Operette: Orpheus in der Unterwelt

  • 23. Dez. 2026, 19:00
  • Komische Oper im Schillertheater
Bild: Monika Rittershaus
Szene mit dem Höllengalopp, besser bekannt als Can-Can

Wiederaufnahme von Barrie Koskys Offenbach-Inszenierung

Die Produktion von den Salzburger Festspielen hat inzwischen nach Berlin gewechselt – und rockt Max Hopp ins Zentrum, der für alle Opernsänger*innen auf der Bühne die Dialoge spricht. Das Ergebnis ist eigenwillig und bringt den Can-Can-Skandal von Offenbach aus dem Jahr 1858 neu auf die Bühne, bei Kosky mit Tänzer*innen, die unter den Röcken ihre mit Swarowsky-Steinen besetzen Glitzer-Vaginas präsentieren. Mit Tom Erik Lie als Göttervater Jupiter – auf queer-amourösen Abwegen (als Fliege).

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Komische Oper im Schillertheater

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Die Komische Oper Berlin ist nicht komisch im Sinne von seltsam oder lächerlich, sie leitet ihren Namen vom französischen »opéra comique« ab – also Musiktheater, in welchem Musik und szenische Handlung sich gegenseitig bedingen.

Hinweis: Ab Ende Juni 2023 zieht die Komische Oper wegen einer umfangreichen Sanierung für 6 Jahre ins Schiller-Theater nach Charlottenburg.

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