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BioTech-Investment

HIV: Kein Thema mehr, oder etwa doch?

HIV gibt es noch. Auch wenn das Thema mal abgesehen vom Welt-AIDS-Tag in der breiten Öffentlichkeit kaum mehr eine Rolle zu spielen scheint. Weltweit sind über 37 Millionen Menschen infiziert. Jährlich gibt es etwa 1,8 Millionen Neuinfektionen. Ja, die HIV-Infektion ist heute kein automatisches Todesurteil mehr. Die derzeit angewandte Standardtherapie unterdrückt die Vermehrung des Virus und dadurch in den meisten Fällen den Ausbruch von AIDS. Aber dabei gibt es ein gravierendes Problem, das aus anderen medizinischen Bereichen wie der Antibiotikabehandlung bestens bekannt ist: Es kommt immer häufiger zu Resistenzbildungen. Schuld daran ist die hohe Mutationsrate des HI-Virus – kein Virus verändert sich so schnell wie HIV.

Von den ca. 880.000 Patienten, welche heute die kombinierte Standardtherapie erhalten, sind alleine in der EU und den USA bereits 55 % gegen mindestens eine der drei verfügbaren Medikamentenklassen resistent. Rund 80.000 Patienten weisen sogar Resistenzen gegen alle drei Medikamentenklassen auf, so dass in diesem Falle die Standardtherapie nicht mehr hilft. Diese Patienten sind dringend auf eine wirksame und gut verträgliche Alternative angewiesen – die es heute allerdings noch nicht gibt. Für sie ist die Gefahr groß, an AIDS zu erkranken. Und das ist auch heute immer noch ein Todesurteil.

Universitäre Forschungsinstitute und die Forschungsabteilungen pharmazeutischer Unternehmen halten seit Jahrzehnten Ausschau nach neuen Behandlungsformen für austherapierte HIV-Patienten. Eine solche neue Option haben Virologen der Uni Erlangen-Nürnberg entdeckt und damit bereits für Aufsehen gesorgt: Sie haben einen neuartigen Wirkstoffkandidaten entdeckt, der gezielt Bausteine der Wirtszelle attackiert, welche für die Vermehrung von HIV essenziell sind. „Dadurch könnte die Entstehung resistenter Virusvarianten erheblich eingeschränkt werden und den Betroffenen eine lebensrettende Therapie-Option eröffnet werden“, so Dr. Christian Setz, der das Forschungsprojekt geleitet hat und die Entwicklung nun im Berliner BioTech-Start-up ImmunoLogik weiterführt. Über eine Million Euro wurden dafür bereits investiert.

ImmunoLogik will im nächsten Schritt beweisen, dass sich der Wirkstoff für den Therapieeinsatz eignet. Dafür sammelt das Unternehmen per Crowdfunding auf der spezialisierten Plattform aescuvest.de Kapital ein: 500.000 Euro sind das Ziel. Dieses Geld und öffentliche Fördermitteln sollen den Weg zur synthetischen Herstellung des Wirkstoffs ebnen, für die dann wieder ein „Big Pharma“ ins Spiel kommen könnte.

„Mit unserer Kampagne auf aescuvest.de geben wir jedem die Möglichkeit, sich im Kampf gegen AIDS zu engagieren“, so Christian Setz. „HIV ist nicht nur heute ein wichtiges Thema, es wird es noch für lange Zeit blieben.“

Zum Crowdfunding

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