Oper: Der fliegende Holländer
- 24. Okt. 2026, 18:00
- Deutsche Oper
Neuinszenierung der Wagner-Oper von Milo Rau
Der neue Intendant der Deutschen Oper, Aviel Cahn, startet mit dem stark umstrittenen, antisemitischen Komponisten Richard Wagner in seine erste Spielzeit. Er lässt dessen romantische Erlösungsoper „Der fliegende Holländer“ von Milo Rau inszenieren, der in seinen Arbeiten („Queer Utopia“) immer wieder LGBTIQ*-Themen und Homophobie aufgreift. Im „Holländer“ hat er – ganz gegen jegliche Konvention und Berliner Aufführungstraditionen – eine Erzählerrolle eingefügt für Shlomi Moto Wagner alias Mazy Mazeltov, Gründer*in des Berliner Kulturkollektivs House of Mazeltov. Zuletzt war Shlomi Moto Wagner zu erleben in der Show „Richard Wagner – The Drag Queen“.
Tomasz Konieczny singt die Titelrolle, es dirigiert Giedrė Šlekytė.
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Ein wahres Traditionshaus: Vor gut 100 Jahren gründeten die Berliner*innen die Deutsche Oper: Ein eigenes Opernhaus, in dem man von allen Plätzen volle Sicht auf die Bühne hat und das explizit auch dem modernen Musiktheater geweiht sein sollte. Dieser Tradition einer Bürgeroper ist das Haus auch im 1961 eröffneten Neubau Fritz Bornemanns treu geblieben.
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