Buchvorstellung: Wer nicht kotzen muss, wird Astronaut*in
- 14. Okt. 2026, 20:00
- Klick Kino
Romandebüt von Angelina Maccarone
Die lesbische Ikone der Filmbranche („Kommt Mausi raus?!“) hat ihren ersten Roman geschrieben – eine deutsch-italienische Filmgeschichte. Den stellt Maccarone jetzt auch bei Eisenherz vor. Worum es im Buch geht?
Hauptfigur Giuseppina Rigatoni ist Mitte 50, unterrichtet Regie an der Filmuniversität und hofft darauf, endlich selbst wieder einen Kinofilm drehen zu können. Das damit einhergehende Umgarnen von Funktionär*innen und Filmstars, die sie gewinnen muss, damit ihr Filmprojekt realisiert wird, löst zunehmend Widerstände in ihr aus. Nichtsdestotrotz fliegt sie nach London, Paris und Venedig und lächelt auf Filmpartys gegen ihren inneren Impostor-Chor an.
Der plötzliche Tod ihres Vaters, der als einer der ersten sogenannten Gastarbeiter nach Deutschland gekommen war, konfrontiert sie nach Jahren der Verdrängung mit ihrer Familiengeschichte. Ohne die Sprache zu können, kämpft sie in seinem süditalienischen Bergdorf mit der Bürokratie, während sie weiterhin versucht, ihren Film auf die Beine zu stellen. Zum Glück ist Anouk an ihrer Seite, die Liebe ihres Lebens und ihr Zuhause. Nur warum trifft Anouk sich ständig mit dieser Melanie?
Im Anschluß läuft ihr Film "Klandestin" von 2024.
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