U-Bahnhof Nollendorfplatz künftig mit Namenszusatz „im Regenbogenkiez“
Neuer Namenszusatz für den U-Bahnhof Nollendorfplatz: Die BVG setzt ein dauerhaftes Zeichen für queere Sichtbarkeit. Der Bahnhof trägt künftig den Zusatz „im Regenbogenkiez“. Eine vollständige Umbenennung ist das jedoch nicht: In den Zugansagen bleibt es bei „Nollendorfplatz“
Pünktlich zum Start des Berliner Pride Months enthüllten die Berliner Verkehrsbetriebe am 30.06. das neue Namensschild des U-Bahnhofs Nollendorfplatz in Regenbogenfarben. Künftig – nicht nur im Pride Month – wird der Bahnhof den Namenszusatz „im Regenbogenkiez“ tragen.
Die BVG möchte laut einer Pressemitteilung vom 30. Juni damit den weltweit bekannten LGBTIQ*-Kiez würdigen. Henrik Falk, Vorstandsvorsitzender der BVG dazu: „Der Regenbogenkiez gehört zu Berlin wie der Fernsehturm oder das Brandenburger Tor. Für viele Menschen ist der U-Bahnhof Nollendorfplatz das Tor zu diesem besonderen Ort. Die BVG bewegt jeden Tag Millionen Menschen durch diese Stadt – bei uns und in Berlin sollen sich alle Menschen willkommen fühlen. Dafür setzen wir mit dem Namenszusatz ein sichtbares Zeichen.“
Eine komplette Umbenennung der U-Bahnstation ist dies aber nicht, teilte die Pressestelle der BVG auf Anfrage von SIEGESSÄULE mit. Die Ansagen in den Zügen bleiben weiterhin bei „Nollendorfplatz“. Wer allerdings in der App nach „Regenbogenkiez“ suche, bekäme zukünftig direkt den Nollendorfplatz als Haltestelle angezeigt.
Zur Enthüllung des neuen Schildes an der Außenseite des Bahnhofs waren anwesend: Franziska Giffey (Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe), Jörn Oltmann (Bezirksbürgermeister Tempelhof-Schöneberg), Nadine Königsmann (Regenbogenfonds der schwulen Wirte e.V.), Henrik Falk (Vorstandsvorsitzender der BVG) und Ute Bonde (Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt).
#BVG#Namenszusatz#Nollendorfkiez#Nollendorfplatz#Regenbogenkiez