Theater: „Drei Schwestern“

  • 4. Juli 2026, 19:30
  • Berliner Ensemble
Bild: Jörg Brüggemann/Berliner Ensemble

Das Tschechow-Drama mit Bettina Hoppe in der Rolle der Olga

So dramaturgisch plausibel es aus aktuellen Gründen auch sein mag, den Lebensort der Titel gebenden „Drei Schwestern“ im 1900 verfassten Tschechow-Stück direkt in einer Kaserne anzusiedeln, wo die unglücklichen jungen Frauen sich nostalgischen Gefühlen hingeben während um sie herum schwitzende Soldaten den Notfall erproben, so hätte die dunkel gehaltene Produktion (Regie: Mateja Koležnik) doch ein paar Bühnenbildwechsel vertragen können. Lichtblicke gibt es in den drei Stunden aber auch: wie die lesbische Schauspielerin Bettina Hoppe als kontrollierte Lehrerin Olga bei der usurpierenden Schwägerin plötzlich die Fassung verliert oder mit ihren zwei Schwestern zu Raffaella Carràs Anmach-Italo-Pop-Nummer „A far l’amore comincia tu“ (Schlagerfreund*innen auch bekannt als „Tanze Samba mit mir“ vom unvergessenen Tony Holiday) ausgelassen tanzt, gehört zu den Glanzmomenten der Inszenierung.

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