Serie

„The L Word: Generation Q“ jetzt auch bei uns!

14. Apr. 2020 Karin Schupp
Bild: Showtime
Leisha Hailey (Alice), Kate Moennig (Shane) und Jennifer Beals (Bette), die das Reboot initiierten, sind jetzt auch Ko-Produzentinnen

Am 15. April startet im Pay-TV-Sender Sky Atlantic und dem dazugehörigen Streamingdienst die deutsche Version des „The L Word“-Reboot mit Alice, Bette, Shane und vier neuen Hauptfiguren.

Bette, Shane und Alice sind wieder da! Am 15. April startet endlich das heiß ersehnte The L Word-Reboot mit dem neuen Untertitel Generation Q bei Sky (und dessen Streamingdienst Sky Ticket – man muss sich dafür also kein teures Sky-Pay-TV-Abo ans Bein binden)!

Wir können uns auf eine Fortsetzung freuen, der der Sprung ins neue Jahrzehnt gelungen ist, ohne die Fans des Originals zu enttäuschen - auch wenn die vertrauten Charaktere in der Minderheit sind und Bette (da müssen die Tibette-Fans jetzt stark sein!) inzwischen von Tina geschieden ist.

Ein Wiedersehen mit Shane, Alice und Bette

In der Serie sind, wie bei uns, zehn Jahre vergangen. Bette (Jennifer Beals) kandidiert als Bürgermeisterin von Los Angeles und ist allein erziehende Mutter von Teenagerin Angie (Jordan Hull). Auch Alice (Leisha Hailey) und Shane (Kate Moennig) sind wieder dabei und haben Karriere gemacht – erstere hat eine TV-Talkshow, letztere ein Frisör-Imperium – so dass sie sich mittlerweile wirklich die Designerklamotten leisten können, die sie auch früher schon immer trugen. Und beste Freundinnen sind immer noch!

Ihre Verbindungen zu den vier neuen Hauptfiguren, alle unter 30, sind hingegen eher lose und meist aufs Berufliche beschränkt: Die chaotische Finley (Jacqueline Toboni, Easy) und ihre beste Freundin Sophie (Rosanny Zayas) arbeiten für Alice, Sophies Verlobte Dani (Arienne Mandi) steigt als PR-Managerin in Bettes Wahlkampf ein, und ihr Mitbewohner, trans Mann Micah (Leo Sheng), hat seine ganz eigene Storyline, die beinahe in einer Parallelwelt stattfindet.

Den Trailer gibt es nur im englischen Original:

Während die Neuen – bis auf Finley, von Toboni fulminant gespielt – noch ein wenig blass bleiben, brillieren die Nebenfiguren, etwa Barfrau Tess (Jamie Clayton, Sense8), Alices Lebensgefährtin Nat (Stephanie Allynne, One Mississippi) und deren Ex-Frau Gigi (Sepideh Moafi, Deuce): Sie spielen in Zukunft hoffentlich wichtigere Rollen.

Fast alle im Cast sind selbst LGBTQ

Der Cast ist weniger weiß und hetero als im Original (fast alle Schauspieler*innen sind lesbisch, bi, pansexuell oder trans!), der Look ist hochglanziger, es gibt schöne Sexszenen, und die Drehbücher umschiffen allzu abgehangene Soap-Plots (wenn auch nicht alle).

Zwar dauert’s eine Weile, bis die Serie in Schwung kommt, und acht Folgen sind nun wirklich viel zu wenig, um allen Charakteren gerecht zu werden und größere Spannungsbögen anzulegen, aber das alte The L Word-Gefühl ist schnell wieder da, und am Ende hat man unbedingt Lust auf mehr. Immerhin: Staffel 2, die bereits beauftragt wurde, bekommt zehn Folgen!

The L Word: Generation Q, USA 2019, 8 Folgen: ab 15. April bei Sky Atlantic (Mi, 20:15 Uhr) und parallel beim Streamingdienst Sky Ticket Entertainment (Probemonat: 4,99 Euro, danach 9,99 Euro/ Monat); engl. Original und deutsche Synchronfassung

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