Oper: La Calisto

  • 21. Nov. 2026, 19:00
  • Staatsoper Unter den Linden
Bild: Matthias Baus/Theater an der Wien
Bildmächtige Neuinszenierung über antike Götter sowie umstriebe Nymphen und Amazonen

Stefan Herheims Neuproduktion bei den Barocktagen 2026

Diese extrem queere Oper von Francesco Cavalli aus dem Jahr 1651 war schon mal in den 1990er-Jahren an der Staatsoper ein Superhit, damals dirigiert von René Jacobs. Nun kommt das Stück über die verwegenen amourösen Abenteuer der antiken Götter zurück nach Berlin, eine Übernahme der Neuproduktion des schwulen Starregisseurs Stefan Herheim, die kürzlich in Wien Premiere feierte. Es dirigiert Christina Pluhar, Vera-Lotte Boecker übernimmt die Titelpartie, den umtriebigen Göttervater Jupiter – der Calisto in Frauengestalt als vermeintliche Göttin Diana verführt – singt Milan Siljanov, im Bass und Sopran. Es spielt die Akademie für Alte Musik Berlin. Ein Muss für alle Fans von barocker LGBTIQ*-Oper.

Auf Italienish mit deutschen und englischen Übertiteln.

Mehr Infos hier.

#Musiktheater#Oper#Stefan Herheim#barock#lesbisch


Staatsoper Unter den Linden

Die von König Friedrich II. in Auftrag gegebene Staatsoper unter den Linden inszeniert auch heute noch eher traditionell und bietet damit, auch aufgrund der fantastischen Lage zwischen Humbold-Universität und Gendarmenmarkt, musikalische und architektonische Zeitreisen in die Ära des Alten Fritz'. Von 2010 bis 2017 wurde das Opernhaus für 400 Millionen Euro saniert und mit 1356 Sitzplätze wiedereröffnet.

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