Berlin Pride: Alle Infos zur CSD-Saison 2026
Die Pride-Season 2026 in Berlin und Brandenburg ist im vollen Gange! Alle Infos zu Pride-Terminen, CSD-Highlights und Pride-Events findet ihr hier
08. August: Queeres Parkfest Friedrichshain
Das Queere Parkfest Friedrichshain, ehemals als LesBiSchwules Parkfest bekannt, soll am 08. August wie gewohnt auf dem Gelände des Freiluftkinos im Volkspark Friedrichshain stattfinden und queere Sichtbarkeit mit allerlei Community-Ständen, Programm und Streetfood zelebrieren.
Queeres Parkfest Friedrichshain
08.08., Start: 15:00,
Abschluss mit Feier und DJ-Set, Volkspark Friedrichshain
Weitere Infos: queeres-parkfest-friedrichshain.de
19. September: „Behindert und verrückt“-Pride-Parade
In diesem Jahr rollt, humpelt, tanzt und feiert die „Behindert und verrückt“-Pride-Parade etwas später im Jahr als sonst durch Berlin, nämlich Mitte September. Das Orga-Team ruft dazu auf, „mit Rollstuhl, Krücke, Chaos und Glitzer. Mit Wut, Freude und Musik“ teilzunehmen. Unter dem Motto „Selbstbestimmt und laut!“ findet die Demonstration bereits zum 13. Mal statt und soll vor allem queere behinderte Menschen und ihre Rechte in den Mittelpunkt rücken. Die Pride-Parade setzt sich dafür ein, dass Deutschland mehr für Menschen mit Behinderung tun muss. Die Aktivist*innen fordern eine bessere Inklusion behinderter Menschen in Schulen und am Arbeitsplatz, selbstbestimmtes Leben und Wohnen, bessere (finanzielle) Unterstützung sowie den Abbau von Barrieren im Alltag.
„Behindert und verrückt“-Pride-Parade
19.09., Start: 14:00 Hasenheide/Jahnstraße, Ende: Südblock
Route: – Hermannplatz – Kottbusser Damm – Kottbusser Brücke – Kottbusser Str. – Kottbusser Tor – Skalitzer Str. – Admiralstr.
Infos: @behindert_und_verrueckt_feiern
19. September: CSD Oberhavel (Hennigsdorf)
Der CSD Oberhavel hat sich als wichtiger Teil der lokalen queeren Community etabliert und setzt ein kraftvolles Zeichen für queere Sichtbarkeit in Brandenburg. Am 19. September findet der vierte CSD Oberhavel statt – diesmal erstmals in Hennigsdorf und nicht wie in den drei Jahren zuvor in Oranienburg. Das Ziel: Laut, solidarisch und bunt für queere Rechte im gesamten Landkreis durch Hennigsdorf ziehen. Aktuell werden noch Unterstützer*innen gesucht. Anreise aus Berlin: S25 bis zur Endstation oder RE6 ab Spandau bis Hennigsdorf.
CSD Oberhavel
19.09., Start und Route: tba,
Infos: @csd_oberhavel
26. September: CSD Bernau bei Berlin
Der CSD Bernau findet 2026 bereits zum vierten Mal statt. Die Pride-Demo hat sich in den vergangenen Jahren als feste Größe im Barnim etabliert und bringt queeres Leben sichtbar in den öffentlichen Raum einer Stadt, die lange nicht mit der LGBTIQ*-Community in Verbindung gebracht wurde. Nachdem der CSD im Juni aufgrund extremer Hitzewellen verschoben werden musste, steht nun der Nachholtermin fest: Am 26.09. geht es unter dem Motto „L(i)eb doch, wie du willst!“ nach Bernau. Das Orga-Bündnis lädt dazu ein, im „Spätsommer gemeinsam ein starkes Zeichen für Vielfalt zu setzen.“ Anreise aus Berlin: S2 oder RE3 ab Gesundbrunnen, Hauptbahnhof oder Südkreuz bis Bernau.
CSD Bernau
26.09., Start: 12:00 am Bahnhofsvorplatz Bernau (unter der Gleisbrücke)
Infos: @csd_bernau
Vergangene Events
09.–10. Mai: CSD Potsdam und Queensday-Straßenfest
Auch in diesem Jahr kommt das Wochenende um den CSD in Potsdam nicht zu kurz: Bereits am 8. Mai organisiert der Potsdamer CSD eine Buchpräsentation und Lesung zum Werk „Der ewige Tanz“ mit Autor Steffen Schroeder. Sein Roman erzählt vom aufregenden Leben der bisexuellen Tänzerin und Schauspielerin Anita Berber, die wie eine Verkörperung der queeren 1920er wirkt. Die Veranstaltung findet im Filmmuseum Potsdam statt und wird von der Filmhistorikerin Johanne Hoppe moderiert. Im Anschluss wird der Film „Anita – Tänze des Lasters“ von Rosa von Praunheim gezeigt – ein expressionistischer und exzentrischer Stummfilm. Am Samstag, den 9. Mai, startet dann der eigentliche CSD um 12:00 am Alten Markt beim Landtag Brandenburg. Nach einer gemeinsamen Eröffnung zieht der Demozug um 12:30 durch die Potsdamer Innenstadt und endet nach der Runde um 14:00 wieder beim Alten Markt. Die Route ist barrierearm und die Demonstration dauert etwa zwei Stunden.
Ab 14:00 beginnt das beliebte Queensday-Straßenfest, das in diesem Jahr vom Holländischen Viertel zum Alten Markt umgezogen ist. Inspiriert vom niederländischen „Koningsdag“, feiern hier die Teilnehmenden queere Sichtbarkeit mit Infoständen, Streetfood und einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm mit Drag- und Tuntenshows, Kleinkunst und Auftritten queerer Künstler*innen. Mit dabei sind Maurice Conrad, Krankenschwester Musik und das Kama Orchester. Die Aftershow Party steigt ab 22:00. Der Sonntag startet mit einer Führung und Vortrag zu Prinz Heinrich zu Preußen in der Dauerausstellung des Potsdamer Museums. Danach geht das Queensday-Straßenfest in die zweite Runde: mit einem queeren Gottesdiensts der Initiativgruppe queer*kirche*potsdam und noch mehr Konzerten, unter anderem mit der Band Ribbecka.
CSD Potsdam 09.05.
Treffpunkt: 12:00, Landtag Brandenburg, Alter Markt 1
Route: Brandenburger Tor – Jägertor – Nauener Tor – Alter Markt (Zielpunkt)
Queensday-Straßenfest: 09.–10. Mai: ab 14:00, Alter Markt, Potsdam
Weitere Informationen: csd-potsdam.de
11.–25. Mai: Lichtenberger Queere Aktionswoche
Vom 11. bis zum 26. Mai steigen die 4. Queeren Aktionswochen in Lichtenberg, veranstaltet vom Bezirksamt Lichtenberg. Das in diesem Jahr besonders umfangreiche und abwechslungsreiche Programm soll die Besucher*innen „von Karlshorst bis Hohenschönhausen einmal quer durch den Bezirk“ bringen. „Unser besonderer Fokus liegt in diesem Jahr auf der Wertschätzung derer, die das Programm der Aktionswoche möglich machen. Hinter jeder Veranstaltung stehen Menschen, die mit Herzblut und Einsatz Ressourcen bereitstellen. Ihr Engagement schafft Räume für Begegnungen und Inklusion. Ich danke allen Beteiligten für die Zusammenarbeit,“ erklärte Bezirksbürgermeister Martin Schaefer (CDU) in einer Pressemitteilung von Ende April.
Auszüge aus dem Programm:
Führung im Tierpark Führung zum Thema sexuelle Vielfalt im Tierreich u. a. am „Pink Day 2. Teil“ 16.05., 13:00, Tierpark Berlin Anmeldung: sabine.poehl@lichtenberg.berlin.de
Queeres Familienpicknick Essen, Spiele, Aktivitäten. Buffet vorhanden, zusätzliches Mitbringen von Speisen willkommen 16.05., 14:00, Roedeliusplatz Anmeldung: leonie.koehler@gruene-lichtenberg.de
Inklusive show „The.Irre.Gular Show“ für queere und neurodiverse Menschen 16.05., 19:00, interkosmos
Drag-Queen Lesung Reading-Hour für Kinder ab 3 Jahren mit Dragqueen Destiny Drescher 19.05., 16:30, Egon-Erwin-Kisch-Bibliothek Anmeldung: egon.erwin.kisch@lichtenberg.berlin.de
Stadtspaziergang Zum Thema Frauen im Widerstand gegen NS, Antisemitismus u.a. in Rummelsburg 21.05., 18:00, Treffpunkt nach Anmeldung unter: mitmachen@licht-blicke.org
Das mit rund 30 Events vollgepackte Programmheft mit allen Terminen findet ihr hier.
30. Mai: Frankfurt-Słubice Pride
Der Frankfurt-Słubice-Pride findet 2026 bereits zum siebten Mal statt und bildet den Abschluss des queerfeministischen Aktionsmonats „Liebe, Sex, Respekt“ des Vereins Stuck e. V. Die Pride verbindet die deutsche und die polnische Seite der Doppelstadt und setzt damit auch ein Zeichen für grenzüberschreitende Solidarität. Berliner*innen nehmen die RE1 Richtung Frankfurt (Oder). Nach der Demonstration folgt ab 17:30 ein Abschlussprogramm im Kleist Forum in Frankfurt (Oder) mit Performances und Tanzfläche.
Frankfurt-Słubice Pride
30.05., Start: 13:00, Plac Bohaterów, Słubice
After-Event: ab 17:30, Kleist Forum, Frankfurt (Oder)
Weitere Infos: Instagram @slubice.frankfurt.pride
06. Juni: CSD Seenland Oder-Spree in Storkow
Mit dem CSD Seenland Oder-Spree bekommt die Region ihren ersten Christopher Street Day überhaupt. Unter dem Motto „Gemeinsam bunt“ ziehen Queers und Allys durch Storkow und setzen ein Zeichen für Sichtbarkeit im ländlichen Raum. Wer aus Berlin kommt nimmt die RE1 bis Königs Wusterhausen, dort Umstieg in die RB36 Richtung Frankfurt (Oder).
Nach der Demonstration geht es auf den Storkower Festwiesen weiter. Dort findet ab 15:00 der „Markt der Stimmen“ mit Redebeiträgen, Showeinlagen und Infoständen zu Inklusion und Diversität statt. Anschließend steigt ab 18:00 eine Regenbogen-Party im Friedensdorf.
CSD Seenland Oder-Spree
06.06., Start: 13:00, Marktplatz Storkow
Zielpunkt: Storkower Festwiesen
Markt der Stimmen: ab 15:00, Storkower Festwiesen
Regenbogen-Party: ab 18:00, Friedensdorf Storkow
Weitere Infos: Instagram @csd_seenland_oderspree
13. Juni: CSD Eberswalde
Der CSD Eberswalde geht 2026 in seine dritte Runde. Unter dem Motto „Viele Farben – ein Wir“ demonstriert die Community für Vielfalt und Akzeptanz im Barnim. Eberswalde ist von Berlin aus mit der RE3 erreichbar, Fahrtzeit: etwa eine halbe Stunde.
Darüber hinaus organisieren Eberswalde und Biesenthal gemeinsam die „Queeren Wochen“. Auf dem Programm stehen unter anderem Picknicks, Filmvorführungen, Konzerte und weitere Veranstaltungen im Pride Month.
CSD Eberswalde
06.06., Start: 13:00, Bahnhofsvorplatz Eberswalde
Weitere Infos: csd-eberswalde.jimdosite.com
13.–20. Juni: Marzahn-Hellersdorfer Pride Week und Marzahn-Pride
Die Marzahn-Pride wird seit 2020 von Quarteera organisiert und hat sich zu einer der größten Kiez-Prides Berlins entwickelt. Im Mittelpunkt unter dem diesjährigen Motto „Sichtbarkeit ist Widerstand“ queere, migrantische und „PostOst“-Perspektiven sowie LGBTIQ*-Sichtbarkeit und ein bewusstes Zeichen für Vielfalt in einem Bezirk, der nicht gerade als queerer Hotspot gilt. Rund um die Demonstration findet vom 13. bis 20. Juni außerdem die Marzahn-Hellersdorfer Pride Week mit Lesungen, Workshops, Filmabenden und weiteren Veranstaltungen statt.
Die barrierearme Demonstration zieht über die Allee der Kosmonauten und die Raoul-Wallenberg-Straße. Im Anschluss folgt ein Straßenfest mit Bühnenprogramm am Victor-Klemperer-Platz.
Marzahn Pride
20.06., Start: 12:00, Allee der Kosmonauten zw. Märkische Allee/Helene-Weigel-Platz,
Route: Allee der Kosmonauten – Raoul-Wallenberg-Straße – Victor-Klemperer-Platz
Straßenfest: im Anschluss am Victor-Klemperer-Platz
Weitere Infos: marzahn-pride.de
20. Juni: CSD Golßen
Der CSD Golßen findet 2026 zum zweiten Mal statt und steht unter dem Motto „Haltung zeigen – Für eine Heimat ohne Angst“. Anreise aus Berlin: RE8 Richtung Finsterwalde/Elsterwerda bis Golßen, Fahrzeit: etwa eine Stunde.
Schirmherr ist in diesem Jahr Hape Kerkeling. Gerade im ländlichen Raum wollen die Veranstalter*innen ein Zeichen für Sichtbarkeit, Vielfalt und gleiche Rechte setzen. Nach der Demonstration lädt das „Fest der Vielfalt“ mit Bühnenprogramm, Workshops, Infoständen und Drag-Auftritten zum Verweilen ein.
CSD Golßen 20.06.
Treffpunkt: 13:00, Marktplatz Golßen
Fest der Vielfalt: ab 15:00, Marktplatz Golßen
Weitere Infos: csd-golssen.de
12. Juli: Internationalist Trans Pride
Es scheint das Schicksal des Berliner Trans* bzw. TIN* Prides zu sein, jedes Jahr von neuen Leuten organisiert zu werden. In diesem Jahr in Zusammenarbeit mit dem Internationalist Queer Pride. Diese Demo für die Sichtbarkeit von trans*, inter* und nicht binären Menschen versteht sich als explizit antiimperialistisch und antikapitalistisch. „Nur kollektive Befreiung wird trans Menschen tatsächlich emanzipieren“, schreibt das Orga-Team auf Instagram. Los geht‘s um 16:00 am Mariannenplatz auf Höhe der Muskauer Straße. Die Demo führt durch Kreuzberg und endet am Südstern.
Internationalist Trans Pride
12.07., Start: 16:00 Mariannenplatz,
Route: Mariannenstr. – Oranienstr. – Oranienplatz – Moritzplatz – Prinzenstr. – Gitschiner Str. – Wassertorplatz – Skalitzer Str. – Kottbusser Str. – Graefestr. – Hasenheide – Südstern
Infos: @itpberlin
18.+19. Juli: Lesbisch-schwules Stadtfest
Unter dem bekannten Motto „Gleiche Rechte für Ungleiche – weltweit!“ lädt der Regenbogenfonds der schwulen Wirte e. V. zum 32. Mal zum Lesbisch-schwulen Stadtfest in den Schöneberger Regenbogenkiez ein. Das Fest rund um den Nollendorfplatz gilt als größtes queeres Stadtfest Europas und versteht sich seit seiner Gründung als Zeichen gegen Diskriminierung, Hass und Gewalt.
Auf mehr als 20.000 Quadratmetern präsentieren sich zahlreiche Vereine, Initiativen und Organisationen der queeren Community. Inhaltlich gliedert sich das Programm in verschiedene Themenwelten, darunter die Filmwelt, die Politikwelt, die Gesundheits- und Wellnesswelt, die Sportwelt, die FLINTA*-Welt sowie die Fetischwelt. Auf sechs Bühnen gibt es außerdem ein vielfältiges Programm mit Live-Musik, DJs, Kleinkunst, Talks und Community-Events.
Zu den Höhepunkten zählt die politische Talkshow „Das wilde Sofa“ mit Gästen aus Politik und Kultur, in diesem Jahr präsentiert von Gerhard Hoffmann und Tugay Saraç. Am Samstag ab 16:30 diskutieren auf der Stadtfestbühne unter dem Motto „Wir verschönern die Welt!“ Berfin Çelebi (kurdische trans Aktivistin), Luci van Org (Musikerin, Autorin, Malerin) und Seyran Ateş (Frauenrechtlerin und Imamin).
Im Anschluss an die Talkrunde wird der „Rainbow Award 2026“ verliehen – in diesem Jahr an den CDU-Politiker Matthias Steuckardt (auch aktiv bei: LSU, Mann-O-Meter, Berliner Aidshilfe) für sein 20-jähriges Engagement.
Lesbisch-schwules Stadtfest
18.–19.07., täglich ab 11:00
Ort: Nollendorfkiez (Motz-, Eisenacher-, Fugger- und Kalckreuthstraße)
Weitere Infos: stadtfest.berlin
Der Stand der SIEGESSÄULE ist wieder in der Kalckreuthstr./Ecke Motzstr. zu finden!
23. Juli: Canal Pride – CSD auf der Spree
Zum 20-jährigen Jubiläum von „CSD auf der Spree“ starten am Donnerstagabend vor dem Berliner CSD wieder mehrere Party-Schiffe auf der Spree. Im Mittelpunkt steht das Jubiläumsschiff, das von der Hansabrücke aus zu einer zweistündigen Fahrt durch das Regierungsviertel und entlang der Museumsinsel aufbricht. Mit an Bord sind Mona Tiger, Gloria Viagra sowie DJ Paul Paillette. Das Jubiläum wird als eigenständiges Event auf dem Wasser gefeiert und setzt den Auftakt für das Pride-Wochenende in Berlin. Ebenfalls Teil des Programms ist das SCHWUZ-Schiff. Hier stehen Karlie Kant als Host und DJ Ivo Bischoff für die musikalische Begleitung an Bord.
Nach den Schifffahrten geht es weiter zur offiziellen Hafenparty im Osthafen Berlin. Ab 19:00 Uhr öffnet dort der Outdoor-Bereich mit Biergarten, Glücksrad, Welcome Shots und Fotowand. Ab 21:00 Uhr folgt die große Party auf zwei Floors mit DJ-Sets von Amy Strong, Kiki Sparklez, Fixie Fate, Francis und Gloria Viagra, bis der Morgen graut (Pop, House, Techno).
CSD auf der Spree
23.07., Hafenparty ab 19:00
Weitere Infos: canalpride.com
24. Juli: Dyke* March
Nach zwei turbulenten Jahren findet der Dyke* March Berlin in diesem Jahr unter dem Motto „Dykes* auf die Straße gegen den Faschismus!“ statt. Das Team des Community Dyke* Marches, das im vergangenen Jahr nach dem Rückzug des bisherigen Orga-Teams kurzfristig eine Demo auf die Beine stellte, übernimmt bis auf Weiteres die Organisation der Berliner Demonstration für lesbische Sichtbarkeit unter dem traditionellen Namen „Dyke* March“.
Dyke* March Berlin
24.07., Start: 17:00 vor dem Roten Rathaus,
Route: Rathausstr. 15 – Spandauer Str. – Mühlendamm – Stralauer Str. – Holzmarktstr. – Stralauer Platz – Mühlenstr. – Oberbaumbrücke – Skalitzer Str. – Oranienstr. – Oranienplatz – Leuschnerdamm
Weitere Infos: @community.dykemarch
24. Juli: Drag* March
Der CSD e. V., Travestie für Deutschland (TfD) und der Orden der Schwestern der Perpetuellen Indulgenz (OSPI) rufen am Freitagabend vor der großen CSD-Demo zum ersten Drag* March in Berlin auf. Die Demo unter dem Motto „Haltung ist Hot – Segen statt Hetze!“ setzt ein Zeichen für Drag als wichtigen Teil queeren Ausdrucks und stellt rechtspopulistischer Hetze gegen die Kunstform „Vielfalt, Respekt und demokratischen Zusammenhalt“ entgegen, so steht es in der Pressemitteilung. Der Drag* March knüpft an eine Tradition aus New York an: Dort zieht am Vorabend des Dyke Marches eine kurze Demo zum Stonewall Inn.
Als Hosts begleiten die TfD und die Schwestern der Perpetuellen Indulgenz den March. Teilnehmende sind eingeladen, in Drag zu kommen. Treffpunkt ist um 16.30 am Platz der Republik, los geht's um 17:00. Die Route führt über die Scheidemannstraße, die Yitzhak-Rabin-Straße und die Straße des 17. Juni bis zum Brandenburger Tor. Die Strecke beträgt rund einen Kilometer und ist somit auch in High Heels gut zu bewältigen. Gegen 17:45 kommt der Demo-Zug dann am Brandenburger Tor an, wo das Programm nahtlos in den Demokratieabend des CSD übergeht.
Drag* March
24.07., Start: 17:00 Platz der Republik (U-Bhf Bundestag),
Route: Scheidemannstr. – die Yitzhak-Rabin-Str. – Straße des 17. Juni – Brandenburger Tor
Mehr Infos: csd-berlin.de
24. + 25. Juli: Pride des Berliner CSD e.V.
Das Motto des Berliner CSD 2026 steht: „Haltung ist hot“. Die Kampagne spielt bewusst mit Jugendsprache: „Deine Stimme steht dir gut“, „Green Flags gehen wählen“, „Maus, unpolitisch war gestern“ – Slogans, die vor allem junge Menschen abholen sollen. Denn dieses Jahr dürfen in Berlin erstmals auch 16- und 17-Jährige bei der Abgeordnetenhauswahl im September wählen. Der CSD e. V. dazu: „Mit dem Kampagnenstart setzt der Berliner CSD ein deutliches Signal zur Wahl des Berliner Abgeordnetenhauses: für eine offene Gesellschaft, für demokratische Werte und für die Gleichberechtigung queerer Menschen.“
Neu ist auch: Der CSD wird 2026 auf zwei Tage ausgeweitet. Am Freitag, 24. Juli, steigt ab 18 Uhr ein Demokratieabend mit Beiträgen aus Musik, Kunst und Politik am Brandenburger Tor. Auf der Bühne: Wilhelmine, M¥SS KETA, Marcella Rockefeller, Baran Kok, Maximalismus und als Special-Act Ikkimel.
Am Samstag, 25. Juli, folgt dann die große CSD-Demo. Auf der Bühne bei der Abschlusskundgebung: Luna, Mariybu, EBOW, Selene, wavvyboi, CARLI, Zsá Zsá, Søren Tropegaard Lund, Louk Jones, Theater des Westens, Karaoke Jesus, Ducttape, Floss und als Special-Act Sarah Connor.
Offizielle CSD-Partys am 25.07.
Es gibt auch in diesem Jahr mehrere offizielle CSD Partys, darunter „House of Pride“ ab 21:00 im Ritter Butzke. Auf sieben Floors mit Indoor und Outdoor Bereichen gibt es zwölf Stunden Musik, unter anderem mit DJ Hell, Mousse T., Barbie Breakout, Miss Ivanka T. und Dornika. Gespielt werden Techno, House, Disco und Funk.
Mit dem der „Love always wins“-Party von Queer Garten im Frannz Club (Kulturbrauerei) und der Girlstown-Party „Love is Love“ im MAAYA (RAW-Gelände) finden am CSD-Samstag gleich zwei offizielle FLINTA*-Partys statt. Im Frannz Club gibt es ab 20:00 drei Dancefloors mit Pop, Rock, House und Techno. Die Girlstown-Party startet um 21:00 im MAAYA (ehemals Haubentaucher) und verspricht drei Dancefloors mit Afrobeats, Hip Hop, Pop und House, ergänzt durch Pole-Dance-Performances. An den Decks stehen u.a. Payman Boize, FRZNTE, Ployceebell und krizzi with the k. Mehr Infos zu den CSD-Partys: csd-berlin.de/offizielle-partys-2026
CSD-Demokratieabend
24.07., 18:00 Brandenburger Tor,
Kundgebung und Programm
CSD Berlin
25.07., Start: 11:30 Leipziger Straße/Charlottenstraße,
Route: Leipziger Straße – Potsdamer Platz – Potsdamer Straße – Bülowstraße – Nollendorfplatz – Kleiststraße – An der Urania – Schillstraße – Lützowplatz – Klingelhöferstraße – Hofjägerallee – Großer Stern – Straße des 17. Juni – Brandenburger Tor
Mehr Infos: csd-berlin.de
25.07. Internationalist Queer Pride
In diesem Jahr zieht der Internationalist Queer Pride durch den Wedding – vom Startpunkt an der Badstraße bis zum Leopoldplatz. Die Demonstration versteht sich als antiimperialistische, antirassistische und antikapitalistische Alternative zum großen Berliner CSD. „Wir kämpfen für eine Welt frei von Unterdrückung, in der Sexualitäten, Gender Expressions und Geschlechtsidentitäten frei, selbstbewusst und ohne Angst, Scham oder Rechtfertigungsdruck gelebt werden können“, heißt es in der Ankündigung.
Internationalist Queer Pride (IQPB)
25.07., Start: 13:00, Badstraße (S+U Gesundbrunnen),
Route: Boettgerstr. – Hochstr. – Wiesenstr. – Pankstr. – Reinickendorfer Str. – Nauener Platz – Schulstr. – Leopoldplatz
Infos: @iqpberlin
26.07. Pride Ride Berlin
Unter dem Motto „Let’s ride with Pride – für Sichtbarkeit, Solidarität und queere Freiheit“ rufen queere Biker*innen zum zweiten Pride Ride Berlin auf. Die Motorraddemo am Sonntag nach dem CSD setzt ein lautes und sichtbares Zeichen gegen Hass und queerfeindliche Gewalt. Willkommen sind LGBTIQ* und Allys, die mitfahren möchten. Unerwünscht sind National-, Staats- und Religionsflaggen.
Pride Ride Berlin
26.07., Start: 14:00, Pariser Platz, Ende: Sonntags-Club,
Route: Friedrichsstraße – Platz d. Vereinten Nationen – Frankfruter Allee – Rummelsburger Str. – Pusckinallee – Schlesische Str. – Skalitzer Str. – Mehringdamm – Hauptstr. – Motzstr. – Nollendorfpatz – An der Urania – Alt Moabit – Invalidenstr. – Behmstr. – Schönhauser Allee
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