Oper: La Vestale

  • 6. Okt. 2026, 19:00
  • Staatsoper Unter den Linden
Bild: Presse

Tragédie lyrique von Gaspare Spontini

Die meisten Opern-Cracks kennen dieses Werk vor allem, weil Maria Callas es einst zurück ins Rampenlicht brachte – nun tritt in der Inszenierung von Lydia Steier die Sopranistin Sonya Yoncheva als die jungfräuliche Tempelhüterin Julia an, die sich im antiken Rom in „ein barbarisches Monster“ verliebt, und alle ihre Gottesschwüre vergisst. Ein Stück mit vielen aktuellen LGBTIQ*-Bezügen, das aber nicht von alleine mitreißt. Man darf gespannt sein.

Spontini war von 1820 bis 1841 Preußischer Generalmusikdirektor der Königliche Oper in Berlin, also der heutigen Staatsoper Unter den Linden.

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#Mitte#Oper#Queer

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Staatsoper Unter den Linden

Die von König Friedrich II. in Auftrag gegebene Staatsoper unter den Linden inszeniert auch heute noch eher traditionell und bietet damit, auch aufgrund der fantastischen Lage zwischen Humbold-Universität und Gendarmenmarkt, musikalische und architektonische Zeitreisen in die Ära des Alten Fritz'. Von 2010 bis 2017 wurde das Opernhaus für 400 Millionen Euro saniert und mit 1356 Sitzplätze wiedereröffnet.

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