Oper: Belshazzar

  • 19. Apr. 2026, 18:00
  • Komische Oper im Schillertheater
Bild: Jan Windszus Photography
Szene aus der „Belshazzar“-Produktion von Herbert Fritsch

Der aus Halle stammende Georg Friedrich Händel schaffte es nach dem Umzug nach London, zu einem der berühmtesten Komponisten der Welt zu werden – und gilt heute als eine der wichtigsten LGBTIQ-Persönlichkeiten der Klassik. Die Komische Oper bringt sein Oratorium „Belshazzar“ aus dem Jahr 1745, über den gleichnamigen babylonischen König, neu auf die Bühne, in einer typisch „grotesken“ Inszenierung der Berliner Regie-Ikone Herbert Fritsch. Es dirigiert George Petrou. Die Partie von König Kyrus II. wird als Hosenrolle von Susan Zarrabi gesungen, in typisch barocker Gender-Bending-Manier.

Interessanterweise bringt die Deutsche Oper Berlin fast parallel ebenfalls ein Händel-Werk heraus: seine populäre Oper „Giulio Cesare in Egitto“, sodass man aktuell eine doppelte Dosis von „queerem Händel“ bei uns erleben kann.

Händels Babylonier-Geschichte, inszeniert von Herbert Fritsch


Komische Oper im Schillertheater

Hier gibts SIEGESSÄULE

Die Komische Oper Berlin ist nicht komisch im Sinne von seltsam oder lächerlich, sie leitet ihren Namen vom französischen »opéra comique« ab – also Musiktheater, in welchem Musik und szenische Handlung sich gegenseitig bedingen.

Hinweis: Ab Ende Juni 2023 zieht die Komische Oper wegen einer umfangreichen Sanierung für 6 Jahre ins Schiller-Theater nach Charlottenburg.

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