Berlinale 09
„Miao Miao“
Schon als die schüchterne japanische Austauschschülerin das erste Mal ihre Klasse betritt, fühlt sich die junge Ai zu ihr hingezogen und versucht, ihr näher zu kommen. Doch Miao Miao verliebt sich ihrerseits in den wortkargen Besitzer eines CD-Shops, der sein eigenes Geheimnis mit sich herumträgt, fühlt er sich doch schuldig am Tod seines Freundes.
Die Liebe bleibt unerfüllt, doch am Ende des Austauschjahres ist viel geschehen, sind einige Schritte in Richtung Erwachsenwerden gemacht. „Ich wurde das erste Mal in meinem Leben geliebt“, erkennt Miao Miao auf dem Weg zum Flugplatz mit leisem Lächeln. „Und das erste Mal zurückgewiesen.“
Der erste einer ganzen Reihe von Filmen über die multisexuelle Jugend Taiwans soll „Miao Miao“ werden – produziert u.a. von Wong Kar Wai’s „Jet Tone Films“. Aktuell ist er in der Generation 14-plus Sektion der Berlinale zu sehen.
R: Cheng Hsiao-Tse, D: KO Chia Yen, Sandrine Pinna, FAN Chih Wie, Hong Kong/ Taiwan 2009, 83 Minuten
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