„Die Töchter der Orestie“ – raus aus dieser alten männlichen Geschichte!

  • 25. Juni 2026, 19:00
  • BEGINE
Bild: Nane Diehl

Lesung, Performance und Gespräch

„Da ist noch Luft nach oben, in Sachen Demokratie, und nach unten auch.“ Wie ist das Patriarchat in die politische und kulturelle Geschichte eingeschrieben? Welches Gewicht hatten und haben die Stimmen von Frauen darin?

Ob die griechische Tragödie wirklich die Gründung der Demokratie zeigt - oder nicht viel eher mit ihrer Mithilfe, doch ohne die Mitsprache von Frauen - die Festigung des Patriarchats beschlossen wurde, das fragen sich die Töchter der Orestie. Und beschließen, den Prozess noch einmal aufzurollen, diesmal auch wirklich demokratisch: „Ich will raus aus diesen Fremdzitaten, aus dieser alten männlichen Geschichte.“ (Elektra) Die Töchter der Orestie - es sind die Töchter, die aus dem Stück geflogen, getötet, geopfert, ermordet worden sind. Giftig zornig gehen sie mit der Geschichte ins Gericht - die der reinen

Krieglogik folgt, mit den Männern, mit den Göttern, auch mit sich selbst - und mit denen, sie sie schrieben. Und dabei alles ausgelassen haben, was sie betrifft. Eine Aussprache, die nichts auslässt - bis alles gesagt ist, bis die Lücken gefüllt sind, bis sie sich sehen - und ansehen. Und zur Verhandlung schreiten. Die Schriftstellerin und Theaterautorin Maxi Obexer behandelt diese Fragen in ihrem neuen Stück „Die Töchter der Orestie“, wir freuen uns auf eine Lesung und anschließende Diskussion!

Mit Maxi Obexer und Katrin Sieg

#Feminismus#Gespräch#Lesung#Schöneberg


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