Politics of Heartbreak

  • 17. Okt. 2026, 20:00
  • HAU1
Bild: Jürgen Fehrmann

Teil des Festivals Love is a Verb #2

Das ist Teil 3 der dialogischen Festival-Reihe, nach Teil 1 und 2 am 10.10. mehr dazu hier).

Worum geht’s diesmal? In ihren Büchern beschäftigt sich die Journalistin und Autorin Şeyda Kurt immer wieder mit politischen Gefühlen – Zärtlichkeit, Wut, Hass – nicht als Privatsache, sondern als Ausgangspunkt für gesellschaftliche Veränderung. Sie unterscheidet zwischen Emotionen, die lähmen, und solchen, die uns tragen. Letztere halten uns in Bewegung, statt uns auf dem Weg zu einer gerechteren Gesellschaft erstarren zu lassen.

Auch die Journalistin und Autorin Alice Hasters schreibt darüber, wie Verletzlichkeit gesellschaftlich ausgehandelt, abgewertet oder instrumentalisiert wird – und wie eng dies mit dem Erstarken von Härte und Autoritarismus verbunden ist. Ihre Frage ist nicht nur, wie sich Krisen benennen lassen, sondern auch, was jenseits verhärteter Haltungen möglich bleibt: Welche Stärke liegt in Solidarität und Verletzlichkeit, wenn beides gesellschaftlich verachtet wird?

Im Gespräch fragen Şeyda Kurt und Alice Hasters: Was bedeutet Resilienz, wenn Gewissheiten bröckeln? Wie sieht Widerstand aus, wenn es nicht um den Sieg, sondern ums Durchhalten geht – und wie kann gemeinsamer Herzschmerz zu einer tragenden Kraft werden?

Zum Abschluss des Abends: Der Chor D-Dur Dykes* (frisch nach dem Triumpf des Musicals „Burning Berlin“ im SO36, wo sie zuletzt prominent dabei waren) tritt mit queeren Chorstücken in eigenen Arrangements auf.

Veranstaltung in englischer Sprache.

Mehr Infos hier.

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