Coming-out in Film und Fernsehen

Manifest von 185 queeren Schauspieler*innen

5. Feb. 2021

185 schwule, lesbische, bisexuelle, trans*, queere und nicht-binäre Schauspieler*innen haben am Freitag im Magazin der Süddeutschen Zeitung ein Manifest unterzeichnet, mit der sie mehr Anerkennung und Diversität in Film, Fernsehen und Theater fordern.

Mit dem Manifest und dem Stichwort #actout wollen sie eine Debatte anstoßen. Das Ziel: mit ihrer geschlechtlichen und sexuellen Identität sichtbarer zu werden.

Sechs der Schauspieler*innen sprechen in dem von Carolin Emcke und Lara Fritsche geführtem Interview im SZ-Magazin über „Klischeerollen und die immer wiederkehrende Angst vor dem Coming-out“ . Karin Hanczewski, die als Kommissarin im Tatort zu sehen ist, kritisiert, dass ihr in ihrem Beruf immer wieder gesagt worden sei, sie solle sich nicht outen, weil das ihrer Karriere schaden würde. Sie hoffe, dass durch diese große Coming-out-Aktion „eine politisch-gesellschaftliche Relevanz“ geschaffen wird und sich etwas zum Positiven verändert.

Im Interview mit SIEGESSÄULE wünscht sich Schauspielerin und Kabarettistin Maren Kroymann, die ebenfalls das Manifest unterzeichnet hat, „dass es eine Selbstverständlichkeit ist, wenn Schauspieler*innen sagen, dass sie schwul, lesbisch oder trans sind. Ich möchte, dass es bei den Caster*innen, Produzent*innen und Regisseur*innen kein Thema mehr ist, welche Sexualität man lebt, um engagiert zu werden, sondern einfach, ob man für die Rolle passt.“

Im SZ-Magazin ist zu lesen, dass sich alle beteiligten Schauspieler*innen mit dieser Aktion als schwul, lesbisch, bisexuell, trans, queer oder nicht-binär outen. Das ist nicht ganz richtig, denn einige der prominenteren Unterzeichner*innen hatten bereits gegenüber einer breiteren Öffentlichkeit ihr Coming-Out. Erst Ende Dezember letzten Jahres hatte sich der aus Filmen wie „Dem Horizont so nah“ und „Die Mitte der Welt“ bekannte Schauspieler Jannik Schümann öffentlich geoutet: er postete auf Instagram ein Foto, das ihn in inniger Umarmung mit seinem Freund zeigte. Andere Schauspieler*innen wie Maren Kroymann, Georg Uecker, Pierre Sanoussi-Bliss oder Matthias Freihof sind schon seit vielen Jahren out.

Das Manifest ist in mehreren Sprachen auf act-out.org veröffentlicht worden.

Queer Media Society

Die Queer Media Society (QMS), ein ehrenamtlich organisiertes Netzwerk queerer Medienschaffender, hat sich am Sonntag in einem Statement zu den Reaktionen auf die #ActOut Initiative der 185 Schauspieler*innen geäußert. Die Aktion sei von der QMS von Anfang an begleitet und unterstützt worden – ebenso wie die Sendung „Kroymann" vom 28.01., die sich ebenfalls mit der strukturellen Diskriminierung von LGBTI* in Film und Fernsehen auseinandersetzte.

Der QMS zufolge sei das bisherige Medien-Echo überwältigend positiv und der demonstrative Schulterschluss der Deutschen Filmakademie (DFA), der Deutschen Akademie für Fernsehen (DAfF) und dem Bundesverband Schauspiel (BFFS) mache Mut. Es wäre allerdings zu erwarten gewesen, „dass die Aktion auch Hass und Häme auf den Social-Media-Plattformen auslöst, sowohl in den Kommentar-Spalten als auch in Privatnachrichten an die Akteur*innen. Gegen Verunglimpfung durch prominente Künstlerkollegen wie Schauspieler und Theaterleiter Dieter Hallervorden müssen wir uns allerdings entschieden wehren.“

Dieter Hallervorden hatte auf Facebook mit folgenden Worten auf die Aktion reagiert: „Aber niemand sollte mit seiner Besonderheit meinen, es besonders in den publizitären Vordergrund zu rücken. Es gilt einfach: Jedem das Seine!"

Für die QMS demonstriert diese Aussage, „wie weit entfernt wir auch im Jahr 2021 von Geschichtsbewusstsein, Akzeptanz, Inklusion und Teilhabe sind, wie nötig die Initiative#ActOut ist und wie wichtig dienachhaltige Arbeit der QMS ist. Bei #ActOut geht es um weit mehr als Queerness. Es geht um Intersektionalität und Diversität im deutschen Film, Fernsehen und Theater. Das fordern wir gemeinsam ein!"

Zum Thema Coming-out in der Film- und Fernsehbranche sprachen wir mit Maren Kroymann. Das Interview hatten wir am 28.01. bereits in gekürzter Version veröffentlicht, an dieser Stelle könnt ihr jetzt die lange Version lesen

Angst vor dem Coming-out: Maren Kroymann im Interview

Bild: Radio Bremen - btf
Maren Kroymann

Die am 28.01. ausgestrahlte Ausgabe von Maren Kroymanns Satireshow „Kroymann“ ist ein klares Statement zur schwierigen Lage von LGBTI*-Schauspieler*innen. Denn noch immer spüren viele in der Branche den Druck, ihre Sexualität oder Identität verheimlichen zu müssen. Aus diesem Grund hat das „Kroymann“-Team eine Folge mit ausschließlich queeren Mitwirkenden gemacht – während ein Teil davon schon lange out ist, haben einige das Format für ihr öffentliches Coming-out genutzt. Über die Probleme von LGBTI*-Darsteller*innen bei Film und Fernsehen erzählt Maren Kroymann im Interview

Maren, wie kam es zu dieser besonderen Folge von „Kroymann“? Auf mich sind immer wieder jüngere Kolleg*innen zugekommen, die unzufrieden waren mit ihrem ungeouteten Zustand, aber einfach nicht wussten, wie sie sich verhalten sollten, um aus diesem Dilemma herauszukommen. Bisher sind sie immer einzeln den Weg gegangen, Clemens Schick etwa hat das wunderbar vorgemacht. Diesmal war es anders: Es war eine Gruppe, die strukturell etwas bewegen wollte. Alle hatten ungute Erfahrungen gemacht. Es geht letztlich immer darum, die eigene sexuelle Identität aus beruflichen Gründen verleugnen zu müssen. Solche Situationen sind kein Einzelfall, und ich kann super verstehen, dass die Kolleg*innen jetzt, 2021, mal eine größere Aktion dazu machen wollten – etwas, das über ein individuelles Coming-out hinausgeht.

Du hast dich 1993 mit einem Interview im Magazin Stern geoutet und dich dazu mit deiner damaligen Lebensgefährtin fotografieren lassen. Heute muss man das natürlich anders machen. Wir haben mittlerweile eine viel fortschrittlichere Gesetzgebung, und ein Coming-out kann deshalb aus einer ganz anderen Haltung heraus geschehen: Es ist nicht mehr etwas so Exotisches, es braucht nicht dieses Seht-her-ich-bin‘s-Pathos. Auch sind wir inzwischen viel präsenter und haben ganz andere Möglichkeiten, die wir nutzen können.

Wie Jannik Schümann unlängst auf Instagram durch ein schlichtes Foto mit seinem Lebenspartner. Ja, das war wirklich cool und sehr lässig. Ich habe den Kolleg*innen dann vorgeschlagen, doch meine Sendung für das Coming-out zu nutzen, in der geht es schließlich um Humor und Satire. Da lässt sich das ganz beiläufig mit Witz, Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit, und vielleicht auch mit etwas Ironie erledigen. Wieso ist Lesbisch-, Schwul- oder Transsein überhaupt immer noch eine Kategorie, auf der Besetzungsentscheidungen fußen? So kam es zu der Idee, das Musikvideo, mit dem die Sendung meist aufhört, diesem Thema zu widmen.

In diesem Song wird vordergründig nur über Kurzsichtigkeit gesungen, die man glaubt verheimlichen zu müssen. Es ist genauso hirnrissig, jemanden wegen der Kurzsichtigkeit nicht zu besetzen wie wegen Homosexualität. Die Art, wie ich liebe, darf einfach keine Rolle spielen, ob ich in einem Film oder in einem Theaterstück besetzt werde oder nicht.

Im Video singen zuletzt rund 50 queere Schauspieler*innen und Entertainer*innen und andere Menschen, die vor der Kamera stehen. Manche waren bislang nicht öffentlich out. Es haben sich sehr schnell jede Menge Kolleg*innen gefunden, die beim Video mitgemacht haben. Das war eine tolle Erfahrung und ich bin wahnsinnig glücklich über das Ergebnis. Es ist für mich ein kleines Fest für die Einheit der Community und ihre Vielfalt und auch ein Ausdruck von Solidarität – ungeachtet der Debatten, der Konflikte und der Zersplitterung, die wir sonst erleben. Wir wollen zeigen, was uns verbindet, und nicht, was uns trennt. Wir machen hier etwas gemeinsam und – was ich sehr wichtig finde – außerhalb unserer eigenen Blase.

Wenn auch im Spätprogramm, so aber doch auf einem angestammten Sendeplatz. Für mich ist es ein großer Erfolg, dass ich in der ARD – also für den Mainstream – ein solches Video machen darf. Vor zehn Jahren wäre das noch nicht möglich gewesen. Als Person, die im Fernsehen arbeitet, habe ich die Möglichkeit, die Community in die breite Gesellschaft zu tragen. Dazu nutze ich viele Gelegenheiten in Talkshows wie auch in meinen eigenen Bühnenprogrammen oder eben in meiner Fernsehsendung.

„Wir können heiraten und Kinder adoptieren! Da kann nicht sein, dass uns geraten wird, nicht zu sagen, wer wir sind."

Im Video singen zuletzt alle gemeinsam mit Inbrunst: „Wir sind, wie wir sind/wir verstell‘n uns nicht mehr/Ihr sollt es jetzt alle erfahr’n.“ Diese Botschaft klingt heute geradezu antiquiert. Ist die Film- und Fernsehbranche so rückständig, dass Schauspieler*innen 2021 es als so befreiend empfinden, das endlich mal laut und deutlich loszuwerden? Das ist für Außenstehende wirklich schwer zu verstehen. Mir erzählen immer wieder Kolleg*innen, dass ihre Agent*innen dringend davon abraten, sich zu outen, weil das ihrer Karriere schaden würde. Wie aber passt dies zu unserer doch deutlich toleranter gewordenen Gesellschaft und zu dem, was wir schon erkämpft haben? Wir können heiraten und Kinder adoptieren! Da kann nicht sein, dass uns geraten wird, nicht zu sagen, wer wir sind. Ich habe gerade auch in der Vorbereitung der Sendung noch einmal mehr erlebt, wie sehr die Kolleg*innen zum Teil hadern, Vor- und Nachteile abwägen und nach ihrem persönlichen Weg suchen. Denn eines ist natürlich klar: Niemand kann die Folgen eines Coming-outs wirklich absehen und einen Schritt zurück gibt es nicht. Aber je mehr wir sind, desto selbstverständlicher wird es eben auch.

Ist denn die Gesellschaft so konservativ-gestrig, dass die für einen Schwulen oder eine Lesbe in der Hauptrolle nicht einschalten oder kein Kinoticket lösen möchten? Oder sind die Castingagenturen, die Redakteur*innen so rückständig und glauben, dass etwa ein schwuler Darsteller als Liebhaber einer Frau nicht überzeugend sein kann? Die entscheidenden Leute in der Branche sind die Caster*innen, Redakteur*innen, Regisseur*innen und die Produktionsfirmen. Dort ist diese Haltung leider immer noch sehr tief verwurzelt. Weshalb Schauspielagent*innen zum Teil sehr deutlich von einem Coming-out abraten. Ich denke, dass das Publikum da schon viel weiter ist. Die Leute wissen ja auch, dass man kein Mörder sein muss, um einen Mörder spielen zu können. Und sie wissen auch um Sein und Schein der Branche. Dass es unser Beruf ist, etwas anderes darzustellen, als wir tatsächlich sind.

In der am 28. Januar ausgestrahlten „Kroymann“-Folge ist, was die Besetzungspolitik angeht, dein Team mit bestem Beispiel vorangegangen. Zum Cast gehören beispielsweise Gustav Peter Wöhler, Christina Hecke, Merve Aksoy, Sylvia Mayer, Lukas von Horbatschewsky oder auch Roland Riebeling, den viele aus dem Kölner „Tatort“ kennen dürften. Ja, wir haben alle Rollen in den verschiedenen Sketchen mit Lesben, Schwulen und mit einem trans Mann besetzt; einige sind out, manche waren es bislang nur in ihrem engeren Umfeld.

Ist dieses Problem, dass queere Schauspieler*innen ihre sexuelle Identität verbergen müssen, nur ein Phänomen der Film- und Fernsehbranche? Im Showbusiness wird offen gelebte Homosexualität viel eher akzeptiert. Bei RTL dürfen Schwule gerne auch in der Jury sitzen. Das ist Unterhaltung und das verachtet der/die korrekte Bildungsbürger*in ohnehin. Wenn’s aber um „Kultur“ oder gar „Hochkultur“ geht, sieht die Sache anders aus. Auch im Theater gibt es viele, sehr bedeutende Schauspieler*innen, die sich nicht trauen.

„Man muss diesen Schritt souverän und bewusst gehen."

Wann ist eigentlich der richtige Zeitpunkt für Schauspieler*innen, sich zu outen? Als ich mein Coming-out hatte, war ich – nach Hella von Sinnen, die viele Denkmäler verdient hätte – weit und breit die einzige offen lesbische Schauspielerin und wurde daher darauf reduziert. Das trübte natürlich den Blick auf das, was ich sonst zu bieten habe. Es ist immer einfacher, man arbeitet, bis man einen unumstößlichen Qualitäts- und vor allem Popularitätsstand hat, das macht die Sache sicherlich leichter. So wie jetzt Jannik Schümann oder damals Ulrike Folkerts. Wenn du mal 9 Millionen Zuschauer*innen hast, wirst du als „Tatort“-Kommissarin nicht mehr so schnell entlassen. Man muss aber diesen Schritt souverän und bewusst gehen. Denn ein Coming-out als öffentliche Figur soll ja auch ermutigen, und das sollten sich eigentlich alle Menschen, die in der Öffentlichkeit stehen, auch bewusst machen: Ihr eigenes Coming-out kann vielen anderen tatsächlich sehr helfen.

Heute leben wir ja glücklicherweise in einer ganz anderen gesellschaftlichen wie rechtlichen Situation als vor zehn oder zwanzig Jahren. Ich beobachte bei jüngeren Schauspieler*innen, dass sie – wie andere ihrer Generation – viel selbstverständlicher und auch offener mit ihrer Homosexualität umgehen. Es ist richtig, dass sie viel offener leben und sich beispielsweise innerhalb des Ensembles oder Filmteams nicht verstellen müssen. Aber es kommt dann irgendwann doch der Zeitpunkt, nämlich wenn man eine größere öffentliche Wahrnehmung erreicht hat, dass man das noch einmal öffentlich klarmachen muss. Ich kenne viele jüngere Kolleg*innen, die ganz relaxt mit ihrer Homosexualität umgehen, aber eben diesen Schritt doch nicht wagen. Zum Beispiel, weil sie nicht abschätzen können, ob es ihrer Karriere doch schaden könnte.

„Je länger man damit wartet, desto schwerer wird es natürlich."

Unter den deutschen Schauspieler*innen gibt es ja doch eine Reihe von wirklich großen Stars, die sich bislang noch nicht öffentlich geoutet haben. Haben die einfach den Zeitpunkt verpasst oder müssen sie noch weiter Mut sammeln? Das könnte beides zutreffen. Ich habe beispielsweise einige ältere Kolleg*innen aus meiner Generation für die Sendung angesprochen. Die haben sich in ihrem Status eingerichtet und möchten sich einfach nicht mehr outen. Je länger man damit wartet, desto schwerer wird es natürlich, weil es dann beim Publikum so ankommen könnte, dass sie die ganze Zeit gelogen haben.

Wobei es nie zu spät ist. Im März hat sich der polnische Schauspieler Witold Sadowy im Alter von 100 Jahren geoutet. Es ist nie zu spät! Und das möchte ich noch mal hervorheben: Es ist etwas total Befreiendes. Es macht souverän und unangreifbar. Außerdem bin ich fest der Ansicht, dass die Menschen diese Schauspieler*innen, gerade wenn sie bereits eine größere Bekanntheit haben, für diesen Schritt lieben werden. Das haben wir ja gerade jetzt bei Jannik Schümann erlebt.

In den USA, so scheint es, sind Schauspieler*innen – auch solche aus der A-Liga – viel mutiger und offener. Denken wir etwa an Zachary Quinto, Neil Patrick Harris, Kristen Stewart oder Elliot Page. Es gibt dort, gerade im Kulturbereich, ein sehr politisches Bewusstsein. Das ist wahrscheinlich den fatalen vier Trump-Jahren mitgeschuldet. Auch die Debatten um MeToo, die gleiche Bezahlung für Frauen oder die Black-Lives-Matter-Bewegung haben dazu beigetragen. Die Menschen wurden dazu gebracht, sich zu überlegen, wie sie sich in der Gesellschaft positionieren wollen: Was ist gerecht? Werde ich gesehen? Habe ich Anteil? Oder auf unsere Branche bezogen: Bekomme ich die Gagen, die Rollen und die Behandlung, die ich verdiene? In diesem Zuge entstand auch eine größere Offenheit, über Homosexualität nachzudenken. Gerade in der jungen Generation der Frauen sind viele zutiefst politisch und feministisch. Das ist ermutigend.

Was würdest du dir als bestmöglichen Erfolg dieser „Kroymann“-Ausgabe wünschen? Dass es eine Selbstverständlichkeit ist, wenn Schauspieler*innen sagen, dass sie schwul, lesbisch oder trans sind. Ich möchte, dass es bei den Caster*innen, Produzent*innen und Regisseur*innen kein Thema mehr ist, welche Sexualität man lebt, um engagiert zu werden, sondern einfach, ob man für die Rolle passt.

Interview: Axel Schock

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