Umstrittenes Magazin „Emma“ eingestellt
Das umstrittene feministische Magazin Emma wird nach 50 Jahren eingestellt.
Die Emma erschien erstmals am 26. Januar 1977, die letzte Ausgabe erscheint am 8. Dezember 2026. Wie Gründerin und Herausgeberin Alice Schwarzer – Deutschlands bekannteste und polarisierendste Frauenrechtlerin – der Deutschen Presse-Agentur mitteilte, spielten finanzielle Fragen dabei allerdings keine Rolle. Das Heft decke nach wie vor seine Kosten. Vielmehr sei man „ermattet“: „… wir gehen, weil wir meinen: Es reicht!“
Alice Schwarzer selbst und ihre Publikation Emma waren in den vergangenen Jahren zunehmend unter anderem wegen ihrer transfeindlichen Positionen und Inhalte in die Kritik geraten. 2022 veröffentlichte Schwarzer außerdem gemeinsam mit Chantal Louis das hochumstrittene Buch Transsexualität: Was ist eine Frau? Was ist ein Mann? – Eine Streitschrift. Das Buch basiert unter anderem These, dass es eine Art Trans*-Trend gebe, der vor allem bei Jugendlichen zu voreiligen Hormonbehandlungen und Operationen führen würde.
Trotz notwendiger und berechtigter Kritik kann man durchaus sagen, dass mit der Einstellung der Emma eines der wesentlichen Kapitel des feministischen Journalismus in Deutschland zu Ende geht.
#Alice Schwarzer#Emma#Ende#Feminismus#Transfeindlichkeit