Solidarität mit LGBTIQ* in Ungarn

Kai Wegner lädt Budapester Oberbürgermeister Gergely Karácsony zum CSD ein

19. Feb. 2026 jano
Bild: picture alliance / Middle East Images | Bob Reijnders
Gergely Karácsony beim CSD in Budapest

Kai Wegner lädt Budapester Oberbürgermeister Gergely Karácsony, der für seine Mitwirkung an der Budapester Pride-Demo angeklagt wurde, zum Berliner CSD ein. Der CSD e. V. lobt diesen Schritt

Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) lädt den Budapester Oberbürgermeister Gergely Karácsony (Foto) zum diesjährigen Berliner CSD ein. Darüber informierte die Senatskanzlei den CSD e. V. vergangene Woche.

Karácsony wurde in Ungarn von der Staatsanwaltschaft angeklagt, weil er die Budapester Pride-Demo am 28. Juni 2025 trotz eines Polizeiverbots mitorganisiert, dazu aufgerufen und die Demonstration angeführt hatte (siehe Foto). Die Polizei hatte die Demo auf Basis des in der Regel queerfeindlich eingesetzten ungarischen „Kinderschutzgesetzes“ offiziell untersagt. Sie fand aber dennoch statt, weil Karácsony und die Organisator*innen sie als kommunale Veranstaltung deklarierten.

Der Berliner CSD e. V. zeigte sich in einer Pressemitteilung erfreut über diese Entscheidung Wegners und sprach von einem deutlichen Signal für Versammlungsfreiheit, Menschenrechte und queere Sichtbarkeit. Berlin werde seiner Verantwortung als Partnerstadt von Budapest gerecht.

„Wir danken dem Regierenden Bürgermeister für diese Entscheidung. Berlin zeigt damit Haltung und stellt sich sichtbar an die Seite all jener, die sich für Demokratie, Menschenrechte und Freiheit einsetzen“, erklärte Thomas Hoffmann, Vorstandsmitglied des Berliner CSD e. V., weiter in der Pressemitteilung des Vereins.

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