Kunst

Krista Beinstein präsentiert ihr neues Buch

13. Jan. 2016

Frauen ganz in Leder, Frauen mit umgeschnalltem Dildo, Frauen mit Peitsche in der Hand, gefesselte Frauen und solche, die mit falschen Bärten schwule Stereotype imitieren – das schockte Mitte der 80er-Jahre. Eine Wiener Fotografin legte mit dem Fotobuch „Obszöne Frauen“ ein frühes Standardwerk zum Thema Genderfuck und Queerness vor, als diese Begriffe so gut wie niemand kannte. Krista Beinstein inszenierte lesbische Lust und lesbisches Rollenspiel so radikal, schamlos und tabubrechend wie wenige vor ihr. Ihre legendären Live-Performances, zum Beispiel im ebenfalls legendären Pelze in Berlin-Schöneberg, verursachten wirklich Ohnmachtsanfälle im Publikum. Teile ihrer Fotoserie „Tittendominanz“ waren jüngst in der „Homosexualität_en“-Ausstellung im DHM zu sehen. Die temperamentvolle Künstlerin, die in Hamburg lebt, wird am 14. Januar ihr neues Buch „Sinfonie des Lebens" im Schwulen Museum* vorstellen. Wie immer bei Beinstein wird es wohl eine Veranstaltung für die „bad girls“ unter den Lesben werden, man darf sich also freuen!

Manuela Kay

Buchpräsentation von Krista Beinstein „Sinfonie des Lebens“ (konkursbuchverlag) mit Bildpräsentation und Musik, 14.01., 19:00, Schwules Museum*

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