Pseudo-Oper: „Der Gesang der Pottwals”

  • 14. Juni 2026, 20:00
  • Deutsches Theater
Bild: Thomas Aurin
Szene aus „Der Gesang der Pottwals”

Musiktheater von Heiner Bomhard

Musical, große Oper, sozialkritisches Pamphlet, Liederabend, Morgen, Mittag und Nacht bis zum neuen Tag. Für fünf bis sechs Irre vom Theater und einen schlauen Pianisten.

So ein Pottwal ist kein kleines Tier. 100 Tonnen Tran, Fleisch und Fett – für einen regulären Bühnenbetrieb untragbar. Aber Theatermenschen sind erfinderisch. Für unsere große Oper Der Gesang des Pottwals haben wir deshalb gleich eine ganz neue Spielstätte erfunden. Open Air, dadurch barrierefrei auch für Meeressäuger. Denn ohne Pottwal keine Oper.

So wird hinter dem Deutschen Theater ein Orchestergraben ausgehoben. Eine Arena unter den Sternen erbaut. Verona. Melodien für Millionen. Chöre, Extrachöre, Zusatzchöre, Fischerchöre. Der Kaufmann und die Netrebko, mindestens! Wasserbecken und Fontänen auf der Bühne, Feuer, Pyrotechnik und 20 Tonnen deutscher Klärschlamm … wofür war der noch gleich?

Das Stück ist von Heiner Bomhard, der zuletzt in verschiedenen Rosa-von-Praunheim-Produktionen brillierte, u.a. als schwuler Dietmar in der Musicalfassung von „Die Bettwurst“ in der Bar jeder Vernunft, aber auch in „Insel der Perversen“ am DT.

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