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Nina Queer fliegt aus der „Dschungelshow“

12. Jan. 2021
Bild: Nina Queer

Nina Queer wird nicht an der TV-Sendung „Ich bin ein Star - die große Dschungelshow“ teilnehmen. Der Sender RTL hatte die Dragqueen zwar als Kandidatin angekündigt, sie kurz vor dem Auftakt am 15. Januar aber aus der „Dschungelcamp"-Ersatzshow geworfen. Der Grund seien laut RTL bestimmte Aussagen von Nina Queer.

In einemInterview mit dem Tagesspiegel im vergangenen Sommer hatte sich Queer gegen Rasismus-Vorwürfe gewehrt und dabei konstatiert: „Dann bin ich eben die erste Hitler-Transe, die es gibt, dann nehme ich das so hin.“

„Vor dem Hintergrund aktueller Diskussionen und unserer Haltung, jegliche Form von Antisemitismus, Rassismus sowie Diskriminierung klar zu verurteilen, können und wollen wir jemanden, der sich selbst ,Hitler-Transe‘ nennt, keine Plattform in einer Unterhaltungssendung bieten“, begründete RTL-Geschäftsführer Jörg Graf nun die Entscheidung, Queer doch nicht in der „Dschungelshow“ auftreten zu lassen. „Wir erkennen Nina Queer als Künstlerin an, aber wer öffentlich solche Begrifflichkeiten wählt, ob als bloße Provokation gedacht oder nicht, dem wollen wir konsequenterweise keine Bühne bieten.“

Die „Dschungelshow“ beginnt am kommenden Freitag. Das Konzept: 12 Kandidat*innen bewerben sich darum, 2022 am Dschungelcamp in Australien teilnehmen zu können. Doch nur einer von ihnen kann das "goldene Ticket" gewinnen. Statt Queer wird Sam Dylan mit dabei sein, der schon in der schwulen Dating-Show „Prince Charming“ zu sehen war. Ebenfalls dabei: Lars Tönsfeuerborn vom schwulen Podcast schwanz & ehrlich, der die erste Staffel von „Prince Charming" gewann.

#PrinceCharming#Dschungelshow#RTL#NinaQueer