Lesung: Hans Pleschinskis „Bildnis eines Unsichtbaren“

  • 26. Mai 2026, 19:30
  • Literarisches Colloquium Berlin
Bild: Christoph Mukherjee/Literarisches Colloquium Berlin

Mit Anja Kampmann und Jens Bisky als Gesprächspartner*innen

„Ein deutscher Abiturient reist Mitte der 1970er Jahre nach Paris und nimmt in einer Jugendherberge Quartier“, heißt es in der Ankündigung. „Als er am nächsten Morgen aufwacht, sitzt ihm ein schöner junger Mann gegenüber, und um den neugierigen Niedersachsen ist es geschehen. Gemeinsam mit Serge erobert der Ich-Erzähler Paris. Aber nicht Serge, sondern der ältere Volker, Galerist und eingeschworener Bohemien, wird letztlich zu seinem Begleiter.“

In seinem Roman „Bildnis eines Unsichtbaren“ (C.H.Beck, 2026) schildert Hans Pleschinski die unbändige Lebenslust jener Jahre, erzählt von einer großen Liebe und der Münchner Schwulenszene. Grundiert wird das spektakuläre Epochenbild, das dem Autor 2002 den Durchbruch brachte und jetzt in einer Neuausgabe erscheint, vom Beginn der Aids-Epidemie.

Die Veranstaltung wird am 30. Mai im Deutschlandfunk übertragen, am 31. Mai bei Deutschlandfunk Kultur.

Mehr Infos hier.

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