Queere Kunst in der DDR
Die Ausstellung „Queere Kunst in der DDR" geht in Berlin zu Ende – und zum Abschluss erhalten Besucher:innen die einmalige Gelegenheit, zwei der Hauptfiguren dieser Schau näher kennenzulernen.

An drei ausgewählten Terminen laden wir Sie ein, mehr über das Schaffen und Wirken von Jochen Hass (1917–2000) und Jürgen Wittdorf (1932–2018) zu erfahren, begleitet von Dr. Andreas Sternweiler, Mitbegründer des Schwulen Museums und Kunsthistoriker, der beide Künstler persönlich kannte und über viele Jahre begleitete.

Die Malereien, Stillleben, Figuren und Abstraktionen von Jochen Hass stehen für eine Tradition der Moderne, die in der DDR nicht öffentlich gezeigt werden durfte und lange Zeit nur im Privaten zirkulierte.
Jürgen Wittdorf hingegen erlangte mit seinen Zyklen zu Jugend und Sport auch offiziellen Erfolg – wobei die queeren Bezüge seiner Arbeiten meist unbeachtet blieben. Gezeigt und zum Verkauf angeboten werden Werke beider Künstler, die bisher noch nicht öffentlich präsentiert wurden.
Bei einem Glas Sekt und in entspannter Atmosphäre erhalten Sie persönliche Einblicke aus erster Hand. Die Teilnehmerzahl ist auf jeweils 20 Personen pro Termin begrenzt, der Eintritt beträgt 15 €.

Die Führungen finden statt
- am Samstag, 04.07.2026 von 16:00–17:00 Uhr,
- am Mittwoch, 08.07.2026 von 18:00–19:00 Uhr
- sowie am Samstag, 11.07.2026 von 16:00–17:00 Uhr.
Alle Informationen und Tickets finden Sie unter galerie-newman.de/pages/queere-kunst-ddr-tickets Alle Leser:innen der Siegessäule können mit dem Voucher-Code SIEGESSÄULE15 kostenlos teilnehmen. Darüber hinaus werden im zweiten Raum der Galerie 30 ausgewählte Werke queerer Künstler:innen gezeigt – von Malerei über Fotografie bis hin zu Skulptur. Online bietet die Galerie mittlerweile über 2.000 Werke von 150 Künstler:innen an.
Weitere Informationen, aktuelle Kollektionen und Künstlerporträts finden Sie unter:
