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Konzerthaus

Konzerthausorchester Berlin, Juraj Valcuha

Fantastische Kreaturen, römische Attraktionen und ein Stargeiger

Das Konzerthausorchester beschwört Ravels impressionistisches Märchenreich und Respighis römische Pinien und Brunnen herauf. Unter dem Dirigat von Juraj Valčuha erklingt im Großen Saal außerdem das erste Violinkonzert des polnischen Komponisten Karol Szymanowski aus dem Jahr 1916. Solist ist Christian Tetzlaff, einer der renommiertesten Geiger seiner Generation.

 

Christian Tetzlaff, c: Konzerthaus

 

Vom Märchenreich und einer sonnenerfüllten Vision der italienischen Hauptstadt Rom waren die Komponisten inspiriert, deren Werke das Konzerthausorchester unter seinem Ersten Gastdirigenten Juraj Valčuha erklingen lässt. Den Anfang macht Maurice Ravels „Gänsemutter“, „Ma mère l’oye“, in deren Gefilden unter anderem die französische Version von Dornröschen, der Däumling sowie die Schöne und das Biest anzutreffen sind. Am Ende wandelt man mit Ottorino Respighi unter Pinien und zu den Brunnen Roms. Dazwischen erklingt Karol Szymanowskis erstes Violinkonzert von 1916 mit Christian Tetzlaff, einem der international renommiertesten deutschen Geiger.

 

Szymanowski selbst nannte seine Musik „die Improvisation eines Wanderers, der immer weiter zu neuen Ufern und neuen Kontinenten strebt“. In seiner polnischen Heimat fand der 1882 geborene bedeutendste Vertreter der um die Jahrhundertwende aktiven Komponistengruppe „Junges Polen“ lange keine Anerkennung. Er ging ins Ausland, wo seine Werke erfolgreich aufgeführt wurden und lebte in Italien und Wien, wo der Impressionismus und die frühen Ballette Strawinskys sein Schaffen beeinflussten. Seinem guten Freund, dem großen Pianisten Arthur Rubinstein, offenbarte er 1914 in einem Brief seine Homosexualität, die er in der dionysischen Oper „Król Roger“ und einem Romanfragment künstlerisch thematisierte. Er starb 1937 in der Schweiz an einer Tuberkulose-Erkrankung.

Am 31. Mai sowie 1. und 2. Juni um 20 Uhr im Konzerthaus Berlin



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