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Die Zukunft queerer Popkultur: „Dice“-Festival in Neukölln

Vom 1. bis 3. November findet die erste „Dice“-Konferenz statt. Ein einzigartiges Musik- und Soundart-Festival mit Workshops, Panels, Vorträgen und Liveperformances von cis-weiblichen, trans* und nicht binären Künstler*innen und Referent*innen

FAKA © Amira Moraloki

31.10.18 – Die „Dice“-Konferenz vereinigt nicht nur die queeren lokalen DJ- und Musik-Kollektive Berlins, wie zum Beispiel hoe__mies und Room for Resistance, sondern bringt internationale Akteur*innen der queeren Popkultur-Landschaft zusammen. Damit setzt das Event ein Zeichen – lieber zusammenarbeiten, statt konkurrieren in Zeiten einer prekären Musikindustrie und gesellschaftlicher Instabilität.

Die Veranstalter*innen von „Dice“ stammen aus der ganzen Welt von Brasilien bis Berlin. Hier formiert sich ein internationales Gemeinschaftsprojekt mit ambitionierten Visionen: „,Dice’ ist geschaffen worden, um die progressiven Community-orientierten Kollektive Berlins und darüber hinaus an einem Ort zusammenzubringen. Hier sollen die Prioritäten unserer Zukunft diskutiert werden. Unser Ziel ist, eine Infrastruktur zu schaffen für künstlerisch-aktivistische Basisbewegungen sowie Zugang zu gewährleisten zu Sichtbarkeit und finanzieller Unterstützung, damit diese ihre Arbeit fortsetzen können.“

Das Festival bespielt verschiedene Venues im Neuköllner Stadtteil Rixdorf. Ein Ort, der traditionell für vielfältige kulturelle Strömungen und politischen Aktivismus steht und daher für die Veranstalter*innen von besonderer Relevanz ist als Austragungsort der Konferenz für innovative popkulturelle Strömungen.

Hauptvenue ist das noch recht neue Arkaoda Berlin, die Dependance des gleichnamigen Istanbuler Clubs. Musikalische Headliner sind unter anderem die elektronische Musikpionierin Lena Platonos, die selbst einige Jahre in Berlin lebte, und die Kulturaktivist*innen von Faka (Foto). Das medienkünstlerische Duo navigiert mit seinen „Schwarzen queeren Körpern“, wie es selbst schreibt, durch das „cis Heterotopia“ des postkolonialen Afrikas. Außerdem hat sich Planningtorock für ein DJ-Set angekündigt.

Die musikalische Qualität des Festivals ist den „Dice“-Macher*innen besonders wichtig: „Wir suchen unsere Künstler*innen nicht allein auf der Basis ihrer Gender-Identität aus oder nach ihrer politischen Agenda, sondern sie sind auch Vorreiter*innen in ihren künstlerischen Disziplinen. Sie sind wahre künstlerische Innovator*innen und verdienen eine größere Sichtbarkeit und Anerkennung.“

Julia Vorkefeld

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Dice Conference + Festival, 01.–03.11, diverse Locations in Neukölln


Weitere Infos zu
Programm und Locations unter:
dice.berlin



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