poesiefestival berlin – Queer-Bodied Voices

  • 16. Juni 2021, 18:00
Bild: Federica Danzi & Michele Battilomo

Dichter*innen befassen sich mit der Rolle der Lyrik und queeren Positionen innerhalb Europas, im Fokus des Gesprächs stehen Körper, Poesie und Identität

Vom 11. bis 17. Juni findet erneut das poesiefestival berlin statt. Aufgrund der aktuellen Umstände wird die Veranstaltung wie im letzten Jahr rein digital durchgeführt. Das Programm lässt sich dennoch sehen: Unter dem Oberthema „Da liegt Europa“ nehmen 150 Autor*innen und Literaturschaffende aus nahezu 40 Ländern an den diversen Lesungen, Diskussionen und Performances teil. So legt zum Beispiel die mehrteilige Reihe „Spracharchipel“ einen Schwerpunkt auf die literarische Rolle der Länder Osteuropas, während bei dem Gespräch „Unerhörte Poesie“ Werke Schwarzer Lyriker*innen in den Fokus gerückt werden.

Am 16. Juni wirft dann die Veranstaltung „Queer-Bodied Voices“ ein Schlaglicht auf die aktuelle Lage „nicht heteronormativer Sexualitäten und Identitäten“ in Europa. An dieser von Ricardo Domeneck moderierten Lesung nehmen Eduard Escoffet (Foto), Jacek Dehnel, Anna Hetzer, Jay Bernard und Judith Kiros teil. Sie befassen sich gemeinsam mit dem Verhältnis von Körper, Poesie und Identität. Für drei Euro kann man dem Stream beiwohnen, für 19 Euro gibt‘s auch gleich den digitalen „Festivalpass“.

QUEER-BODIED VOICES | 22. Poesiefestival Berlin

live: Jay Bernard, Eduard Escoffet, Judith Kiros, Jacek Dehnel, Anna Hetzer, Moderation: Ricardo Domeneck (BRA)

#Literatur#Festival