Filmcheck der Woche

„Die Mitte der Welt“

24. Okt. 2016

Phil ist „Ein ganz normales Landei“. So beschreibt er sich in Jakob M. Erwas Film „Die Mitte der Welt“ selbst. Er lebt mit seiner Mutter und seiner Schwester am Rande eines kleinen Ortes und genießt das Ende der Sommerferien gemeinsam mit seiner besten Freundin. Dass er schwul ist, ist klar und auch kein größeres Thema. Und dann kommt der neue Klassenkamerad, mit dem Phil eine heiße Affäre beginnt und schon gerät das ganz Gefüge ins Wanken. Erwas Verfilmung von Andreas Steinhöfels Roman ist ein klassischer Sommerfilm mit flirrender Hitze und Gefühlswirrwarr. 

SIEGESSÄULE-Autor Axel Schock schreibt in unserer November-Ausgabe: „Allein mit welchem Feuerwerk an bildnerischen und stilistischen Ideen Erwa versucht, die überschwängliche und auch widersprüchliche Gefühlswelt von Phil sichtbar und erlebbar zu machen, ringt großen Respekt ab.“ Die ganze Rezension zum Film gibt es in der November-Ausgabe der SIEGESSÄULE – ab 27.10. ist sie in der Szene erhältlich