Queer in der Klassik: „Wir brauchen mehr Sichtbarkeit“
Das jährliche Sommerfestival Young Euro Classic startet am 31. Juli im Konzerthaus mit dem Bundesjugendorchester – und bringt dann bis zum 16. August junge Klangkörper aus aller Welt nach Berlin. Dabei ist eine Diversität der Musiker*innen und Stücke im Programm zu erleben, die im Vergleich zu den üblichen klassischen Konzertprogrammen der Hauptstadt beispiellos ist
Man erlebt Künstler*innen aus vielen Ländern, etwa aus Vietnam, China, Marokko, der Türkei, Turkmenistan, Indien usw. Auch bei der Musik wird Wert gelegt, dass „Black Music Matters“ repräsentiert ist, dass weibliche Dirigentinnen und Komponistinnen repräsentiert werden, dass nationale Kompositionen aus Ländern vorkommen, die man in Berlin sonst kaum hört.
Aber: Einen klaren LGBTIQ*-Schwerpunkt gibt es 2026 bei keinem einzigen Konzert (von diversen Tschaikowsky-Momenten abgesehen). Wir sprachen darüber mit Laris / Lara Bäucker vom Ensemble &ñịoن , das aus vier Musiker*innen besteht, die aus Vietnam, Deutschland, Ägypten und Argentinien stammen, hier in Berlin Komposition studiert haben oder ihre musikalische Ausbildung erhielten. Bäucker tritt im Rahmen des „Future Now“-Programms auf und ist ein*r der*die wenigen Musiker*innen, die sich öffentlich als queer positionieren. Ein in der aktuellen Klassikbranche und auch beim Festival seltenes Phänomen.
Ist deutlich als LGBTIQ* markierte Musik dem Klassikbetrieb oder -Publikum international oder national nicht zuzumuten? Was sind deine Erfahrungen hier? Für mich ist das Young Euro Classic Festival erst einmal ein Raum für die Jugendlichen, sich international zu präsentieren und auszutauschen. Ich habe selber über das Spiel im Schulorchester den Weg den Weg zur Berufsmusiker*in eingeschlagen und Konzertreisen waren da mitunter sehr prägend. Dass LGBTIQ* markierte Musik keinen großen Fokus erfährt, liegt auch an den Genregrenzen des Festivals. Queere Musikkultur spielt sich oft abseits der hier fokussierten, klassischen Orchester ab - in der Pop- und Tanzmusik oder bei interdisziplinären Formen wie Drag oder Operette. Gleichzeitig stellt sich hier die Frage zur Haltung und Sichtbarmachung von queeren Perspektiven.
Ich hatte zum Beispiel noch nie etwas von Tschaikowskys Homosexualität gehört. Das zeigt für mich, wie sehr Heteronormativität weiterhin alle Lebensbereiche durchzieht - ganz besonders die klassische Musik, die aus Zeiten kommt, in denen Homosexualität als Sünde galt, noch viel mehr skandalisiert und verheimlicht wurde und in denen die Leben queerer Menschen sogar von eugenischen Praktiken bedroht wurden. Ich würde "das Klassikpublikum" aber nicht vereinheitlichen oder sie in ihrer Zumutungsfähigkeit unterschätzen. Für mich sieht es eher so aus, dass noch mehr getan werden kann: bei der Einladung von öffentlich queeren Künstler*innen auf die großen Bühnen und auch bei dem Diskurs rund um Repräsentation und Zugehörigkeit. Daher freue ich mich sehr, dieses Interview geben zu dürfen.
„Ich hatte zum Beispiel noch nie etwas von Tschaikowskys Homosexualität gehört. Das zeigt für mich, wie sehr Heteronormativität weiterhin alle Lebensbereiche durchzieht“
Ihr tretet im Rahmen von „Future Now“ auf, einem Festival im Festival. Worum geht’s da genau – und was spielt ihr? Wie unterstreicht ihr damit den Diversitätsanspruch des Festivals? Bei „Future Now: Musical Diaries“ geht es darum, das orchestrale Programm durch nicht-klassische Besetzungen zu erweitern und zu kontrastieren. Innovation entsteht ja meist an den Rändern, weniger auf den großen Bühnen. Daher auch der Titel „Future Now“, quasi ein Blick in die Richtungen, Ästhetiken und musikalischen Perspektiven, die gerade am Entstehen sind.
Das Orchester ist ja eine historische Ensembleform, Museums-Kunst sozusagen, und wenn man diese Tradition pflegen möchte, ist es umso wichtiger, den Anschluss an den Zeitgeist zu finden. In meinem Ensemble &ñịoن („Nion“ gesprochen) queeren wir die Musik auf verschiedene Arten: Zum Beispiel durch die Dehierarchisierung von Objekten und Klangquellen. Wenn eine elektrische Zahnbürste auf einem Pappkarton bei uns zum Instrument wird, erzählt das über fluide Identitäten und einem Widerstand gegen Zuschreibungen von (gott-/biologisch-/ zweck-)gegebenen Funktionen. Auch die biografischen und musikalischen Wurzeln, sowie sexuellen Orientierungen unserer Ensemblemitglieder sind unterschiedlich.
Wir bringen mit unserem Konzert am Sonntag den 16.8. um 16:30 Uhr diese ganz verschiedenen Traditionen und Genres mit Beschreibungen von scheinbar harmlosen Alltagsszenen zusammen.
Laris, du bist 2000 in Berlin geboren und im Bereich der zeitgenössischen Musik unterwegs. Leute wie Hans Werner Henze (1926-2012) haben nach dem Krieg Deutschland verlassen, weil ihnen die Zeitgenössische Musikszene zu homophob war. Wie beurteilst du das, aus deiner Sicht, heute? Sind Leute in der zeitgenössischen Musikbranche automatisch offener als andere – zum Beispiel aus der vermeintlich konservativen Klassikwelt? Heute bietet die Zeitgenössische Musik vielen queeren Künstler*innen ein Zuhause. Ich habe so viele queere Freund*innen und Kolleg*innen – trans*, schwul, lesbisch, nicht binär ... –, dass ich fast sagen würde, dass wir in der Szene überproportional vertreten sind. Die Zeitgenössische Musik schafft Raum für selbstbestimmten Ausdruck, die Möglichkeit, von gegebenen Skripten abzuweichen und neue, ästhetische Wege zu erfinden. Mit dieser Vielfalt an Möglichkeiten gehen Künstler*innen verschieden um – manche machen ihre Queerness zum Inhalt ihrer Werke oder reflektieren diese auf der formalen Ebene (Einbezug von Camp, Popkultur, Dehierarchisierung s.o., ...), andere auch nicht. Diese Entscheidungsfreiheit ist ein gutes Zeichen generell.
Ich bin keine Publikums-Forscher*in, deswegen kann ich die spekulierte Offenheit des Neue-Musik-Publikums jetzt nicht verifizieren. Ich möchte aber fragen, was wir denn unter Offenheit verstehen: Zu tolerieren, wenn etwas Neues, Ungewohntes, Fremdes auf der Bühne auftaucht, oder geht es dabei auch um das aktive Verlassen der eigenen Kreise, um Verständnis und Beziehungen zu anderen Gruppen und Praktiken aufzubauen und Kollaborationen über Genregrenzen hinweg zu suchen?
Kann man Queerness in der Musik eigentlich hören – nicht nur bei Chopin oder Tschaikowsky? In der Klassischen Musik, uff, da ist mein Gaydar ganz schlecht. Queere Popmusik nimmt ja oft textlich oder stilistisch Bezug zur LGBTIQ*-Themen und Musikkultur. Aber abseits davon, lässt sich die Identität einer Person nicht an der Musik festmachen, eher noch können allgemeine Glaubenssätze oder Lebenserfahrungen und Gefühle aus der Musik herausgelesen werden. Ich finde das späte Outing von Komponist*innen oder das Spekulieren über ihre Sexualität interessant, weil es die heteronormative Geschichtsschreibung aufdeckt und korrigiert. Auch bietet es weitere, spannende Hörperspektiven zu wissen, dass eine oder jener Autor*in sich in deren Lebenszeit mit Queerness und der gesellschaftlichen Repression dessen verhalten musste.
Für mich ist Queerness auch Teil des kreativen Schaffensdrangs. Lust und Liebe, Schmerz, Angst, Ausschluss- und Diskriminierungserfahrungen – all das fließt mit in die Kunst ein. Und das wird mit der richtigen Kontextualisierung eines Stückes in den Ohren des Publikums vielleicht auch hörbar.
„Für mich ist Queerness auch Teil des kreativen Schaffensdrangs. Lust und Liebe, Schmerz, Angst, Ausschluss- und Diskriminierungserfahrungen – all das fließt mit in die Kunst ein“
Auf Rückfrage konnte die Leitung des Festivals der SIEGESSÄULE dieses Jahr nur wenige Musiker*innen nennen, die offen queer sind und darüber öffentlich reden wollten – teils sogar aus Sicherheitsbedenken oder anderen Sorgen vor Backlash. Hat sich in der Klassikbranche etwas verändert 2026? Ich bin in Berlin aufgewachsen und die Angst in meinem Heimatland für meine Queerness verfolgt zu werden, hatte ich nie. Ich bin auch mit vielen, älteren Dragqueens und Tunten und in meinem Umfeld aufgewachsen - und als meine Sexualität und Geschlechts-Non-Konformität angefangen hat für mich eine Rolle zu spielen, bin ich das selbstbewusst angegangen, mit Sicherheit auf mein Recht auf Selbstbestimmung und die Freiheit darüber zu reden und zu schweigen. Ich habe Freunde, denen geht es ganz anders. Die leben schon jahrelang in Berlin, sind auf dem Weg der Einbürgerung, und möchten sich trotzdem nicht öffentlich outen, aus einer Angst vor den Konsequenzen bei einem Besuch ihres Heimatlandes. Selbst wenn diese Vorsicht von Queers aus dem Heimatland nicht bestätigt werden kann, so sitzt die Angst doch tief.
Natürlich ist es traurig, wenn LGBTIQ*-Personen nicht öffentlich out sein möchten. Wichtig finde ich da die Unterstützung und internationaler Solidarität von unserer Seite: Berlin soll ein sicherer Hafen sein für alle Queers dieser Welt! Das heißt, Menschen mit Privilegien wie ich, die als weiß gelesen werden und in Deutschland hart erkämpfte Nicht-Diskriminierung erfahren, müssen aufstehen und sich mit den bedrohteren Queers zusammentun. Wir erleben gerade einen kulturellen Backlash, nachdem sich durch viele Jahre Kampf, die Rechte von queeren Personen zum Positiven entwickelt haben. Besonders jetzt ist es wichtig, sich zusammenzutun, sich nicht auf dem demokratischen System auszuruhen, tragfähige Beziehungen zu knüpfen, gemeinsam zu kämpfen und uns gegenseitig zu schützen.
Aus Berliner Perspektive gefragt: Ist die Kulturszene hier – auf Musik bezogen – ein Eldorado der Toleranz und Offenheit, nach Jahren mit einem schwulen linken Kultursenator? Und nun wiederum mit einem offen schwulen Kultursenator der CDU? Naja, lass uns über die kulturpolitische Realität sprechen: Leider haben die Identitäten von Politiker*innen keinen Einfluss darauf, ob sie wirklich etwas für die LGBTIQ*-Community machen - siehe Alice Weidel. Der aktuelle Kultursenator Stefan Evers ist zuallererst Finanzsenator – Stichwort Kürzungen! Im letzten Jahr gab es krasse, massive Kürzungen in der Berliner Kultur, in den Hochschulen, aber auch an expliziten Diversitätsprojekten, wie der Konzeptions- und Beratungsstelle für Diversitätsentwicklung im Kulturbetrieb „Diversity Arts Culture“. Die Freiräume der Queeren Szene sind oft erkämpft, sie leben von der Subkultur, temporären Orten und nicht-staatlichen Strukturen.
Wenn Räume wie das SchwuZ ohne Support der Stadt schließen müssen, ist eigentlich klar, wie es um die Kulturszene hier steht. Toleranz und Offenheit zahlen keine Mieten. Ich stelle weiterhin Forderungen an die Politik, habe aber auch Erwartungen an uns als Gemeinschaft: Wir müssen weiter produzieren, queere und marginalisierte Künstler*innen fördern und sichtbar machen. Die Studie „Kultur als Standortfaktor in Berlin“ vom Institut für Kulturelle Teilhabeforschung zeigt, dass jeder in Kultur investierte Euro um das 3,5-Fache des Fördervolumens in die Stadt zurückfließt. Trotzdem wird Kultur durch diese aktuelle, ungünstige Doppelbesetzung mit Finanz- und Kultursenator als Nebensache abgewertet.
In dieser Hinsicht war der ehemalige Kultursenator Klaus Lederer von den Linken sehr viel besser. Er war präsenter und an mehr als einer bloßen Verwaltung, nämlich an einer gemeinsamen, politischen Gestaltung interessiert. Ein anderes Schlachtfeld ist die Kunstfreiheit, bzw. auch die Fragen von Transparenz in und um Förderprozessen. Die AfD wird in Zukunft immer mehr versuchen, kulturell linke Orte und Projekte mit einem vorgeschobenen Argument der politischen Unabhängigkeit als förderunfähig zu markieren. Dagegen müssen wir uns stellen, wir dürfen nicht erst für die Kunstfreiheit kämpfen, wenn wir selbst betroffen sind.
„Kultur spielt leider eine ganz perfide Rolle in der Gentrifizierung, weil sie Stadtviertel aufwertet und für Investor*innen interessant macht“
Was wünscht ihr euch selbst als Veränderung, auch mit Blick auf die Abgeordnetenhauswahl, die in Berlin im September ansteht? Meine Wunschliste sieht so aus: Ich will, dass Kultur eine starke Stimme bekommt – jemand, der für uns kämpft und den Stellenwert des Kultursektors in Berlin versteht. Berlin ist seine Kultur, strahlt werden der Freiräume, sich auszudrücken, sich selbst zu finden, gemeinsam und frei zu sein. Wir brauchen jemanden, der in Zeiten der Kriegstreiberei bereit ist, für die Kulturförderung einzustehen, damit Kunst weiterhin ein Beruf sein kann. Ansonsten ist die Gentrifizierung eines der größten Probleme. Kultur spielt leider eine ganz perfide Rolle in der Gentrifizierung, weil sie Stadtviertel aufwertet und für Investor*innen interessant macht. Dann kommen halt reiche Ärsch- ähh, Personen, die sich an dem kulturellen Kapital bereichern können, ohne selber Teil der Entwicklung der produktiven Subkulturen und Szenen zu werden.
Ich erlebe das in Mitte selber hautnah, wo Anfang der 2000er noch viele kleine Galerien, besetzte Häuser und Brachflächen das Stadtbild dominiert haben. Jetzt müssen meine Mutter und Geschwister gerade den Kiez verlassen, weil nach der Eigenbedarfskündigung ein Sohn reicher Eltern in den Straßen meiner Kindheit wohnen will, und wir zwischen den Yuppie-Cafés und anonymen Fassaden keine bezahlbare Wohnung mehr finden konnten. Für mich ist Berlin immer ein Ort für die Outcasts dieser Welt gewesen, die sich hier mit den anderen Weirdos zusammen finden und wunderschöne Netzwerke und Beziehungsgeflechte bilden. Und das trifft insbesondere auf die Queere Community zu, die dort gedeiht, wo Communities und Wahlfamilien sich formen und unterstützen können. Auch wenn ich diese Stadt liebe, weiß ich nicht, ob sie für mich in Zukunft einen sicheren Wohnort bieten wird. Dafür bräuchte es vielleicht einen grundlegenden, politischen Wandel gegen die Profitinteressen des Kapitalismus, das wäre schön.
Wirst du dir selbst beim Festival auch andere Konzertprogramme anhören – und falls ja, wie wichtig sind euch dabei LGBTIQ*-Aspekte? Oder sind die für euch egal, bezogen auf Musik? Ich möchte mir eigentlich alles von „Future Now: Musical Diaries“ anhören. Das Konzert des Ensemble Mohiron aus Tadschikistan am 1.8. wird garantiert total genial! Bei den Orchesterkonzerten bin ich meistens nur interessiert, wenn sie Kompositionen aus den letzten 15 Jahren enthalten. Dabei sind mir besonders anti-koloniale Perspektiven wichtig, weil diese auch mit queerer Liberation eng verbunden sind. Queerfeindlichkeit überschneidet sich in seinem historischen Entstehen mit kolonialen und rassistischen Denkstrukturen. Besonders bei diesem internationalen Festival, welches in einem europäischen Land stattfindet, finde ich spannend, wie die verschiedenen Länder sich mit ihren verschiedenen Kolonialgeschichten auseinandersetzen, wie sie (Inter-)Nationalität performen oder welche Stücke sie mitbringen.
Hast du ein Orchester oder eine*n Dirigent*in, die du in Berlin besonders gern hört, jenseits von Young Euro Classic? Mein Tipp ist der FLINTA*-Chor Jassa. Ich habe einige Programme von dem jungen Ensemble gesehen und jedes Mal Gänsehaut bekommen. Sie behandeln oft queerfeministische Themen – wie weibliche Wut, Menstruation oder Wasser – und verweben ihren Gesang dabei gekonnt mit Texten, Projektion und Tanz. Mich haut dabei jedes Mal die Kraft und ehrliche Stimmpräsenz der Sänger*innen um, in dieser abgestumpften Welt gehe ich immer begeistert und berührt aus ihren Konzerten raus.
Zum Schluss: Wie wichtig findet ihr es, dass Young Euro Classic seit Jahren eine Medienpartnerschaft mit der SIEGESSÄULE hat, um Klassik in der queeren Berliner Community sichtbarer zu machen? Bedeutet euch das etwas, als queere Musiker*innen? Eigentlich ist das eine wechselseitige Beziehung: Ich finde es wichtig, die klassische Musik herauszufordern und sie in ihren konservativen Werten zu hinterfragen - auch damit sie sich nicht vereinnahmen lässt von nationalen Ideologien, Repräsentationsquatsch und so. Gleichzeitig hat diese Musik einen ganz großen Wert, sie bietet kulturellen Heimat und macht mega Spaß zu hören und zu spielen. Ich finde es toll, wenn ich und andere Queers in der klassischen Musik eine Stimme und einen Ausdruck finden, und vor allem wenn wir auch in den institutionellen Räumen und großen Sälen auftreten.
Diese Raumeinnahme und Sichtbarkeit ist etwas, was noch mehr gefördert werden kann, und dazu gehört auch die Kritik, die Aneignung und der Genuss von Klassischer Musik durch uns. Gleichzeitig ist es voll okay, wenn Queers sich nicht für Klassik interessieren und sich eher für anderen Musikformen begeistern. Von Techno über Rap zu komponierter und improvisierter Musik - die Genregrenzen werden von uns Künstler*innen sowieso immer übertreten werden. Die klassische Musik kommt aus einer konservativen Richtung und sucht nach Formen der Erneuerung, um Relevanz für Hörer*innen heute zu behalten – und ich finde sie kann in ihrer Renovierung noch viel weiter gehen.
SIEGESSÄULE präsentiert
Young Euro Classic
Future Now: Musical Diaries: &ñịoن
16.08., 16:30
Konzerthaus Berlin
Folge uns auf Instagram
#Festival#Gentrifizierung#Hans Werner Henze#Klassik#Konzerthaus Berlin#Musik#Tschaikowsky#Young Euro Classic#Zeitgenössische Musik