffinesse kaum zu übertreffen. Ein Erlebnis! Da können die Hauptspeisen (Chorizorisotto mit Gouda und Zanderfilet für 17 und Rote- Bete-Risotto mit konfiertem Kaninchen für 16 Euro) und die Nachspeise, Crema catalana (5,50 Euro), kaum mithalten. Kunststück.


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Gastro

Giorgio: spontan italienisch


Image © Brigitte Dummer

Mitten im Kiez liegt das italienische Restaurant Giorgio. In dem zwar etwas unterkühlt wirkenden, aber durchaus liebevoll eingerichteten Raum wird man sehr herzlich und freundlich vom Wirt empfangen, der sogleich stolz auf der Digitalkamera die neuesten Kreationen seines Kochs zeigt.

Wir fühlen uns inspiriert und greifen zunächst zur Vorspeisenplatte Antipasto Casa für 18 Euro, die eine große und auch erlesene Auswahl an Köstlichkeiten für uns bereithält. Da hat es der Hauptgang schwer mitzuhalten und das Perlhuhn (16 Euro) und die Spaghetti mit Meeresfrüchten (12,90 Euro) wirken ein bisschen gewöhnlich. Das Tiramisu für 4,50 Euro sorgt dann wieder für einen genussvollen Höhepunkt. Eine nette kleine Pizzeria, gut geeignet für einen spontanen Schlemmerabend.


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