Theater: Schwule Nonnen im Kloster
- 16. Okt. 2026, 19:00
- Volksbühne Berlin
Uraufführung des Jugendstücks
Bei P14, dem Jugendtheater der Volksbühne, bringen Jugendliche ihre eigenen Themen mit. Sie entscheiden, was sie auf der Bühne zeigen und welche Form es annimmt. In „Schwule Nonnen im Kloster“ beschäftigt sich Antoni Zawol mit der Frage, wie Glaube, Familie und queere Identität zusammenspielen und was passiert, wenn ein Ort der Unterdrückung zum Schutzraum wird.
Worum geht’s? Sechs Jugendliche outen sich bei ihren Eltern und werden für eine Woche in ein radikales Konversionsprogramm in ein Kloster geschickt. Zu ihrer Überraschung ist das Kloster nur eine Attrappe, erschaffen von einer Drag-Mutter-Oberin, um queere Jugendliche zu schützen. Innerhalb der Woche konfrontieren die sechs ihre Queerness sowie ihre Beziehung zu Religion und Familie – und müssen dabei lernen, mit sich selbst klarzukommen.
Für „Schwule Nonnen im Kloster“ übernimmt Antoni zum ersten Mal die Regie. Gemeinsam mit Amadou, die schon länger bei P14 spielen und gerade erst die Schule beendet haben, geben sie einen Einblick darüber, wie sie zu P14 gekommen sind.
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Von Antoni Zawol
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Die Volksbühne Berlin ist Legende und lebendiges Theater der Stadt. Frank Castorf prägte die Spielstätte nach der Wende bis heute. Noch immer will sich das Theater einmischen und keine glatt gebügelte Theaterware liefern. Mit dem roten und grünen Salon haben sich außerdem zwei Locations für Konzerte, Vorträge, Diskussionen etabliert, die fest zum kulturellen Leben Berlins gehören.
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