Koka36 meldet Insolvenz an – Schaden auch für SO36
Die Konzertkasse KoKa36 hat am 11. Februar Insolvenz angemeldet – mit Folgen für den Club SO36. Dieser hat nun eine Spendenkampagne gestartet
Die kultige Konzertkasse KoKa36 in der Oranienstraße meldete am 11. Februar Insolvenz an. Das hat auch Konsequenzen für den befreundeten Club SO36. Der überraschende Tod des Inhabers Christian Raschke im November, der viele Jahre die Berliner Clublandschaft unterstützte, führte zur Pleite des Ladens.
Für das SO36 hat das zur Folge: Es fehlen 40.000 Euro aus bereits verkauften Tickets. „Neben uns trifft es viele andere Berliner Clubs und örtliche Veranstalter!“, schreibt das Team auf Instagram. „Bitte haltet die Augen und Ohren offen, wer sonst noch Hilfe braucht. Wir sind nicht die Einzigen!“ Der Club muss nun die Summe „aus unserem Puffer ausgleichen“, der eigentlich für den Erwerb einer Klimaanlage gedacht war. Auf Startnext hat das SO36 nun eine Spendenkampagne gestartet.
Immerhin gehe es diesmal „nicht um unsere blanke Existenz“, und die Tickets behalten weiterhin ihre Gültigkeit: „Die Künstler:innen werden bezahlt. Verträge gelten – auch wenn es uns finanziell weh tut“, heißt es auf Instagram. Der Club appelliert dennoch an den Kiez und die Community, ihn in dieser Notlage zu unterstützen. „Damit ihr auch bei brütender Hitze Konzerte und Partys genießen könnt – im kühlen SO36.“
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