Großdemonstration am 22. Oktober

„Solidarität mit den Protestierenden im Iran“

21. Okt. 2022 mebo
Bild: Wikicommons/ C.Suthorn CC BY-SA 4.0 Quelle
Solidaritätsdemo für Jîna Mahsa Amini vor dem Brandenburger Tor (28. September 2022)

Seit Wochen halten die feministischen Proteste für Freiheit und Selbstbestimmung im Iran an, die im Begriff sind, sich zu einer Revolution auszuwachsen. Am Samstag soll in Berlin eine Demo stattfinden, um sich mit den Protestierenden zu solidarisieren

Das Frauenkollektiv „Woman* Life Freedom“ hat für Samstag, den 22. Oktober, um 15 Uhr unter dem Titel „Solidarität mit den Protestierenden im Iran“ zu einer Großdemonstration durch das Berliner Regierungsviertel aufgerufen. Die Veranstalter*innen rechnen mit 50.000 Teilnehmenden. Startpunkt der Demonstration ist die Berliner Siegessäule.

Auslöser der massiven, von Frauen – und in den großen iranischen Städten auch von den lokalen LGBT-Communities – angeführten Protesten in Iran war der Tod der 22-jährigen Kurdin Jîna Mahsa Amini, die im September durch die iranische Sittenpolizei in Teheran verhaftet worden war und wenige Tage später an den Folgen schwerer Misshandlungen während der Haft starb. Der Grund für ihre Festnahme war, dass Amini ihr Kopftuch, den Hijab, nicht korrekt getragen und somit gegen das Hijabgebot verstoßen habe. Ihr Tod löste landesweite Proteste aus und viele iranische Demonstrantinnen schnitten sich aus Protest gegen die staatliche Unterdrückung die Haare ab.

Die Demonstration will sich mit den Frauen im Iran solidarisch zeigen und ein Zeichen gegen Unterdrückung und Diskriminierung setzen.

„Es ist wichtig, dass die Frauen im Iran sehen, dass wir ihre Forderungen unterstützen“, sagt Naana Lorbeer von Queeramnesty Berlin. Sie findet es fantastisch und mutig, dass sich die Frauen im Iran für ihre Freiheit auflehnen und hofft, dass viele Berliner*innen am Samstag in Solidarität mit den iranischen Frauen auf die Straße gehen werden.

Demo „Solidarität mit den Protestierenden im Iran“,

22.10., 15:00, Siegessäule

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