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Meldung

Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen beschädigt

Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen © Times, CC BY-SA 3.0

08.10.18 – Gestern Nachmittag meldete die Polizei Berlin, dass im Tiergarten das Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen von Unbekannten beschädigt wurde. Laut dem LSVD wurde in die Steinplatte vor dem Sichtfenster des Denkmals „HIV“ eingebrannt. Der Geschäftsführer des Lesben- und Schwulenverbandes Berlin-Brandenburg, Jörg Steinert, hat Anzeige gegen Unbekannt bei der Polizei erstattet. Die Berußung konnte bereits entfernt werden. Die Ermittlungen hierzu dauern an.

Das Denkmal ist wiederholt dem Vandalismus zum Opfer gefallen. So wurde bereits mehrfach die Sichtscheibe, hinter der ein Video projeziert wird, eingeschlagen. Auch andere Erinnerungsorte der homosexuellen Verfolgungsgeschichte und Emanzipationsbewegung sind immer wieder Ziel von Angriffen gewesen: Die Gedenktafel für die homosexuellen NS-Opfer am Nollendorfplatz wurde u. a. mit Beschimpfungen und im Oktober letzten Jahres mit einem Hakenkreuz beschmiert. Am Magnus-Hirschfeld-Ufer war eine der Gedenktafeln, die über die erste homosexuelle Emanzipationsbewegung informiert, verbogen worden.

 

 

 



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